Sonntag, 31. März 2019

Halsweh geht in die 4. Woche...und in 4 Tagen steht die Dresdenreise an

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Ich kann es echt nicht fassen, dass ich diese Erkältung (?) nicht los werde - heute nacht z.B. musste ich mal wieder aufstehen und was trinken (muss ich sonst nie), weil es so im Hals gekratzt hat - ich wollte die jetzt vergangene Woche nochmal zur Ärztin, aber natürlich - wie das immer so ist - hat sie Urlaub.
Die Vertretung kam wegen allgemein bekannter "Mürrischkeit" nicht in Frage, und so kann ich nun erst morgen, Montagnachmittag, hingehen.

Am Donnerstag steht die seit einem Jahr geplante Dresdenreise an - immerhin fühle ich mich nicht mehr so furchtbar schwach wie zeitweise in den letzten Wochen, sodass ich doch davon ausgehe, fahren zu können.
Zuletzt konnte ich nicht mal eine Maschine Wäsche aufhängen, ohne mich zwischendrin keuchend mal hinsetzen zu müssen, bevor ich weitermachen konnte, das ist doch nicht normal!

Ich höre es aber auch von Kollegen aus deren Familien, dass es sich da auch so dermaßen lange hinzieht, auf jeden Fall muss ich mich vor der Fahrt (immerhin über 7 Stunden Zugfahrt...da graust mir schon wieder davor) unbedingt nochmal untersuchen lassen.

Immerhin geht es die ersten Tage in Dresden ja ruhig zu, ich treffe "meine Mädels" und bin den ganzen Tag in der Jugendherberge mit Scrapbooking beschäftigt so wie letztes Jahr, eigentlich betreibe ich das Hobby schon seit 2 Jahren nicht mehr (nachdem es 10 Jahre lang eine immerwährende Freude für mich war), aber auf die Treffen wollte ich dann doch nicht verzichten.

Ich komme Donnerstag an und am Sonntagmorgen reisen alle ab, ich bleibe danach aber noch bis Dienstagnachmittag - um 16 Uhr geht der Zug nachhause - und kann dann hoffentlich dieses Mal all meine Besichtungspläne in Dresden OHNE lästigen Regen durchführen.

Vielleicht werde ich mir für diese zweieinhalb Tage auch ein kleines Autochen mieten, damit ich auch die Rundum-Gegend erkunden kann, allzuviel Barock auf einmal ist auch nicht so gut.

Letztes Mal hab ich ja mit den anderen in der echt gigantischen Jugendherberge übernachtet (Bild vom Vorjahr):



Dort gab es auch überhaupt nichts zu bemängeln, allerdings hatte ich ein Problem mit dem Bett: zuhause habe ich den Luxus von 1,60 Meter Breite für mich alleine, wo ich mich krakenartig nach Belieben ausbreiten kann (und das schon die letzten 10 Jahre), da war das von mir als sehr schmal empfundene JH-Bett einfach eine Qual - mehrmals die Nacht schlug ich mit einem Arm gegen die Wand, wurde wach, oder ich näherte mich gefährlich dem Bettrand, wurde wieder wach, nee, das war nicht erholsam.

Darum hatte ich schon gleich kurz nach dem 2018-Treffen bei airbnb (ja ich weiß, dass das ein zweischneidiges Schwert ist in Bezug auf die leidende Hotelbranche) gebucht, was ich noch nie getan hatte. Und komme dabei sogar wesentlich günstiger weg als in der JH...gestern abend nun hab ich mal mit dem extrem netten Gastgeber telefoniert, und alle Fragen zur vollkommenen Zufriedenheit geklärt bekommen: ich kann da die Küche mitbenutzen, er stellt mir einen Laptop zur Verfügung, ich bekomme einen Schlüssel und kann kommen und gehen wie ich will, die bisherigen Mieter loben die Unterkunft in hohen Tönen, ich kann von der JH ohne Umsteigen in wenigen Minuten dort sein und von der Haltestelle dort bis zum Haus des Vermieters sind es 30 Meter...besser geht's ja nicht!

Jetzt muss ich nur noch packen - was mir immer sehr schwer fällt: es könnte kalt sein, und ich friere schnell, also brauche ich warme Sachen. Es könnte aber auch warm sein...also brauch ich auch Sommerliches...und von allem dann nochmal gleich Ersatz.
Für längere Fußmärsche brauch ich wegen meiner Fußprobleme meine Wanderschuhe - zum Sitzen in der JH aber geht das nicht - und natürlich muss ich unbedingt mein Arm-Ablege-Kissen zum Schlafen dabeihaben...und eine Wärmeflasche für ewig kalte Füße...usw. usw. - eigentlich bräuchte ich noch einen extra Kofferträger - je älter, desto mehr 😅
Und soll ich einen Schirm mitschleppen? Oder spar ich mir das? Oder gehe ich extra noch einen Knirps kaufen?

Und was braucht der Daheimgebliebene? Soll ich den einfach mal sich selbst versorgen lassen? Da schaltet sich dann aber gleich ein (idiotisches) schlechtes Gewissen ein...usw. usw.

Zum Glück habe ich vor der Fahrt einen Urlaubstag vorgeschaltet.

Ah und übrigens habe ich auf meine Sammelmail wegen der Traumschleifchen keine einzige Antwort erhalten...grandios!

Wenn ich wieder da bin, werde ich es mal mit Telefonaten bei den einzelnen Städten/Gemeinden versuchen und hoffe, ich bekomme dort nicht solche "müsste" oder "sollte eigentlich"-Antworten...

Bis alles geklärt ist, ist die Natur vielleicht mittlerweile auch begrünt, darauf hoffe ich, momentan haben wir noch - abgesehen von ein paar blühenden Obstbäumen - alles in graubraun.



Sonntag, 24. März 2019

Gar nicht so einfach, das mit den "Traumschleifchen"

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Wie ich zuletzt schon schrieb, hatte ich die - meiner Meinung nach gute - Idee, doch anfangs jetzt in der Rekonvaleszenz mit den ganz kurzen Wanderwegen namens "Traumschleifchen" zu beginnen - wenn ich schon gehe, dann möchte ich schöne Aussichten etc.pp., einfach nur in irgendeinem Wald herumlaufen ist nicht so mein Ding, nachdem ich von zahlreichen bereits gegangenen Premiumwanderwegen im Saarland und in Rheinland-Pfalz so sehr verwöhnt bin.

Da ich 2018 auf einem nicht ausgeschilderten Traumschleifchen in die Irre geleitet wurde, habe ich diesmal vorab die Tourismuszentrale, die mit diesen Wegen wirbt, angemailt und gefragt, wie denn der Stand der Dinge mit den Wegezeichen mittlerweile ist.

Immerhin muss ich zu manchen Startpunkten doch recht weit fahren, ich möchte da keine unnötigen Kilometer machen, um nachher wieder an irgendeinem Wiesenrand zu stehen ohne Chance zu wissen, wie der Weg weiterführt.

Aber:

dort konnte man mir praktisch gar keine Auskunft geben, und zu dem letzten Jahr fehlgeschlagenen Versuch, den Fischerbergweg zu gehen, war die Antwort sehr vage: er denkt, die Markierungsarbeiten sollten nach einer kürzlich erfolgten Rodung vollständig sein....

Ich solle mich an die Betreiber der einzelnen Wege wenden - puh, das ist ja mal aufwändig!

Darum schrieb ich jetzt eine weitere Mail ans "Traumschleifenland":

Hallo guten Tag,
ich interessiere mich dafür, demnächst mal alle "Traumschleifchen" zu gehen, auch, um nach längerer Krankheit mich wieder ans Wandern zu gewöhnen.

Leider hab ich letztes Jahr, als ich das Traumschleifchen "Fischerberg" gehen wollte, keine guten Erfahrungen gemacht, wie ich auch auf meinen Wanderblog beschrieben habe:
https://frau-k-wandert-durchs-saarland.blogspot.com/2018/06/traumschleifchen-fischerberg-ein-schuss.html


Um dieses Jahr nicht wieder in so ein Dilemma zu geraten habe ich vorab bei der Tourismuszentrale angefragt, ob mittlerweile alle Traumschleifchen vollständig ausgeschildert sind mit Wegezeichen, daraufhin erhielt ich die Antwort, dass ich mich an die Kollegen der einzelnen Landkreise wenden müsse, was ja ziemlich mühselig werden kann....

Haben Sie einen Überblick, wie es sich mit den 10 Wegen verhält? Ich habe ja doch einiges an Anfahrt dorthin - oder könnten Sie mir wenigstens angeben, an wen ich mich statt an Sie wenden muss?

Freundliche Grüße und vielen Dank im voraus etc,pp.

Gut, dass es mir dieses Wochenende immer noch nicht gut geht und ich sowieso nicht rausgehen werde - dann warte ich mal mit Spannung ab...

und haha, nun schaue ich gerade in mein gmx und sehe, was mit der Mail, die ich über die Kontaktseite verschickte, passiert ist:

This message was created automatically by mail delivery software.

A message that you sent could not be delivered to one or more of its
recipients. This is a permanent error.

Einen dieser Wege, nämlich den Villa Borg Trail, bin ich 2017 vor praktisch genau 2 Jahren mal gegangen, um nicht einen Beitrag mit Null Fotos (was ich immer selber langweilig finde) zu schreiben, setz ich wenigstens ein paar der damaligen Fotos hier rein - schade, dass es auch da noch nicht so richtig grün war, aber die rekonstruierte römische Villa ist immerhin ein Mega-Anblick:









Freitag, 22. März 2019

Ziemlich k.o.- und Träumen vom Wandern

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So ein mistiger Infekt...streckte mich am Montag den 11.3. darnieder, ich war im Büro, gegen Mittag baute ich immer mehr ab und hätte am liebsten den Kopf auf den Schreibtisch gelegt..

zuhause direkt mit Wärmflasche ins Bett, um das Schlimmste noch abzuwenden, denn das hilft oft bei mir

diesmal leider nicht - in der Nacht kam dann wirklich schlimmes Halsweh dazu, bei jedem Schlucken (und man schluckt ständig, das merkt man sonst gar nicht!) hatte ich das Gefühl, dass es ein Gummiband zwischen meinen Innenohren gab und dieses jedes Mal furchtbar stramm gezogen würde

dazu blutende Nase, Husten, zugepappte Augen, Krankheitsgefühl - erst mal eine Woche Krankenschein, Hoffnung, über das Wochenende geht alles weg - nee, leider nein, ich ließ mich dann aber nur noch bis vorgestern, also Mittwoch 20. krankschreiben und seit gestern gehe ich wieder arbeiten, allerdings...naja, puh...Donnerstag und Freitag sind halt gerade zwei von den 10-Stunden-Arbeitstagen (inkl. Pause).

Heute nun habe ich von 10 bis 20 Uhr, wenigstens sind die hartnäckigen Halsschmerzen (9 Tage tat das weh! So hatte ich das noch nie!) so gut wie weg...insgesamt habe ich bei 3 hoffnungsvollen Apothekenbesuchen fast 60 Euro ausgegeben, ganz schön teuer, so ne unnötige Krankheit

Nun ja, ich tröste mich damit, dass es wesentlich Schlimmeres gibt, dies hier geht wenigstens irgendwann wieder weg und ich kann wieder hüpfen und springen, sozusagen.

In den langweiligen, zum Nichtstun verdammten Tagen zuhause (ich wäre 10 x lieber arbeiten gegangen!) habe ich meinen eigenen Wanderblog gelesen, und mich überkam eine mächtige Sehnsucht nach Grün, nach Wald, nach Stille, nach Aussichtspunkten und kleinen Entdeckungen am Wegesrand - - -

sowas zum Beispiel (meine eigenen Fotos)





Durch die aufgezwungene Ruhe bin ich jetzt aber so schlapp (noch schlapper als zuvor), dass schon ein Weg von 100 Metern mich leicht ins Keuchen bringt, das muss erst mal wieder aufgebaut werden - für dieses Wochenende wäre es verfrüht und dumm dazu, schon was zu versuchen, aber vielleicht nächstes Wochenende?

Ich habe dazu nach den Mini-Wanderwegen "Traumschleifchen" gesucht, die von der Tourismuszentrale Saarland angeboten werden. Die sind so zwischen 3 und 6 km "lang" und würden sich für einen Neueinstieg eigentlich anbieten.

Allerdings hatte ich da letztes Jahr keine gute Erfahrung gemacht, als ich das "Traumschleifchen Fischerberg" gehen wollte, nach wenigen Metern trotz anfangs einladendem großem Holztor mit dem Namen der Traumschleife bloß 3 Markierungen, und dann nur noch Irrwege...

In einer späteren Mailantwort schrieb mir man dann "wie Sie sicher wissen" (haha woher denn bitte???) sind die Traumschleifchen noch nicht fertig beschildert - ääähm wäre gut, wenn da am Wegesanfang statt pompöser Holzbauten auch ein kleiner Hinweis dazu hängen würde?

Darum habe ich die Leutchen dort nun mal angemailt mit der Bitte um Info, welche von den Mini-Wegen denn nun komplettiert sind. Ich bin mal gespannt auf die Antwort.


Sonntag, 10. März 2019

Dies & Das und "mit ohne Fotos"

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Ich bin zwar fast täglich in meinem Dashboard der beiden Blogs drin, weil ich ja auf dem Abnehmblog, den ich reaktivieren will, sehr viele (ich glaub noch um die 100-150) Beiträge überprüfe, den Werbehinweis einfüge etc. und dann wieder stückweise freischalte (oder auch auf inaktiv lasse, weil nicht werthaltig), aber zum Beitragschreiben reichte es bisher nicht.

Die neuen Arbeitszeiten und die Einarbeitung auf dem "Zweitjob" haben mich zwar jetzt nicht irgendwie groß kräftemäßig belastet, aber ich habe es etwas schwer, da einen rechten Rhythmus für meinen Alltag zu finden.

Am schwierigsten sind die Donnerstage und Freitage, da bekomme ich zuhause praktisch nichts gemacht. Und wenn ich so etwa 20.30 nachhause komme, ist definitiv nichts mehr mit mir los und ich sage mir, machste alles am Wochenende 😏.

Und dabei kann ich nicht mal genau sagen, was mir lieber ist: die erste Arbeitshälfte früh, dann 3 Stunden Pause, wo ich auch heimfahren kann (manchmal schlaf ich sogar ein Stündchen, bevor es wieder losgeht), oder direkt alles aneinander, wo ich halt meine Zwischendrinpause im Pausenraum rumhocke…

Aber: das erste neue Gehalt ist da und das ist natürlich höchst erfreulich.

Außerdem war die Jahresprämie fällig, und was soll ich sagen ohne jede Angeberei: ich hab den Höchstwert erreicht (und ich bin die Zweitälteste! Ich geb ehrlich zu, stolz bin ich schon) und nahm das auch gerade zum Anlass, im Chefgespräch nachzufragen, ob ich denn wirklich nach Renteneintritt nächstes Jahr noch weiterarbeiten darf?
Vom Chef her alles paletti, er hat sich dann für mich noch in der Personalabteilung erkundigt, natürlich kann ich jetzt keine feste Zusage erhalten, logisch, aber grundsätzlich auch von da ein Okay, und vom Chef noch ein "wir wären ja dumm, wenn wir Sie gehen ließen".

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, ohne meinen Job zu sein, ich hab da ja auch wirkliche Freunde, nicht nur Kollegen, und die Arbeit macht mir zu 95% Spaß (was will man mehr!) und warum sollte ich, zumal ich Single bin (und definitiv bleiben will, 2 x verheiratet reicht für dieses Leben), einfach nur noch daheim bleiben?

Dabei wäre es jetzt nicht des Geldes wegen, natürlich eine nette Begleiterscheinung, aber meine Rente würde zum Glück auch ohne Weiterarbeiten reichen, schließlich hab ich fast immer Vollzeit gearbeitet, auch als Alleinerziehende mit 3 Kindern, was unendlich schwierig war, und neulich war eine Statistik über die Rentenhöhe im Saarland in der Zeitung, eigentlich als Mann-Frau-Vergleich gedacht, wo ich sehen konnte, dass ich sogar ein gutes Stück über den "Männer-Renten" liege, hat sich das Ackern also doch immerhin gelohnt.

Was war noch in den letzten Wochen? Ich hatte ein eineinhalbstündiges unheimlich gut tuendes Telefonat mit meinem ältesten Sohn, das war quasi ein Highlight und war, wie in warme Tücher gepackt zu werden. Es ist schön, sich in der Familie gut aufgehoben zu fühlen. Ich bin da tief dankbar dafür.

Dann gab es auch noch ein schmerzendes Ereignis, davon könnte ich zwar Bilder zeigen, erspar ich aber den Lesern:

ich war bisher immer der Spülmaschinen-Einräum-Fraktion angehörig, die dafür plädiert, Bestecke im Besteckkorb mit den Griffen nach unten einzusortieren. Das mache ich seit Jahrzehnten so und finde, es wird dann alles sauberer, als wenn man z.B. Löffel und Gabeln mit den Spitzen nach unten stehend reinstellt.

Aber: das hat sich seit vor 2 Wochen geändert. Ich will noch schnell (!) ein paar Sachen in die Maschine tun, da ramme ich mir (ja, jetzt kommt echtes Autsch!) eine hochstehende Gabel unter den Daumennagel der rechten Hand!

Und dem Nagel hat das jetzt gar nicht so viel getan, sondern da diese Gabel ziemlich gebogen ist vorne, ging der ausgeübte Druck in den Daumen hinein, nicht in Richtung Nagel.
Zuerst war das gar nicht so schlimm...am ersten Tag.

Aber in der Nacht des zweiten Tages, ich sag euch, so ein dauerschmerzender Daumen...ich dachte spontan an Vincent van Gogh, der sich ein schmerzendes Ohr abgeschnitten hatte.
Ich musste aufstehen und mit kalten Tüchern kühlen, der Daumen war auch heiß und rot und geschwollen.

Natürlich musste dies gerade an einem der 10-Stunden-Tage sein, und ich musste vor Schmerz 2 1/2 Stunden früher gehen, weil ich nicht mehr am PC schreiben konnte. Man denkt, der Daumen hat ja beim Zehnfingersystem jetzt nicht so die tragende Rolle, aber man bedient die Leertaste damit....es ging einfach nicht mehr.

Soll man wegen eines dicken Daumens zum Arzt gehen? Nee, das kann man doch nicht machen...wühlen in den Schmerzmedi-Beständen, da fand ich dann noch eine halbe Packung Ibuflam, wo ich vor paar Monate diese Schwellung am Knie hatte.
Damit kam ich dann wenigstens halbwegs durch Tage und Nächte.

Mittlerweile tut es zwar nicht mehr weh, aber irgendwas tut sich da doch noch, da wird sich wohl noch was ablösen...lassen wir das Thema lieber.

Gestern abend war ich schon wieder Essen..italienisch mit den Freunden/Kollegen. Ich hatte eine Pizza Frutti di Mare, lecker, nur die Tintenfischringe hab ich runtergetan, die waren gummiartig und das brauch ich nicht.
Anschließend dann noch hektisches Rennen mit einem autolosen Kollegen, der nur noch 10 Minuten hatte bis sein Zug abfährt, und der Kellner war einfach nicht gekommen, obwohl rechtzeitig gerufen. Aber ich hab es geschafft, 4 Minuten vor Zugabfahrt "kippte" ich ihn direkt vor dem Bahnhof ab - er wohnt zwar idyllisch in Losheim am See, wo es viele herrliche Wanderwege gibt und das mitten im Schwarzwälder Hochwald gelegen einen hohen Freizeitwert hat, aber eben auch 60 km vom Arbeitsplatz entfernt liegt.

So, ich glaub, nun hab ich weitgehend mein Pulver verschossen, nun schalte ich über Tag mal weiter Abnehmbeiträge vom Zweitblog frei und warte immer noch auf den Kick, um weiterzumachen mit Abnehmen....


Übrigens hab ich in meinen blog-Layouts durchaus das "Über mich" aktiv stehen, aber es wird trotzdem nicht angezeigt, was daran liegen könnte, dass es noch einen dritten (und das war der erste überhaupt) blog gibt aus meiner Zeit, wo ich noch Scrapbooking aktiv betrieb, und da wäre so viel zu überarbeiten, da komm ich nicht dazu, und weil der auf Nichtöffentlich steht, hängt es vielleicht daran, dass auch bei den anderen beiden Blogs das "Über mich" nicht zu sehen ist - darum hab ich jetzt einfach meine eigenen Blogs in der Blogliste ganz oben aufgeführt, man muss sich nur zu helfen wissen 😎

Sonntag, 3. März 2019

Lustiges Essengehen (leider ohne Fotos, immerhin mit Links)

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Eine meiner liebsten Kolleginnen, die mir auch eine private Freundin ist, hatte lange gebangt, ob ihr befristeter Vertrag in unbefristet umgewandelt wird, und in der Hochphase ihrer Ängste sagte sie, wenn alles in Butter sein wird, will sie mit mir Essengehen in ein ganz spezielles Restaurant.

Die Entfristung kam (natürlich! Ich hatte nicht eine Sekunde gezweifelt!) und gleich darauf die Einladung, und heute war es nun so weit:

sie war in diesem panasiatischen Restaurant schon mal mit einer großen Gruppe gewesen und fand es cool, und so trafen wir beide uns dann heute dort zum Mittag.

Wir bekamen ein Tablet, das Programm war allerdings seit dem letzten Mal umgestellt worden, und auch sie, die sich damit besser auskennt als ich (ich bin ja nach wie vor Steinzeithandy-Besitzerin) hatte zu kämpfen, bis alle Funktionen klar waren.

Der Ablauf ist so:

man hat - als Gruppe (wir also als Zweiergruppe) - 150 Minuten Zeit, immer wieder neue Runden zu bestellen, es ist quasi wie "Büffet-an-den-Tisch-gebracht".

In einer Runde kann jede Person immer 5 Gerichte auswählen, wenn man will, manche auch mehrfach. Wir zusammen also immer 10 Mini-Gerichte. Egal ob Suppe, Sushi, Salat, warme Speisen oder Dessert.

Und man kann dann in den 150 Minuten so viele Runden bestellen, wie man schafft.

Meine erste Runde bestand aus:

- 1 Kugel Mangoeis - die witzigerweise als erstes an den Tisch kam! Aber egal
- 1 kleine Tasse Peking Suppe (sehr lecker)
- Hähnchenspieße mit Erdnusssauce (die Sauce kannte ich anders, war aber okay)
- eine kleine Portion gebratene Nudeln (schmacko!)
- ein Stück gegrillter Lachs(der war wirklich sehr gut)

Da ich eine extrem langsame Esserin bin - schon immer - kämpfte ich noch mit der Suppe, meine Freundin war mit ihren Sachen schon fast durch - ich bot ihr daher an, die Hähnchenspieße schon mal zu essen, die konnte ich ja in der nächsten Runde neu bestellen.
Die Nudeln und den Lachs habe ich dann noch mit Mühe geschafft.

In der zweiten Runde hab ich dann von den leckeren Wantan-Taschen (so schön splitternd, mmmm!) genommen und einen Obstsalat, in der dritten war für warmes Essen bei mir schon fast kein Platz mehr und ich nahm u.a. Grüner-Tee-Eis und dunkelgraues Sesam-Eis und 2 winzige Frühlingsröllchen. Bis auf ein Gericht, dessen Name mir nicht einfällt, war alles sehr lecker! Nur Sushi hab ich mal wieder verschmäht.

Und so weiter und so weiter.

Drei Runden haben wir geschafft, allerdings haben wir auch sehr viel geredet. 😎

Warum hab ich eigentlich nicht gefragt, ob ich Fotos vom Essen machen darf? Keine Ahnung!

Aber ich habe einen fb-Eintrag des Restaurants und seiner Speisekarte für diese Gerichte-Auswahl gefunden, da kann man sich immerhin ein Bild machen (die Rückseite der Speisekarte mit Desserts etc. sieht man auf Pfeilklick)

Link

und hier noch ein zweiter Link

Auf jeden Fall war das eine sehr witzige Art zu essen, mach ich gerne mal wieder!