Sonntag, 25. August 2019

Zur Dorndorfhütte gelatscht - wieder mal durch pralle Sonne, wegen Gier auf Apfelkuchen :-)

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An der Dorndorfhütte war ich ja am 21. Juli schon mal gewesen, und da war der hausgemachte Apfelkuchen dermaßen ein Traum, dass ich mir vornahm, da mal über die Felder zu Fuß hinzugehen und ihn nochmal zu essen.

Und wieder einmal tappte ich in glühender Sonne (diesmal komplett eingecremt!) bei 29-32 Grad über freie Strecken auf Asphaltwegen...warum auch immer...diesmal wusste ich es ja vorher



Gemeine Waldrebe - da krieg ich immer Kindheitserinnerungen...als meine Eltern noch nicht ihr Haus hatten und wir in Miete wohnten bei der lieben Frau Kr., da hatte sie eine hohe Wand, die zum darüberliegenden Terrassengarten führte, mit dieser Pflanze über und über berankt, und da es damals weder Kinder-TV noch elektronisches Spielzeug irgendwelcher Art gab, das einen vom Draußensein abhielt, spielte ich meist am Fuß dieses Pflanzenwaldes, und gerne streichelte ich die zarten "Feen-Blüten", wie sie mir damals vorkamen.
Sollte ich jemals wieder einen eigenen Garten haben: die muss rein! Und Stockrosen! Ich liebe Stockrosen!






Diese riesige Kiefer war beeindruckend!


Leider war es dann nicht der so an meine verstorbene Mama und ihre fantastischen Backkünste erinnernde gedeckte Apfelkuchen, sondern einer mit einer nussigen Creme obendrauf und der Boden war leider matschig...usw. usw. - es folgte noch ein Stück Käsekuchen als Ersatz sozusagen.




Nach der Kuchenschlacht ging ich mal noch den anderen Weg hoch, den mir die Hüttenfrau als "nicht erlaubt mit dem Auto zu befahren" letztes Mal geschildert hatte (natürlich begegneten mir 2 Autos..), ich suchte, ob es da etwas Aussicht ins Land zu sehen gäbe, jo ein bisschen was gab es schon:



Samstag, 24. August 2019

Die FARK 2019 und der Itzenplitzer Weiher

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Nur alle 2 Jahre findet sie statt, und nachdem ich einmal dort war, muss ich immer wieder hin, einfach zu interessant und besonders!

Die FARK ist eine Fantasy- und Rollenspiel-Convention, die interessanterweise dazu auch noch auf einem spannenden Gelände stattfindet, nämlich am Erlebnisort Reden, einem ehemaligen Grubengelände, das mit seinen Bauten einen super Hintergrund bildet.

Ich war schon kurz vor 10 Uhr da, die 5 Euro Parkplatzgebühr habe ich mir gespart und bin ca. 1 km gelaufen, schadet ja nix. Dafür hab ich aber natürlich was gespendet, der Eintritt ist frei.

Es gab einfach unglaublich viel zu sehen, bestimmt weit über 150 verschiedenste Stände sowie überall kostümierte Gestalten, einige hab ich zum Posing gebeten, alle taten das auch gerne, leider zu spät zur mich würde der Zombie-Walk stattfinden, den ich gerne erleben wollte, aber bis Abend wollte ich nicht bleiben, außerdem war ich irgendwann von der Mittagssonne zu gestresst, um mir auch noch die Halle mit den Western-Sachen anzuschauen, dies ist also nur ein gemixter Bruchteil von allem!






Die Meerjungfrauen hab ich nicht finden können


Und hier geht es voll ins "Mad-Max-Land", echt krass, was die Leute sich da für Mühe machen mit ihren Ausstattungen











Bei den Zombies war weiter noch nichts los, die wurden alle erst noch geschminkt




Was da von den Wänden fließt, ist hochgepumptes Grubenwasser







Das hat mich dann etwas überfordert: eine komplette Halle voll mit Steampunk-Ständen!




Nachdem ich wieder zum Auto gepilgert war, durch mittlerweile schon glühende Sonne - es ging auf die 30 Grad zu, steuerte ich Ziel Nr. 2 an, den Itzenplitzer Weiher, der auch mit der Grubentätigkeit zusammenhängt, und nicht nur aus diesem einen, sondern einer ganzen Kette hintereinander liegender Weiher besteht





Es gibt ein Schild, dass Baden verboten ist, es wird aber ignoriert und ich sah mehrere Schwimmer, verständlich, es gibt ja sogar einen kleinen Sandstrand. Ob ich mich trauen würde, weiß ich nicht

Jedenfalls machte ich hier mein Picknick auf einer rustikalen Bank direkt am Ufer und umrundete schließlich noch den See


Wenn ich aber davon ausgehe, dass Seerosen ein Anzeiger sind für prima Wasserqualität, dann dürfte eigentlich nichts dagegen sprechen






Freitag, 23. August 2019

4.8.2019: Erlebnisweg "Rund ums liebe Vieh" bei Illingen-Hirzweiler

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Wanderung am 4. August 2019

Hätte ich vorher besser recherchiert, hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt:

- 90% Beton-/Asphaltwege
- kaum Schatten (was dann zu Sonnenbrand im Dekollete führte, das ich beim Eincremen vergaß)

Aber nun ja, für mich war es am Ende trotzdem toll, weil ich nach so langer Pause für mich sagenhafte 12 km geschafft hatte. Ausgewählt hatte ich den Weg wegen des Hinweises, dass praktisch jederzeit ein Abbruch möglich ist, und man runter in den Ort zurückkehren könne.

Also los geht's:


auf dieses Höhenprofil habe ich auch überhaupt nicht geachtet, was mich am Ende fluchen ließ, warum legt man eine Strecke so, dass am Ende noch so eine Mörder-Steigung kommt? Grrr...



Das Schild an diesem Baum ist nur eines von vielen, das mir am Weg begegnet: Warnung vor Eichenprozessionsspinner!



Es gibt am Weg für Kinder mehrere Stationen, wo man "landwirtschaftlich" tätig werden kann, exemplarisch nur diese Melk-Kuh geknipst:





So sahen die 12 km fast überall aus - Sonne und Beton-/Asphaltwege, eine ziemliche Quälerei für mich, aber ich wollte es mir unbedingt beweisen


die taten mir leid, aber da ich gerne Milchprodukte konsumiere, muss ich eingestehen, dass ich als Verbraucherin an solcher Haltung mit schuld bin

Hier wollte ich eine ruhige Trink-Rast halten, ich saß noch keine 30 Sekunden, da kam die erste Bremse angeflogen und setzte sich auf meinen nackten Arm - Wegschlagen und Aufschrei und sofort weiterziehen

es gab viele Rastplätze am Weg, leider fast überall Probleme mit Insektenbelästigung, und nett fand ich diese riesigen Tierfiguren, die den Weg begleiten






eine davon hab ich genascht, mehr nicht!


auch hier war kein Rasten möglich, Bremsen..


diese Wohnlage hat mich begeistert: total einsam nur an so einem Fahrweg gelegen, rundum Wald und Wiese, großartig!


man kann es schlecht lesen: da steht: Unkraut zu verkaufen - wegen hoher Nachfrage nur an Selbstpflücker :-)


ob das wohl ein besteigbarer Turm ist, der große da? Nein, leider nicht, wie ich später feststellte, der Weg führt auch gar nicht dorthin


dieser Grenzstein hier in einem der wenigen bewaldeten Wegstücke, leider an einer Schräge gelegen, war dann meine Rettung für mein Picknick, keine Brummseln um mich rum


Die Illinger haben offenbar ein Faible für witzige Schilder!



hurra, ein paar hundert Meter Waldstück, aufatmen




hier sah ich schon von weitem: egal wie alt ich bin, diese Schwingschaukel da, die werde ich nutzen! Niemand da, der mich sieht, ich kann mal so richtig das Kind in mir rauslassen

ähm nee, leider doch nicht, die Prozessionsspinner waren vor mir da! Mist..


Eine von vielen schrecklich durstenden Bäumen, hoffentlich überlebt er das, seine Blätter sind bloß noch welkende Bündel, die traurig herabhängen




 da muss ich nun auch noch hoch, zu diesem Gehöft da oben, uff


ist das nicht mal eine geniale Swimmingpool-Kreation? Der Landwirt hat aus großen Heuballen, einer riesigen Plane und zusammengeklammerten Spanngurten ein Schwimmbecken geschaffen! Super Idee!



dann ging es ein Stück durch den Ort





von der Kiesgrube war leider nicht viel zu sehen, rundum baumbestanden



diesen Baum kenn ich doch??? Es ist der, der mich als erster am Weg mit seinem Eichenprozessions-Warnschild begrüßte, ich hab es geschafft!


auf den etwa 300 Metern zum Auto sehe ich dies:


und es entwickelt sich schnell, schneller als man denkt, und angesichts des dicken grauen Qualm greife ich zum Handy und rufe die 112 und schildere was ich sehe und was da passiert, sie bedanken sich, wissen es aber schon, und da hört man auch schon aus verschiedenen Richtungen das Tatütata




später finde ich bei der Feuerwehrseite, dass es durchaus nicht bloß ein Container war, dieses grüne Ding da, sondern ein LKW und ein Mähdrescher standen mit in Flammen

Brand