Donnerstag, 31. August 2017

Stadtrundweg Saarbrücken - Teil 7: durch den "Urwald" zum Rodenhof

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Ich knüpfe dort wieder an, wo Etappe 6 endete und parke das Auto unter der Autobahnbrücke neben der Saarbahn-Haltestelle "Heinrichshaus".

Von dort hält man sich nach links und trifft rasch auf den Hinweis zum Naturfreundehaus Kirschheck und den "Urwald vor den Toren der Stadt".
Es geht abwärts eine Fahrstraße hinab, heute ist es hier sehr ruhig, es ist ein Montag, aber an Wochenenden ist hier bei schönem Wetter richtig Betrieb, denn das Naturfreundehaus (oder wie eine alte Nachbarin meiner Eltern mal irrtümlich meinte: das "Natur-Freudenhaus") ist ein beliebtes Saarbrücker Ausflugslokal mit großem Biergarten und Spielplatz.






 Dort wurde jetzt aber gearbeitet und ich wollte den Leuten nicht in den Füßen herumlaufen, um Fotos zu machen:



Richtig betrachtet sieht es so aus und man vermutet, dass es ein Steigerhaus einer der ehemaligen Gruben ist - oder eine Gruben-Kantine, die "Kaffeeküche" genannt wurden, sprich "Kaffeekisch" (für nicht Grubengebietswohnhafte: ein Steiger war ein Vorgesetzter bei den Bergleuten).

Von hier aus geht es stramm bergab und bald geht der Weg in einen Pfad über, wie duster es dort zwischen den Tannen wurde kann mein Foto wegen des starken Sonnenscheins gar nicht wiedergeben - es war mal wieder eine der Stellen, wo Frau K. allein im Wald sich ein wenig gruselte :)

Und sich alle 20 Meter umdrehte....das tu ich mittlerweile oft, seit mir mal ein Mountainbiker auf der Tafel-Tour bei Kirkel fast einen Herzinfarkt verpasste und ich beinahe einen Abhang hinunterzustürzen drohte, als er plötzlich leise und wie aus dem Nichts einen halben Meter hinter mir auftauchte (danke der Herr!)






hier führen viele Wanderwege vorbei, wie man sieht


und hier sag ich mal danke an die Wegbetreiber, denn ab hier sind die Wegzeichen endlich mit Richtungspfeilen versehen!


Der angekündigte Gouvy-Weiher taucht schon nach kurzer Wegstrecke auf, den hatte ich mir weiter entfernt vorgestellt




Direkt daneben erklärt der 5. von 7 Wegsteinen die Namensgebung "Gouvy"



Und da ich noch nichts gegessen habe, finde ich hier einen schönen, sicheren Rastplatz mit dem Teich im Rücken (niemand kann sich von hinten ranschleichen...sorry aber da hab ich echt einen Schaden...allerdings kenne ich auch viele Frauen, die würden überhaupt nicht alleine unterwegs sein, soviel zu meiner Ehrenrettung)


Seht ihr auch den trötenden Elefanten hier am Baumstamm?


Bald kommt eine Infotafel zum Urwald vor den Toren der Stadt (seit 1997 arbeitet hier keine Kettensäge mehr) und zeigt die wie eine Perlenkette aufgereihten Weiher, die nun rechts vom Weg kommen werden


Am ersten davon hängt dieses Schild, was aber eine vierköpfige Familie nicht davon abhält, an einem kleinen Strand in Badekleidung zu liegen und sich zu sonnen, ein schöner Platz, den muss ich mir merken


Der Weiher schimmert auf den Fotos grünlich, das Wasser ist aber in Wirklichkeit schön klar, wie das Foto rechts oben in der Collage zeigt - schwimmen würde ich hier aber dennoch nicht. Ich sehe fingerlange Fischlein herumflitzen und Libellen sirren über das Wasser, schöne Idylle


Ein weiterer Weiher


Man hat den Urwald ehrlich gesagt nur etwas gestreift, ich habe den dortigen Wanderweg schon gemacht, und da war es wirklich wilder als hier

Urwald 1
Urwald 2

Jetzt kommt man zur Straße, die man überquert, sich nach rechts wendet und ein gutes Stück auf der linken Straßenseite weitergeht




Dann geht es wieder links in den Wald, gut ausgezeichnet



Später öffnet sich der Blick auf diese Schneise mit Aussicht, ich habe mal wieder keine Vorstellung, worauf ich da blicke (sehr schlechtes Orientierungsvermögen...)

die Sonne ist wieder krass heute, aber immerhin besser als Regenwetter 
links von der Schneise führ ein Weg hinunter und ich stehe da und überlege, ob es wohl dort runtergeht oder links weiter, hier wäre ein Wegzeichen mal wieder schön...ich entscheide mich für links, und das stellt sich auch als richtig heraus


Aus Brombeergestrüpp schauen diese handtellergroßen weißen Blüten hervor, was ist das?????


Es geht weiter schön einsam durch Wald, bis ich von ferne das Rauschen von Straßenverkehr höre und weiß, jetzt nähere ich mich der mehrspurigen Camphauser Straße, die von der A623 hinunter in die Stadt führt, leider muss man da jetzt ein paar Hundert Meter entlang marschieren bis zur Fußgängerampel, die ich drücken muss, sonst wäre kein Hinüberkommen möglich (und habe das Gefühl, viele hasserfüllte Autofahreraugen folgen mir - kann aber auch Einbildung sein *g*)


die heutige Wegstrecke nähert sich dem Ende, da ist links die Saarlandhalle - ich denke daran zurück, dass ich hier vor mehreren Jahrzehnten mal Ike und Tina Turner gesehen habe...meine Fr... ist das lange her!


direkt gegenüber das halb abgerissene Ludwigsparkstadion, eine Art Saarbrücker "Flughafen-Berlin-Projekt"....explodierte Kosten, verschobene Termine, man kennt das 

Hier hatte - man kann es sich kaum noch vorstellen - 1954 ein WM-Qualifikationsspiel  
"Saarland gegen Deutschland" stattgefunden - das Saarland gehörte da kriegsbedingt noch nicht zur Bundesrepublik, sondern unterstand einem französischen Hochkommissar, erst 1956 erfolgte der Beitritt.
(Ich bin eigentlich gar nicht wirklich in Deutschland geboren...)


Von hier kommt man in die Ottweilerstraße, und ich passe nicht mehr richtig auf die Wegzeichen auf auf der Suche nach einer Bushaltestelle - latsche viel zu weit und fahre mit Bus und Saarbahn zurück nach Heinrichshaus zum dort geparkten Auto.

Stand der Dinge: von den 46,7 km des Weges habe ich (meine Hin- und Rückwege unberücksichtigt lassend) nun laut Wanderplan 31,8 km gelaufen - und freu mich auf den Rest des Weges.

Mittwoch, 30. August 2017

Stadtrundweg Saarbrücken - Teil 6: vom Burbacher Weiher nach Heinrichshaus

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Ein kurzes Feierabendstück - ich muss es hin und zurück gehen, es gibt keine andere Möglichkeit, es sind ab der Fischerhütte, wo ich parke (und das Stück am Weiher entlang halt nochmal gehe, geht ja nicht anders) dann insgesamt etwa 7 km, sagt google maps bei Fußgängereinstellung mit Umweg über Von der Heydt.

Wenn ich den kompletten Weg wirklich mal gegangen sein werde, kann ich mir noch einige Kilometer dazurechnen.

Von der Spitze des Weihers aus führt ein Waldweg Richtung Von der Heydt. Dieser wird nach einiger Zeit zum Schotterweg, der Bach, der dem Ort Burbach seinen Namen gab, ist zur Zeit nur ein Rinnsal, wir hatten viele trockene, heiße Tage diesen Sommer


Endlich gelingen mir auch mal Schmetterlingsfotos! *wink zu Nicky*



 Nach kurzer Strecke biegt der Weg nach links ab, die Strecke scheint bei Radfahrern beliebt zu sein, ich begegne einigen von ihnen und freue mich auch über die genaue Entfernungsangabe auf den Radwegschildern




Ich wundere mich aber über diese seltsamen Hinweisschilder hier mitten im Wald mit Zahlen darauf....




.... aber das Geheimnis lüftet sich gleich in Form eines Postautos, das mir hier auf dem Waldweg entgegenkommt und dann in einem noch schmaleren Weg verschwindet - ich denke erst: macht der Postmann hier eine sehr stille Pause? Aber nein, er arbeitet! Und ich biege vom Hauptweg ab und laufe hinterher...da vorne biegt er gerade um die Ecke


Und kann es nicht fassen: da steht ein Haus mitten in der Taiga! So dicht von Bäumen umgeben, ich kann es kaum fotografieren, aber es ist richtig schön: hellrosa gestrichen mit blauen Fensterläden, eine fantastische Idylle - ich höre, wie der Postmann seine Lieferung abgibt, aber ich höre auch einen großen Hund bellen - und dann sehe ich ihn, er läuft da frei herum und ich mache mich rasch vom Acker...

Möchte ich so wohnen? Höchstens mit viel Familie oder einer großen Wohngemeinschaft - ich stelle mir vor, wenn es hier dunkel ist, wenn Gewitter ist, oh nein, aber bei Sonne, ja klar, sehr schön, aber so einsam? Nix für mich...
Das Gebäude stammt mit Sicherheit auch aus der Grubenvergangenheit dieser Gegend vom 19. Jahrhundert, denn wie sonst könnte man hier eine Baugenehmigung erlangt haben? Rundherum ist so dicht bewachsen, dass ich quasi nur den Sockel knipsen kann



Ein Stück weiter auf dem richtigen Weg steht dann direkt links ein ehemaliges Gebäude des nicht mehr existierenden Schachtes Amelung, wenn ich richtig recherchiert habe, ist es das Fördermaschinenhaus mit Nebengebäude, das hier einsam vor sich hin gammelt

Selbstverständlich muss ich mich am Absperrzaun vorbeiquetschen, um es näher in Augenschein zu nehmen, ich bin aber nicht so doof, auch noch reinzugehen



Ich nähere mich nun dem Ende des Waldweges und höre Kettensägengeräusche, die aber nicht von Fällarbeiten stammen, sondern von einer Schreiner-Lehrwerkstatt, die man hier mitten in den Wald platziert hat - vielleicht auch in ehemaligen Grubengebäuden, die Vegetation verhindert einen näheren Blick darauf

aber hier oben zwischen den Bäumen sieht man schon ein Haus der hübschen Siedlung Von der Heydt hervorblitzen, die was ganz Besonderes darstellt



 Die Siedlung liegt an einer steilen Straße, ist von Wald umgeben und seit 1985 unter Denkmalschutz - Hinweis zu Beginn der Straße für Radfahrer: 60 m Steigung auf 1,1 km - es geht ein wenig in die Beine - und übrigens, auch das ist Burbach! 
Sie besteht nur aus dieser einen Bergauf-Straße sowie einer kleinen Seitenstraße.

Ich begegne ein paar Jungs,die wild und lachend kreuz und quer über die Straße rennen beim Spielen, hier ist das noch möglich



Hier sollte man nicht schnell durcheilen, sondern den einen oder anderen Blick auf die schönen Gebäude werfen, die ein einheitliches Emsemble bilden, beginnend mit dem riesigen Schlafhaus für 250 Bergleute, die zum Teil aus bis zu 30 km entfernten Dörfern hier zur Arbeit in der Grube kamen und nur sonntags nachhause konnten (sogenannte Hartfüßer, es gibt auch einen Wanderweg aus den Strecken dieser geplagten Leute)
(man geht links ein Stück eine Einfahrt rein, um das Gebäude zu sehen)



Der Herr Direktor wohnte natürlich ein gutes Stück nobler, inklusive kleinem Park!



Blick zurück auf ehemalige die Schule:


die anderen Gebäude sind Grubenbeamten-Häuser, streng nach Grubenhierarchie aufgeteilt, Obersteiger z.B. teilten sich ein großes Haus für jeweils 2 Familien

schön finde ich auch, dass hinter jedem Gebäude ein weiteres kleines steht, im gleichen Sandstein errichtet als "Ökonomiegebäude", um die Haltung von Nutztieren zu ermöglichen


Übrigens: warum heißt Von der Heydt denn so? Es ist wie die frühere Grube nach einem Bankier und preußischen Minister (Freiherr von der Heydt) benannt.

Danach geht man entlang der Straße noch gefühlt 300 Meter (oder so...), bis man die Saarbahngleise an der Haltestelle Heinrichshaus überquert und in Richtung Naturfreundehaus Kirschheck geht, wo der Weg sich fortsetzt Richtung "Urwald", für mich ist jetzt dieses Teilstück aber zu Ende.


Sonntag, 27. August 2017

Stadtrundweg Saarbrücken - Teil 5: von Willerbach Gersweiler bis Burbacher Weiher

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Ab hier kann ich nun wieder alleine laufen, denn es geht größtenteils über Straßen und an einem belebten Weiher vorbei, allerdings ist der Stadtteil Burbach nicht ohne (einer meiner Söhne sollte hier mal unter Vorhaltung eines Messers seine Wertsachen herausgeben, zum Glück kam ihm aber jemand zu Hilfe),  auch bei Wikipedia ist die Rede von schwerwiegenden Folgen des Strukturwandels (hier war Zentrum der Saarbrücker Stahlindustrie, die in den 70ern niederging und viele und vieles mit sich riss). Hohe Arbeitslosigkeit, soziale Probleme und "städtebauliche Benachteiligung", wie es so schön, aber treffend heißt, machen den Stadtteil auf den ersten Blick unattraktiv.

Dabei gibt es aber auch in Burbach hübsche Ecken (und auch liebe Einwohner, zwei davon sind beste Freunde für mich!), bloß führt der Weg eben dort nicht vorbei, sondern mitten durchs Zentrum, aber auch nach einiger Überlegung fällt mir keine alternative Wegführung ein, es sei denn, man würde eine riesige Schleife über Klarenthal und Altenkessel führen..

Man muss halt durch, buchstäblich, aber sobald man den Marktplatz hinter sich gelassen hat, beginnt quasi eine andere Welt, aber dazu später!


Ich muss mir auch wieder mal vor Augen halten: es handelt sich beim Stadtrundweg nicht um einen Premiumweg mit tollen Aussichten und Naturerlebnissen (die aber auch vorkommen! Oder vorkommen werden!), sondern um ein urbanes Projekt sozusagen - das Saarland bietet eine große Fülle von herrlichen Wanderwegen, aber dieser hier ist einfach anders, aber nicht weniger interessant!

Blick nach links, ganz okay, wäre da nicht die vermaledeite Autobahn...erneuter (und permanenter) Fluch über diejenigen, der sie mitten durch die Stadt planten...



Rechts die Überreste der ehemaligen Wagonfabrik



Eine kleine Perle am Wegesrand will ich nicht unerwähnt lassen, nämlich den Fischladen mit winzigem Bistro - man braucht von der Straße, die über die Brücke führt, nur einen kleinen Schwenk nach links zu machen


 Ich finde es immer klasse, wenn es noch Läden gibt, die nicht zu einer der großen Ketten gehören - dieser kleine Laden bietet frisches Meeresgetier in allen Variationen, auch leckere Salate - und vor allem kann man hier auch essen, wenn man sich mit einigen wenigen hohen Tischen (vier?) mit einer Art Barhockern anfreunden kann - hier ist um die Mittagszeit immer voll - mit meinem jüngsten Sohn (als er noch mit der Mama essen ging) habe ich hier lecker Bratfisch, Krabbensalat und Matjes verdrückt und kann es nur empfehlen! Außerdem immer freundliche und kompetente Bedienung an der Theke!


Am Markt dann fällt der Blick auf diesen großen Betonklotz, ein weiteres Weltkriegsrelikt, 6 Stockwerke, 2,50 m dicke Wände. Bei schweren Bombardements 1942 hat hier die Bevölkerung Unterschlupf gefunden. Letztes Jahr wurde er für 80.000 Euro versteigert. Was damit werden soll ist unbekannt - Zombie-Fortress? :-) 


Die Strecke geht gerade aus über die beiden Plätze hinweg, am Ende beginnt dann sozusagen das andere Gesicht von Burbach, startend mit dieser kleinen Pflasterstraße, die uns zur Bahnbrücke führt


 Dahinter wendet man sich nach links in die Von-der-Heydt-Straße



die nach einigen Metern zu einer Quasi-Allee wird



und da weiß der Weg nun nicht, was er will, es gibt Wegmarkierungen um hier geradeaus weiterzugehen, oder man biegt rechts in diesen kleinen Weg ein (ich bin einmal rundherum gelaufen, um beide Strecken zu testen, die Zeit fehlte mir dann am Ende am Weiher...aber das kommt noch)



geht man also links der großen Straße nach, hat man die Firmen, die hier siedeln, rechterhand und halt auch Autoverkehr

wählt man den Pfad rechts, hat man mehr Grün, allerdings die ganze Zeit auch Zäune linkerhand zu den Firmen hin



das fiel mir auf...



diese Firmengelände, an denen man hier vorbeikommt, liegen in einer "brandgefährlichen" Gegend, denn hier gab es in den letzten Jahren gleich 3 Großbrände, z.B. im Juli 2010:

Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmeter brannte Haus- und Sperrmüll einer Recyclingfirma, der bis zu sieben Meter hoch aufgestapelt gewesen war.
Leider stand der Wind in dieser Nacht genau in Richtung unserer Wohnung, wegen der Hitze schliefen wir mit weit offenen Fenstern und ich möchte nicht wissen, was wir da im Schlaf stundenlang alles so eingeatmet haben...wir hörten erst am Morgen von den Geschehnissen.


Ebenfalls im Juli, aber 2006, brannte dort eine Lageralle mit Kautschukprodukten, wodurch eine Mörderhitze entstand und auch große Rauchentwicklung, der Rauchpilz war weithin zu sehen mit über 100 Metern Höhe.


Einige Tage danach fuhren wir mal hin uns das anschauen und waren erstaunt über riesige braune "Zungen", die wie weich gewordene Lakritzstangen vom Dach des einen Gebäudes herunterhingen, bis wir begriffen: das waren die Stahl-Dachträger! Sie waren geschmolzen! Das sah hammermäßig aus...mittlerweile hat man sie an der Dachkante (leider..) abgeschnitten, mit etwas Mühe sieht man noch die Reste:





2012 brannte es wieder, und 2015 erneut bei einem Recyclinglager hier...

aber wenden wir uns schöneren Dingen zu, am Ende dieser kurzen Wegstrecke gelangt man zur Fischerhütte am Burbacher Weiher, einem Restaurant mit schönem Spielplatz und Biergarten, auch eine lange Seilrutsche ist hier aufgebaut, sowie Grillmöglichkeiten im Außenbereich, und damit sind wir nun endgültig in der anderen Welt Burbachs angelangt



Nach dem Foto von der Hütte bin ich ja nochmals den Weg zurückgelaufen (siehe oben), und als ich wieder am Weiher ankam, fing es schon an zu dämmern...(ich geh ja nach der Arbeit)



An solch einer höchst interessanten Fledermauswanderung habe ich an einem anderen Weiher mal teilgenommen und ist auch hier möglich, sollte man mal gemacht haben! 


Anfangs ist der Weg links am Weiher noch asphaltiert, weil er auch als Zufahrt dient für die wunderschön gelegene Grillhütte etwa in der Hälfte des Weiherufers - aber zuerst noch ein Blick auf einen der "Weg-Steine", den Hüttenstein



Am Ende des Weihers angelangt (von wo es durch den Wald weitergehen würde) sieht es dann schon so aus, es wird einfach schon wieder früher dunkel:


Darum hänge ich noch ein paar Fotos aus 2016 an um zu zeigen, wie nett es hier ist, und kehre um (und mache damit den Weg wieder mal doppelt, mit dem Bus 134 würde ich nur ein kleines Stück fahren können und er fährt nur stündlich, bringt mir nix):

die mietbare Grillhütte