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Etappe 9 am 30.08.2018
Länger als vorher habe ich jetzt Pause gemacht, Grund war einfach das Wetter - normalerweise wäre ich mittwochs wieder los, aber da war Gewitter schon ab mittags gemeldet.
Und gestern fiel ich dann doch auf die Wettervorhersage rein: morgens noch trüb und regnerisch, ab Mittag sollte die Sonne rauskommen und es doch noch schön werden.
Also fuhr ich erst um 11.30 los - kurz gesagt: trüber Nachmittag mit Regenphasen, machte alles keinen Spaß, aber als ich um 17 Uhr zuhause vorfuhr, da brach die Sonne hervor, na vielen Dank :-)
An irgendeiner Stelle schrieb ich bereits über die Sprachgrenze zwischen Moselfränkisch und Rheinfränkisch, diese Grenze überschreite ich, nachdem ich den Bereich von Freisen verlasse und im Sankt Wendeler Land fahre, jetzt wieder in Richtung meines eigenen Dialekts, die Karte hier habe ich mit Erlaubnis (per mail) vom Bloginhaber kopieren dürfen
Und gestern fiel ich dann doch auf die Wettervorhersage rein: morgens noch trüb und regnerisch, ab Mittag sollte die Sonne rauskommen und es doch noch schön werden.
Also fuhr ich erst um 11.30 los - kurz gesagt: trüber Nachmittag mit Regenphasen, machte alles keinen Spaß, aber als ich um 17 Uhr zuhause vorfuhr, da brach die Sonne hervor, na vielen Dank :-)
An irgendeiner Stelle schrieb ich bereits über die Sprachgrenze zwischen Moselfränkisch und Rheinfränkisch, diese Grenze überschreite ich, nachdem ich den Bereich von Freisen verlasse und im Sankt Wendeler Land fahre, jetzt wieder in Richtung meines eigenen Dialekts, die Karte hier habe ich mit Erlaubnis (per mail) vom Bloginhaber kopieren dürfen
Ich bin nun zuerst im sogenannten Ostertal unterwegs, was nichts mit Ostern, sondern dem Flüsschen Oster zu tun hat, über die Namensherkunft fand ich nichts.
Das Ostertal ist landschaftlich besonders schön und ich bin da auch schon gewandert. Vom Auto aus sieht man natürlich keine schönen Flussauen.
Schmales Holpersträßchen nach:
Schwarzerden
hat aus römischer Vergangenheit eine Tempelrückwand mit dem Bild eines fliehenden Stiers zu bieten, klar, das Viech wollte nicht geopfert werden - der Mithraskult war ein Männer-Geheimkult und wurde wohl vor allem von Soldaten, die fern der Heimat stationiert waren betrieben. Auf dem Bild hat der Stier schon das Messer am Hals.
Da oben ist es, schützend umbaut:
So sah es vor 2000 Jahren aus:
Obendrüber sieht man noch die Löcher für die Dachbalken:
Nebenan ein Angelweiher mit Bänken, aber bei dem Wetter..
Das "Ostertaler Zebrapferd" musste ich enttäuschen, ich hab kein Möhrchen dabei
Durch einige Grenzorte, wo nichts besonderes zu sehen war wie z.B. Oberkirchen fuhr ich einfach durch. Zwar gab es überall auch mal ein schönes Bauernhaus zu sehen, aber es lud mich einfach nicht zum Aussteigen und Knipsen ein.
Bei der Suche nach Besonderheiten zum Ort
Herchweiler - Steinbruchsee
stieß ich auf einer Landkarte auf ein Gebiet namens "Steinbruch am Steinberg" inklusive Baggersee, was mich mal wieder magisch anzog.
Das sollte DER Haupt-Relax-Punkt auf dieser Etappe sein!
Leider fand ich zum Verlinken nur dieses Foto, wo es um einen tragischen Badeunfall ging, aber diesen wundervollen Ort wollte ich unbedingt finden und dort "abhängen" - vielleicht die Füße reinhängen? Oder einfach nur so da sein und genießen.
Steinbruchsee Pfeffelbach
Das sollte DER Haupt-Relax-Punkt auf dieser Etappe sein!
Leider fand ich zum Verlinken nur dieses Foto, wo es um einen tragischen Badeunfall ging, aber diesen wundervollen Ort wollte ich unbedingt finden und dort "abhängen" - vielleicht die Füße reinhängen? Oder einfach nur so da sein und genießen.
Steinbruchsee Pfeffelbach
seit dem Unfall ist eigentlich das Betreten verboten, aber einfach sehen wollte ich das doch mal (Mensch, die Formatierung spinnt wieder...)
Mit einiger Schwierigkeit ermittelte ich, wie man da hinkommt und fand: am besten nicht vom Ort Pfeffelbach (Rhld.-Pf.) aus, zu dem das Gelände gehört, sondern vom saarländischen Herchweiler muss es über eine kleine Straße und dann wohl noch 250 Meter Fußweg gehen.
Ich hing gut eine Stunde mit Suchen dran, traf dann an einem einsamen Gehöft auf eine junge Frau (die meinen Dialekt sprach, schön!), die mir einen anderen Weg beschrieb. Dort fuhr ich dann hin, durch Wald und Feld
und lief und lief...circa 1,5 km lang durch den Wald, und sagte mir immer "noch diese Kurve, dann muss es doch kommen..."
Endgültig zur Aufgabe frustriert war ich dann an dieser Wegspinne, drei Möglichkeiten, keinerlei Hinweis, Fazit: aufgeben und umkehren! Ich maulte aber lauthals und einsam da im Wald vor mich hin! Und stampfte auch mal auf!
Auf dem Rückweg plünderte ich aber immerhin noch zwei Holundersträucher, ich hab immer so eine dünne Falt-Einkaufstasche dabei
Überhaupt sah ich auch hier im östlichen Saarland-Grenzgebiet zentnerweise das Obst auf dem Boden liegen und verfaulen, einige Äpfel hab ich wieder mitgenommen (muss heute Mus einkochen!), und an einem abgestürzten Pflaumenbaumast konnte ich noch ein paar leckere Zwetschgen (fast alle gleich gefuttert) ernten
Ich hing gut eine Stunde mit Suchen dran, traf dann an einem einsamen Gehöft auf eine junge Frau (die meinen Dialekt sprach, schön!), die mir einen anderen Weg beschrieb. Dort fuhr ich dann hin, durch Wald und Feld
und lief und lief...circa 1,5 km lang durch den Wald, und sagte mir immer "noch diese Kurve, dann muss es doch kommen..."
irgendwann schimmerte seltsam-hellgrün eine lange Fläche durch die Bäume und ich hoffte, es könnte der mittlerweile veralgte See sein...
aber nein, bloß eine Wiese, wo sich jemand "häuslich" eingerichtet hatte, also weiter...
Endgültig zur Aufgabe frustriert war ich dann an dieser Wegspinne, drei Möglichkeiten, keinerlei Hinweis, Fazit: aufgeben und umkehren! Ich maulte aber lauthals und einsam da im Wald vor mich hin! Und stampfte auch mal auf!
Auf dem Rückweg plünderte ich aber immerhin noch zwei Holundersträucher, ich hab immer so eine dünne Falt-Einkaufstasche dabei
Überhaupt sah ich auch hier im östlichen Saarland-Grenzgebiet zentnerweise das Obst auf dem Boden liegen und verfaulen, einige Äpfel hab ich wieder mitgenommen (muss heute Mus einkochen!), und an einem abgestürzten Pflaumenbaumast konnte ich noch ein paar leckere Zwetschgen (fast alle gleich gefuttert) ernten
Haupersweiler
Früher fuhr im Ostertal die Ostertalbahn, heute nur noch Museumsbahn. Irgendwann fahre ich da aber mal mit, wäre mein erstes Mal mit diesem Bähnchen, aber dazu muss es schönes Wetter sein.
Osterbrücken
War mein nächster Zielort. Und da musste ich jetzt auch mal Futterpause machen, war ja ohne Mittagessen weg. Kaum saß ich hier, hielt ein anderes Auto, ein Paar stieg aus - um zu rauchen! Iih bäh!
Kaum waren sie weg, fing es an zu platschen und ich raffte schnell meine Siebensachen zusammen, machte aber zuvor noch einen Abstecher dahin, wo ich eigentlich in Osterbrücken hin wollte: zum Martinshof
Hier gibt es einen großen Biolandhof, der zwar keinen Hofladen hat, weil es in Saarbrücken einen großen Martinshof-Laden gibt, wo man aber laut Website einfach mal reinlatschen darf - als ich dann noch sah, da gibt es einen baumumstandenen Weiher mit Inselchen in der Mitte, wollte ich da hin - vor Urzeiten, ca. 35 Jahren - war ich da mal auf einem Hoffest...
Es wäre schön gewesen, vor allem auch der Vogellehrpfad rund um die Anlage hätte mich interessiert, aber so...nein, Abbruch
Ich warte jetzt besseres Wetter ab, selbst wenn ich im Urlaub, der am 5.9. endet, nicht mehr fahren kann, dann mache ich die restlichen Etappen halt an Wochenenden oder an Gleitzeittagen!


