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Christi Himmelfahrt / Vatertag 5. Mai 2015
Zum Wandern hatte ich heute keine Energie, war irgendwie krank die letzten Tage, aber Sonnetanken in schöner Umgebung, das tat not!
Also machte ich einen kleinen Ausflug ins nicht weit entfernte Saargemünd/Sarreguemines in Frankreich, und zwar in den dortigen Jardin des faienciers - ein schöner Garten, der auf einem ehemaligen Steingutfabrikgelände angelegt ist
Über diesen Garten habe ich schon zweimal berichtet, aber er ist immer wieder eine Fahrt wert - allerdings scheint mir, dass der Eintrittspreis ordentlich aufgeschlagen ist, heute habe ich 4 Euro bezahlt, ich habe 2,50 als letzten Eintrittspreis im Hinterkopf, ich kann mich aber auch irren.
Der Garten im Sommer 2014
Der Garten Ende April 2015
Ohne weitere Worte eine Reihe Impressionen, bei starkem Sonnenlicht geknipst
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Sonntag, 1. Mai 2016
Mehr per Zufall, nämlich durch Einladung zweier lieber Menschen, war ich an diesem ersten Mai in Lebach ein Stück des Primwanderwegs gegangen, erst später sah ich im Internet, dass er fast 50 km lang ist, eigentlich sollte es nur ein Spaziergang mit dem Hund werden, hatte dann am Ende aber auch Abenteuerfaktoren, denn am Wegesrand, zum Teil doch ein ganzes Stück in den Wald hinein, staksten wir durch Wildnis, die ehemals sicher sehr hübsche und von ihren Besitzern geliebte Wochenendgrundstücke mit vormals netten Häuschen beherbergte.
Startpunkt:
Und welch ein Unterschied noch zu meiner letzten hier dokumentierten Wanderung vor 10 Tagen, mittlerweile ist die Natur wirklich erwacht und strotz vor Grün:
Der Weg bietet wirklich viele schöne weite Ausblicke
Der Anlass für unseren kleinen Ausflug:
Das war der erste "Lost place", auf den dieses teilzerstörte Gattertor hinwies, in den wir ca. 30 Meter hineingingen, bis wir am Ende eines sehr langgezogenen Grundstücks Qualm von einem Lagerfeuer entdeckten und uns daraufhin sofort wieder diskret zurückzogen
Auch auf den Äckern steht schon saftiges Grün
Dies hier war mal der nett dekorierte Hühnerstall eines schon fast luxuriös anmutenden Baues, der sogar 2 Außenkamine und diesen schönen Innenkamin aufwies
sieht aus wie nach einer Zombieapokalypse....
Dieser Ort hatte sogar eine eigene sanitär Einrichtung, die nun wie ein Fremdkörper zwischen hochstämmigen Nadelbäumen steht
Ein weiteres Exemplar, zu dem schon schwerer vorzudringen war, überall trat man auf Glas, aber das Häuschen kann man sich mit einiger Fantasie als ehemals romantisches Plätzchen vorstellen
Haus Nummer drei bot sogar noch mehr, das war ja schon fast ein komplett eingerichtetes Wohnhaus?
Der Regenreichtum der vergangenen Tage hat seine Spuren hinterlassen
glückliche Kälbchen im Frühlingssonnenschein
Was mir am Ende noch einfiel: vor genau 30 Jahren war ich an einem 1. Mai ebenfalls mit Familie (und damals mit Kinderwagen, in dem einer der Teilnehmer des heutigen Exkurses lag) unterwegs, nicht wissend, dass wenige Tage zuvor weit entfernt, aber nicht weit genug entfernt, Tschernobyl explodiert war - ich ließ das aber unerwähnt, das Thema passte nicht zu diesem schönen Tag