Freitag, 9. Oktober 2015

Schwarzenbergturm Saarbrücken

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30.09.2015

Gar nicht so leicht zu finden, da es erst kurz bevor man den kleinen Parkplatz erreicht überhaupt einen Hinweis gibt, zumindest von der Seite, von der ich kam.

Man fährt Richtung Kobenhüttenweg und orientiert sich an den Hinweisen auf das Schwimmbad, dann kommt auch ein kleiner Holz-Wegweiser, der auf den Turm hinweist.

Man geht etwa 1-2 km durch den Wald - auf dem Weg findet man übrigens im Herbst Esskastanien! - und erreicht dann den Turm sowie einen Picknickplatz zu dessen Füßen.

















Dienstag, 6. Oktober 2015

Premiumwanderweg Saarhölzbachpfad

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Ein Premiumwanderweg mit 64 Punkten von Wanderinstitut bewertet, die Längenangaben schwanken zwischen 12,6 km und 13,1 km Länge, gegangen bin ich ihn Anfang September.

Er ist sehr schön und urwüchsig, erstes Etappenziel ist der Hundsweiher, danach geht man quer an einem baumbestandenen Berghang entlang, links gehen moosbewachsene Geröllhalden ins Tal, rechts hat man Felsformationen, zweites Ziel ist dann die schöne, von einem Ortsverein erbaute überdachte Aussichtskanzel mit Tischen und Bänken und schöner Aussicht auf die Saar, danach wandert man durch ein herrliches Naturschutzgebiet.


Der Weg beginnt so:



Der idyllische Hundsweiher


Die Aussichtskanzel





den Weg werde ich gerne nochmals gehen, dann werde ich aber auch in diesem hübschen Café am Ortsausgang einkehren!


Sonntag, 4. Oktober 2015

Straßburg ist eine Reise wert

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Ich fuhr mit meinfernbus.de an einem normalen Wochentag nach Straßburg. Vier Stunden Zeit hatte ich, um mir die Plätze anzuschauen, auf die ich mich vorher im Internet schon vorbereitet hatte - aber ich habe nur einen Teil sehen können, die Zeit reichte dann doch nicht, zumal man praktisch alle Meter stehenbleiben könnte um Fotos zu machen, denn Motive gibt es hier in der Überzahl.

Tipp für die Ladies: vor allem im sehenswerten Stadtviertel "Petite France" gibt es extremes Kopfsteinpflaster, Schuhe mit guten Sohlen sind hier empfohlen, ich selber hatte lediglich Stoffschuhe an und habe dies nach Stunden arg bereut, man könnte das Pflaster eher als Katzenkopfpflaster bezeichnen, denn an vielen Stellen ragen quasi halbrunde Steine aus dem Boden - sehr passend zu den schönen alten Fassaden, aber mörderisch für die Füße.

Zum Essen sei der heimische Flammkuchen oder Flammenkuchen empfohlen, ich hatte einen mit Lachs darauf, hauchdünner Boden, nicht zu viele Zwiebeln, sehr lecker!

Meine Fotos habe ich dieses Mal wegen der Menge in Themen-Collagen gepackt, beginnend mit einzelnen, besonderen Häusern:




Häufig öffnet sich beim Bummeln der Blick in schmale, enge Gassen und Durchgänge:




Obwohl manchmal - natürlich, auch hier blieb die Zeit nicht stehen - eine Häuserzeile auch von einem moderneren Gebäude unterbrochen wird, gibt es eine Vielzahl an spektakulär schönen Fachwerk- und anderen herrlichen Fassaden:



bitte mal auf die Reihen von Dachfenstern im unteren rechten Bild schauen:




Dieses heitere Kaffeekränzchen sah ich in der Nähe der Bootsanlegestelle an der Ill, auch um das Münster herum stehen einzelne "Personen", von wem sie stammen, habe ich nicht herausgefunden


Mitten durch die Stadt fließt die Ill, eine Stadt mit einem Fluss hat doch immer etwas Besonderes, finde ich.
Sucht man das Viertel "petite france", braucht man nur der Ill zu folgen, als ehemaliges Gerberviertel ist dieses natürlich am Fluss angesiedelt






Kommt man durch eine der schmalen Seitenstraßen, eröffnet sich plötzlich der Blick auf das gigantische Münster, der rechte Turm wurde nie fertiggestellt.
Eigentlich wollte ich noch auf den linken Turm steigen, aber die Zeit reichte nicht aus, nächstes Mal!


Hier einige Stadtansichten:





Die Schaufenster und Auslagen bieten auch vielfältigen Augenschmaus - von den überall herumhängenden Plüsch-Störchen mal abgesehen, der Storch ist hier halt ein Wahrzeichen und wird großzügig vermarktet, das sieht allerdings eher nach Kirmes aus und war kein Foto wert, dafür aber dies hier:





Die elsässische Sprache wird sehr hochgehalten, ähnlich wie das Luxemburgische. Die Straßenschilder sind zumindest in der Innenstadt, wo ich war, alle zweisprachig.



Türen und Tore könnte man auch reihenweise fotografieren, hier 3 exemplarische Beispiele




Mein Mittagessen :-)



Als ich im Altstadtviertel auf dieser Brücke stand, wurde ich  weggescheucht - auf Französisch, meines ist sehr eingerostet, ich verstand nicht auf Anhieb, was los war -, es wurden Ketten auf beiden Seiten der Brücke aufgehängt um sie abzusperren,  und dann begann sie sich zu drehen - um einem ankommenden Touristenschiff die Durchfahrt zu ermöglichen!



Vorsichtshalber traf ich sehr früh wieder am Busbahnhof an der Place de l'etoile ein, und so schaute ich mal noch kurz in das Einkaufszentrum Rivetoile hinein, etwas merkwürdig war, dass man zuerst mal durch eine breite Passage läuft, wo rechts und links bloß mit Sperrholzwänden verkleidete Ladenfenster sind, man kommt durch ein Glasportal, es geht weiter so, keine Läden...noch ein Glasportal .... und dann sieht man eine eeeendlos lange Passage hinunter, also dafür hatte ich dann doch weder Zeit noch Lust, aber wenn ich nochmal hierher komme, bummele ich vielleicht auch mal durch, ich habe mir mal den Lageplan fotografiert, das Ding ist riesig und offenbar über 3 Etagen!!!
Vermutlich ist dies hier eher die Rückseite, oder? Denn auch auf dem Plan sieht man: im vorderen Teil gähnende Leere! Seltsam...


Und tschüss!


Mittwoch, 30. September 2015

Die Bergehalde bei Göttelborn - wie auf einem fremden Planeten

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Ein ganz spezieller Aussichtsberg im Saarland. Ein faszinierender fast-360-Grad-Panoramablick auf die so erstaunlich bewaldete saarländische Landschaft erwartet denjenigen, der sich die gut gangbare Strecke den Berg hinauf angeht, oben auf einem sehr großen Plateau (Achtung auf die Ohren: extrem windig!) befindet sich das sogenannte Himmelsauge, ein kleiner Teich.
Nach kurzer Zeit schon lässt man die Baumgrenze hinter sich, und gewinnt an Höhe mit zunehmendem Blick auf den im Tal liegenden kleinen See, an dem man auch nächtens Fledermäuse beobachten könnte, dazu gibt es einen Hinweis zu Beginn des Weges, man kann sich dafür einen speziellen Rucksack ausleihen.

Besonders interessant fand ich, dass man am Wegesrand viele lose Schlackenstücke liegen hat, einige davon habe ich neugierig auseinandergebrochen, sie sind blättrig und leicht zu trennen, und ich fand auch einige Pflanzenversteinerungen - Foto ganz am Ende dieser Fotostrecke.

Leider war der Startpunkt recht schwierig zu finden, da zumindest von da wo ich kam, keinerlei Ausschilderung zu finden war. Irgendwann richtete ich mich nach den Hinweisen auf den Campus Göttelborn, und auf dem dortigen Parkplatz war ich dann auch genau richtig.