Sonntag, 21. Oktober 2018

Der Schaumbergturm bei Tholey und der Stein, aus dem die Erde überwiegend besteht

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An einem schönen sonnigen Septembersonntag, dem letzten des Jahres (30.9.), hatte ich Lust auf einen Ausflug mit "Weitsicht" - und da ich auf meinen Zufahrten zum Projekt "Rund ums Saarland" mehrmals am Schaumbergturm vorbeifuhr, wollte ich den nach Jahrzehnten mal wieder aufsuchen.

Der Schaumbergturm...er spielt eine kleine Rolle in meiner Kindheit. Mit schlechten Erinnerungen.

Das Wort "Keuchhusten" begleitete mich bis ich etwa 7 Jahre alt war durch meine frühe Kindheit (mag an der damaligen Wohnsituation gelegen haben - Wohnungsmangel im Jahrzehnt nach dem Krieg, man nahm, was man bekam..) - ich hatte ihn gleich mehrfach.

Und der Arzt verschrieb immer wieder mal Höhenluft, Urlaub stand in den 50er Jahren nicht auf dem Plan, zumal meine Eltern damals noch nicht mal ein Auto hatten (man sparte auf das spätere Haus), und wo fand man im Saarland Höhenluft? Auf dem Schaumberg!

Also vom Onkel einen Peugeot 203 geliehen und die riesige Entfernung von 33 km überwunden...es kam einem damals vor wie heute vielleicht eine Fahrt nach Berlin... 

Der Turm war damals nicht so weiß und freundlich gestaltet wie heute, sondern ein düsteres dunkelgraues Steinmonstrum mit einem riesigen Gekreuzten dran und an sich schon einschüchternd (wurde 1972 abgerissen).

Aufzug gab es natürlich keinen, und als wir dann oben auf der Plattform keuchend ankamen, wo ich dann tief durchatmen sollte, flogen dort Myriaden von mir riesig vorkommenden geflügelten Ameisen herum, und ich natürlich im Kleidchen wie damals üblich (meine erste Hose bekam ich mit 12...), Panik, dass sie mir da drunter fliegen, Panik, dass sie mir in den Mund fliegen...ich habe meine Eltern seltenst ungeduldig mit mir erlebt, aber da war dann doch Ärger angesagt...da macht man so einen Aufwand mit dem Kind und dann will das nur noch dort weg und stellt sich an 😎 - das gehört mit zu einer meiner frühesten Kindheitserinnerungen.

Heute ist die Situation auf dem Schaumberg ganz anders. Es gibt mehr als nur den Turm, was ich erst in Vorbereitung zum Ausflug erfuhr.

Hier aber nun endlich mal zuerst Bilder vom "neuen" Turm:





Direkt daneben ist die Schaumbergalm, die allerdings als unattraktiver eckiger Klotz daherkommt, Almfeeling nö. Aber links davon ist tatsächlich ein kleiner Skywalk

Erst mal die Aussicht von da genießen:






Dann folge ich den Klängen aus dem Himmelszelt, in dem gerade ein Gospelchor singt. Das zieht mich natürlich an, da ich selbst über 10 Jahre in einem Gospelchor sang.





Direkt daneben der Wünschebaum - oben handgetöpferte Masken von einer örtlichen Künstlerin, darunter Stofffähnchen mit persönlichen Wünschen darauf. 




Frieden und Gesundheit kommen am Häufigsten vor.

Nun aber endlich rauf auf den Turm, Eintritt bloß ein Euro, einen einzigen finde ich zum Glück noch in der Tasche.





Eigentlich will ich mit dem Glas-Aufzug bis auf Etage 7, aber schon vor Etage 4 ereilt mich mal wieder ein Anflug von Höhenangst und ich steige hastig auf Ebene 4 aus...und lasse es langsam angehen, steige halt die Treppen, das ist verträglicher.




360 Grad Aussichten belohnen mich - aus einer Teilansicht habe ich mal wieder ein kleines Panoramachen gebastelt.










Nach ausgiebigem Genuss und Sonnetanken arbeite ich mich durch die verschiedenen Etagen nach unten, es gibt mehrere Ausstellungen, eine z.B. zum Klima (Teile vom Moos hängen runter und ich versuche sie für das Foto zu flicken)




eine andere über die saarländische Geschichte, dieses Foto erinnert mich mal wieder daran, dass ich eigentlich nicht in Deutschland geboren bin, sondern tatsächlich ausschließlich im Saarland, das nach dem Krieg ein eigenes Statut hatte, kurioser Fakt hierzu: bei der Fußball-WM 1954 spielte die saarländische Nationalmannschaft (!) gegen Deutschland, verlor leider 1:3 und ermöglichte *hihi*  so "Das Wunder von Bern".




Ich fürchte, meine Saarland-Heimatliebe trieft hier wieder aus allen Fugen des Beitrags ❤


Der Schaumberg war - natürlich - auch schon in römischer Zeit bebaut sowie im Mittelalter, hier eine Rekonstruktion der ehemaligen Burg, von der sich noch kleine Reste auf dem Gelände finden lassen.







Es gibt diverse Wanderwege hier (die ich aus bekannten Gründen nicht nutze), einen z.B. mit Holzfiguren, dann einen schönen Spielplatz (wieder macht sich der Enkelkindmangel bemerkbar) und einen Bücherbaum, der jedoch bloß abgewrackte Konsaliks&Co. enthält.





Nun aber zur Aufklärung der Überschrift von wegen "der Stein, aus dem die Erde besteht".

Das ist er, bzw. ein Beispielstein:




Und was hat es nun damit auf sich? Tholeyit oder auch Tholeiit bzw. Tholeiitischer Basalt ist tatsächlich das Steinmaterial mit der größten Verbreitung auf der Erde! 

Und zwar sowohl bei den Kontinenten als auch in den Meeren. Wusste ich vorher auch nicht...erst hier nachgelesen...wow, und dieser kleine Ort gab dem Gestein den Namen. Falls ihr also mal in einem Quiz oder Kreuzworträtsel danach gefragt werdet...wir wissen Bescheid (steht auch bei Wiki und auf Geologieseiten).

Nun gönne ich mir noch - auch ohne vorherige Wanderung - ein Picknick abseits der Touristenwege.



Sonntag, 14. Oktober 2018

Eigentlich wollte ich nur einkaufen fahren - der DFG bei 30 Grad im Oktober (!)

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Gestern, nach Hausputz und Baumarkt, wollte ich eigentlich nur noch in meinem Lieblingssupermarkt vorbeischauen, als mich dann der mich täglich dort grüßende "Riesenthermometer" (er steht kurz hinter dem Grenzübergang zu Frankreich, darum das mehrsprachige Willkommen) mit 30 Grad kurz vor 17 Uhr an einem 13. Oktober grüßte...sollte ich diesen Samstag wirklich so profan zu Ende gehen lassen?




Nö! Einige verlockende hundert Meter weiter ist schließlich der Südeingang vom Deutsch-Französischen Garten, das gönn ich mir jetzt noch!

Ursprünglich wollte ich natürlich durchlaufen - als ich nach etwa 500 Metern jedoch bemerken musste, dass ich sonst mein Schmerztagebuch überfordern würde, entschied ich mich kurzerhand: mit dem Parkbähnchen runter und mit dem Sessellift wieder hoch!

Ich sehe dann zwar nur den Mittelteil, aber besser als gar nix.




Etwas betrüblich: der heiße, trockene Sommer hat überall auf den weiten Wiesenflächen riesige braune vertrocknete Stellen hinterlassen - wieviel wird es in den nächsten Wochen und Monaten regnen müssen, um das wieder auszugleichen? Oder schlimmer noch: wenn es so trocken bliebe? Was uns da wohl bevorsteht.






Aha, die Konzertmuschel am See wird renoviert



Ab in die Sesselbahn, auf der ich schon als Kind saß, ich vertraue mich ihr an, sie ist schließlich noch 6 Jahre jünger als ich. Ruckelig geht es los, holla die Waldfee, dann schwebt man dahin






Da! Genau das war unsere Lieblingsstelle! Hier kann man auf der normalerweise saftig grünen Wiese diesen Bach stauen und Blätterschiffchen drauf schwimmen lassen, denen man dann hinterher rast usw. usw. - unzählige Picknicks auf Wolldecken haben wir hier gemacht. 

Hachja. Ich hätt' so gern ein Enkelkind...




Ein wenig kann man hier vom Heidegarten erahnen



Es gibt mehrere Cafés etc. im Park, in diesem hier hab ich mal ein Baby gestillt.



Der Rosengarten und der daran anschließende Spielplatz liegen schon fast in der Dämmerung, als ich den Park wieder verlasse. 






Samstag, 13. Oktober 2018

Urlaub zuhause Teil 15 und Schlussetappe - Reise um mein liebes kleines Bundesländchen

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(Schluss)-Etappe 15 am 16.9.2018 

Boah hab ich mich schwergetan mit diesem Bericht über diesen letzten Etappenteil!!! Er fand ja schon vor fast einem Monat statt - nun ja, besser spät als gar nicht.

Zum Ende der Rundreise, die in meinem Saarbrücker Vorort westwärts startete und mich per Auto in Etappen an den Grenzen des Saarlandes entlangführte, mich immer wieder staunen ließ, für mich spannend war  und mich natürlich dann wieder von Osten her nach Saarbrücken zurückführte, wollte ich die Stadt selbst nicht ganz außen vor lassen.

Aber nun eine komplette Stadtführung, diverse Sehenswürdigkeiten oder meine privaten Lieblingsorte, darauf hatte ich einfach keine Lust und dachte, es wäre eine echt clevere Idee, als "Endstück" eine schon lange nicht mehr gemachte Flußschifffahrt auf der Saar an Saarbrücker Ufern entlang zu machen.

Das Wetter war ja durchaus (wie auch jetzt noch im Oktober..der Wahnsinn...) prächtig und so freute ich mich auf eine Stunde auf dem Wasser - ich glaub, das hab ich zuletzt mit den Kids gemacht vor Urzeiten.

Ich konnte allerdings nicht ahnen, dass ich dafür eine Stunde lang komplett zugetextet wurde. Möchte ich über Mikrofon, dem ich ja nicht entgehen kann, auf so einer Sonntagsfahrt über die Probleme dieser Welt informiert werden, die mir schon täglich aus den Nachrichten entgegenspringen? Warum hat uns die Natur nicht hermetisch verschließbare Ohren mitgegeben?

Will ich etwas über Trump, über Steuerverschwendung, über Mikroplastik überall, über Müllsünder, über schlechte Menschen etc. hören? Nicht an meinem Sonntagnachmittag! Der Traum von sanftem Dahingleiten plus gerne ab und zu ein paar interessante Informationen zur Stadt (die es immerhin eingestreut auch gab), blieb unerfüllt.

Wäre ich eine Robbe gewesen, ich hätte mich nach spätestens einer halben Stunde über Bord gestürzt und wäre entkommen - so gab es aber kein Entrinnen. Hätte mich das von - sagen wir - 30 Jahren genauso genervt? Ich glaub schon...Belehrungen und Aufdringlichkeiten gegenüber war ich schon immer nicht tolerant.

Aber nun endlich nach langer Vorrede zu den Bildern dieser Fahrt, die für mich natürlich mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden ist, die ich auch nicht unterdrücken werde, die Freiheit nehm ich mir:

erstmal einen Parkplatz finden, gegenüber am Landtag konnte ich mich einreihen und über die Alte Brücke ans andere Flussufer schlendern



wie heißt es so schön? Idylle ist, wenn man nicht so genau hinschaut - und das trifft hier leider aufgrund völlig irrsinniger Stadtplanung von vor zig-Jahren absolut zu - ich wäre unehrlich, würde ich es bei dieser Ansicht belassen und verschweigen, dass die ganze Schönheit der Saaranlagen massiv gestört wird durch die Autobahn, die crazy Menschen mitten durch die Stadt führten - wer macht so was?!?! Sie liegt genau gegenüber.
So sieht das dann in Wirklichkeit aus:


Dafür wurde damals, in den 60er Jahren, sogar ein Bogen der Alten Brücke abgerissen und durch einen "hübschen" Metallsteg für Fußgänger ersetzt, und wenn man schon dabei war, gerade mal noch das historische Oberamtshaus "aus dem Weg geräumt" und einen Teil der Schlossmauer zurückversetzt - klar, eine Autobahn mitten durch eine Stadt, wer wünscht sich das nicht? Ist doch toll, vor allem, wenn man sie besonders intelligent genau auf Flusshöhe anlegt, was alljährlich zu folgender Situation führt, hier mein eigenes Foto vom Januar 2018 - daher nennt man die olle Autobahn in Saarbrücken auch "Nebenfluss der Saar"


seit Jahren geistern Pläne einer Tunnelisierung durch die Politik - ich werde das wohl nicht mehr erleben

Blick von der alten Brücke auf den ersten der beiden Spielplätze, wo ich mit meinen Kindern viele lustige Stunden verbracht hatte - und wo beim krassen Hochwasser 1993, sieben Meter über Normal,  die Plastikfetzen oben in den Bäumen hingen!



So, da kommt das Schiff an



auf der rechten Saarseite, nachdem die Autobahn wenigstens für ein Teilstück abgeschwenkt ist, hier gibt es das "Big Island", das zuvor auch schon mal "Potato Island" hieß (wohl wegen der vielen Kartoffelgerichte in der saarländischen Küche) und wo man in Liegestühlen auf aufgeschüttetem Sandstrand abhängen kann.





Dann kommt die Autobahn rechtsseitig wieder näher, aber auch der ehemalige Treidelpfad und die für Graffity freigegebene lange Wand



ob das ein absichtlicher Doppelfehler ist mit den "Behren"? Es gibt allerdings auch dicht an der sehr nahen Grenze einen französischen Ort namens Behren…, vielleicht ist der Sprayer von dort, man weiß es nicht, aber süß




Diese kleine Mühle ist ein Kunstwerk, gestaltet zur Erinnerung an die 300 Mühlen, die es einstmals an der Saar gab



der Yachthafen, im Hintergrund das Silo, dazu gibt es am Ende dieses Beitrags noch einen Link, denn da ist ein superschräges Café


diese schwimmende Ponton-Brücke, erbaut 2015 und gedacht zur Förderung des Freizeit-Bootsverkehrs, hat laut Schiffseigner 1,6 Millionen gekostet, na hoffentlich kommt das wieder rein

nun kehren wir um und schauen auf die schönen Saarlandanlagen mit dem Ulanenpavillon, dies ist die langgestreckte "Terrasse" Saarbrückens, wo immer was los ist, es einen weiteren schönen Doppelspielplatz gibt, man auf den Wiesen lagern, spielen, Sport machen und grillen darf und es einen wunderbaren alten Baumbestand gibt, hier nur ansatzweise zu sehen, dahinter die imposanten Stadtvillen des Stadens


Das Fernheizwerk, wegen Kunst am Bau ausgezeichnet worden, auf dem eine Nachbildung eines römischen Tempels wie kurz vor dem Abstürzen quasi hängt, was versinnbildlichen soll: Kulturen können untergehen, auch wenn sie hochentwickelt sind - hier waren einst eine Römerbrücke sowie ein Kastell und ein Tempel - die Straße heißt daher auch "An der Römerbrücke"



An dem hohen Schornstein wurde übrigens ein Wanderfalken-Horst angebracht, hier gab es auch schon Junge und man kann über eine Webcam den Falken beobachten (Truman Show..) und machmal schaue ich da rein - und vor ein paar Tagen, wupps, hatte die Falkendame Herrenbesuch! Erst da wusste ich überhaupt, dass es ein weibliches Tier ist, zuvor war mir nicht bekannt, dass Falkenmännchen viel kleiner sind als die Weibchen, hatte mal schnell einen Screenshot gemacht

Diese Stelle an einer Flusskurve habe ich mit den Jungs im Sommer gerne aufgesucht, denn hier hatte die Saar bei Hochwassern feinen Flusssand abgelagert (man sieht es hier nicht so deutlich), sodass man richtiges Strandfeeling zum Nulltarif haben konnte

Das Stadtwappen in blumig


Nun geht es unter der alten Brücke hindurch an der "Berliner Promenade" und der großen Freitreppe vorbei, hier sieht die Stadt halt wieder ganz anders aus





Auf diesem alten Schiff "Vaterland" habe ich mich 1976 spontan und heimlich verlobt 😎 (später zusammen studiert und verheiratet)

nun kommen wir an den alten Hafenanlagen und am sogenannten Bürgerpark vorbei, von dem man allerdings nicht viel sehen kann, zuviel Grün


Auf diesem Schiff wird gewohnt! Cool!!!

Das Schiff wendet beim "Saarbrücker Ufo", was nichts anderes ist als ein ehemaliges Schleusenwärterhäuschen, 1982 erbaut, mittlerweile in privater Nutzung, der Schiffsführer erzählt, es habe nur 20.000 Euro gekostet, allerdings hat der jetzige Eigner über 100.000 in die Sanierung gesteckt, darf es aber nicht zu Wohnzwecken nutzen, es ist bloß Büro, schade, geile Wohnlage!


Zurück zur Anlagestelle vorbei am Saarkran

und mit einem Blick aufs Schloss endet dann die akustische Qual


Übrigens apropos Saarbrücken: ich bin - natürlich auch in Teilstücken - 2017 den "Saarbrücker Stadtrundweg" (46 km) gewandert und habe darüber auf eigenen Seiten berichtet

wenn es interessiert: hier

Und dann juckte es mich doch mal zu schauen, inwieweit ich auf diesem Blog in der Vergangenheit schon über Saarbrücken berichtet hatte, und da kam über den Stadtrundweg hinaus doch schon eine Menge zusammen:

Das Café im Silo am Osthafen Saarbrücken

Die "Drachenzähne" in Saarbrücken - St. Arnual

In der "Wohnung" des Saarbrücker Tatort-Kommissars

Premiumwanderweg Urwaldtour Saarbrücken

Erlebnis Licht-Ton-Installation am Schloss Saarbrücken

Ein Nachmittag im Bunker am Halberg Saarbrücken

Besondere Stadtführung: "Steine in Saarbrücken"

Deutsch-Französischer Garten Saarbrücken - im Winter

Rundweg "Historischer Halberg" Saarbrücken

Urwaldpremiumweg Wilder Netzbachpfad bei Saarbrücken

Schwarzenbergturm Saarbrücken

Der Felsenweg Saarbrücken - St. Arnual

Hochwasser an der Saar Januar 2018