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Ich fuhr mit meinfernbus.de an einem normalen Wochentag nach Straßburg. Vier Stunden Zeit hatte ich, um mir die Plätze anzuschauen, auf die ich mich vorher im Internet schon vorbereitet hatte - aber ich habe nur einen Teil sehen können, die Zeit reichte dann doch nicht, zumal man praktisch alle Meter stehenbleiben könnte um Fotos zu machen, denn Motive gibt es hier in der Überzahl.
Tipp für die Ladies: vor allem im sehenswerten Stadtviertel "Petite France" gibt es extremes Kopfsteinpflaster, Schuhe mit guten Sohlen sind hier empfohlen, ich selber hatte lediglich Stoffschuhe an und habe dies nach Stunden arg bereut, man könnte das Pflaster eher als Katzenkopfpflaster bezeichnen, denn an vielen Stellen ragen quasi halbrunde Steine aus dem Boden - sehr passend zu den schönen alten Fassaden, aber mörderisch für die Füße.
Zum Essen sei der heimische Flammkuchen oder Flammenkuchen empfohlen, ich hatte einen mit Lachs darauf, hauchdünner Boden, nicht zu viele Zwiebeln, sehr lecker!
Meine Fotos habe ich dieses Mal wegen der Menge in Themen-Collagen gepackt, beginnend mit einzelnen, besonderen Häusern:
Häufig öffnet sich beim Bummeln der Blick in schmale, enge Gassen und Durchgänge:
Obwohl manchmal - natürlich, auch hier blieb die Zeit nicht stehen - eine Häuserzeile auch von einem moderneren Gebäude unterbrochen wird, gibt es eine Vielzahl an spektakulär schönen Fachwerk- und anderen herrlichen Fassaden:
bitte mal auf die Reihen von Dachfenstern im unteren rechten Bild schauen:
Dieses heitere Kaffeekränzchen sah ich in der Nähe der Bootsanlegestelle an der Ill, auch um das Münster herum stehen einzelne "Personen", von wem sie stammen, habe ich nicht herausgefunden
Mitten durch die Stadt fließt die Ill, eine Stadt mit einem Fluss hat doch immer etwas Besonderes, finde ich.
Sucht man das Viertel "petite france", braucht man nur der Ill zu folgen, als ehemaliges Gerberviertel ist dieses natürlich am Fluss angesiedelt
Kommt man durch eine der schmalen Seitenstraßen, eröffnet sich plötzlich der Blick auf das gigantische Münster, der rechte Turm wurde nie fertiggestellt.
Eigentlich wollte ich noch auf den linken Turm steigen, aber die Zeit reichte nicht aus, nächstes Mal!
Hier einige Stadtansichten:
Die Schaufenster und Auslagen bieten auch vielfältigen Augenschmaus - von den überall herumhängenden Plüsch-Störchen mal abgesehen, der Storch ist hier halt ein Wahrzeichen und wird großzügig vermarktet, das sieht allerdings eher nach Kirmes aus und war kein Foto wert, dafür aber dies hier:
Die elsässische Sprache wird sehr hochgehalten, ähnlich wie das Luxemburgische. Die Straßenschilder sind zumindest in der Innenstadt, wo ich war, alle zweisprachig.
Türen und Tore könnte man auch reihenweise fotografieren, hier 3 exemplarische Beispiele
Mein Mittagessen :-)
Als ich im Altstadtviertel auf dieser Brücke stand, wurde ich weggescheucht - auf Französisch, meines ist sehr eingerostet, ich verstand nicht auf Anhieb, was los war -, es wurden Ketten auf beiden Seiten der Brücke aufgehängt um sie abzusperren, und dann begann sie sich zu drehen - um einem ankommenden Touristenschiff die Durchfahrt zu ermöglichen!

Vorsichtshalber traf ich sehr früh wieder am Busbahnhof an der Place de l'etoile ein, und so schaute ich mal noch kurz in das Einkaufszentrum Rivetoile hinein, etwas merkwürdig war, dass man zuerst mal durch eine breite Passage läuft, wo rechts und links bloß mit Sperrholzwänden verkleidete Ladenfenster sind, man kommt durch ein Glasportal, es geht weiter so, keine Läden...noch ein Glasportal .... und dann sieht man eine eeeendlos lange Passage hinunter, also dafür hatte ich dann doch weder Zeit noch Lust, aber wenn ich nochmal hierher komme, bummele ich vielleicht auch mal durch, ich habe mir mal den Lageplan fotografiert, das Ding ist riesig und offenbar über 3 Etagen!!!
Vermutlich ist dies hier eher die Rückseite, oder? Denn auch auf dem Plan sieht man: im vorderen Teil gähnende Leere! Seltsam...
Und tschüss!