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Donnerstag, 15. April 2021

Einfach nur so zum Bewegen - 6,5 km in Gersweiler - gelbes Betonmonster, Eichhörnchen und nur 60% Wald

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Da ich ja momentan ohne fahrbaren Untersatz bin bis zur Reparatur, muss ich zwangsläufig hier die nähere Gegend für meinen Spaziergang nutzen, zwar haben wir den Wald in nur 100 Metern Entfernung, dieser Wald ist allerdings von Straßen durchschnitten und stößt an fast allen Ecken an Wohngebiete.

Daher bekommt dieser Spaziergang keine Nummer. Sondern nur eine kleine Beschreibung, der Vollständigkeit halber.

Ich habe auf maps nachvollzogen, wo ich hingelaufen war, und wunderte mich dann nicht mehr, wieso ich über 100 Minuten gebraucht hatte: es waren 6,5 km - ich wollte nur 3 gehen.


Zunächst ging ich aus der Haustüre Richtung Wald, in der Straße "In der Sitters" gibt es zwischen den Häusern einen Zugang zum Wald, lief dort ein paar mäandernde Wege, kam dann auf die Idee, runter zur Grenze zu laufen und neugierig zu schauen, ob an diesem kleinen Übergang wirklich auch Stäbchentests durchgeführt werden. Für die Einreise von F nach D braucht man einen frischen Negativtest.

Dabei kam ich auch an dem Riesenstück abgeholztem Wald vorbei, eine Bürgerinitiative hatte sich lange bemüht, das zu verhindern, aber die Stadt hatte das Abholzen zugunsten eines neuen Lagers (das übrigens keinen einzigen neuen Arbeitsplatz bringt, was ja sonst immer das Argument ist) genehmigt.

Nun rechts auf einem Pfad runter zur Grenze, am Ende an der Straße vorbei an der hübsch gepflegten Kleingartenanlage Candelsbrunnen, kurzer Blick auf die leere Grenze und die traurigen Bemühungen des vor Corona gut frequentierten Restaurants Valuta, Gäste anzuziehen.



Da ist Beginn von Frankreich - keine Kontrollen

Von der Stelle zeigte ein Schild links hoch zum Schäferhundeverein (wusste gar nicht, dass es einen gibt) - am Weganfang stehe ich staunend vor diesem kräftiggelben Betonmonster - spontaner Gedanke: wird auch den 3. Weltkrieg überstehen

da ging ich bis zum Wegende 

und wandte mich dann nach rechts, weil vom Gefühl her müsste ich irgendwie zur "Dicken Buche" (dickster Baum von Saarbrücken) kommen und könnte schauen, ob der tapfere alte Kerl es wirklich nochmal ins Blätterkleid schafft. Tatsächlich!

Hinter dem Baum leuchtete gelb ein großes Rapsfeld, an dessen Ende sowas wie Stallungen zu sehen war, also noch dorthin, gucken.

Dann den gleichen Weg wieder zurück, diesmal bis zur Kompostieranlage, wo ich etwas Bestimmtes suchen wollte, und zwar hatte ich letztes Jahr im Pflanzenmarkt 3 Stockrosen gekauft, die auf der einen Balkonseite bitte 2 Meter hochwachsen sollten - was sie aber nicht taten, trotz Stützen und Dünger und guter Pflege. Stockrosen waren auf meinem Lieblings-Kinderbuch abgebildet und seither mit Ranunkeln meine Lieblings-Blühpflanzen.

Hier 2 Fotos vom letzten Jahr von meinem Balkon, vorne in der Ecke die nur knapp meterhohen Stockrosen, und ich habe es bis zu tiefen Temperaturen geschafft, bei Spätschicht dem Hobby "Zeitunglesen mit Tee auf dem Balkon samt Vogelstimmen" zu frönen, bis es nur noch mit Handschuhen und Wärmflasche im Rücken möglich war :-)

Dann entdeckte ich eines Tages bei einer Fahrt zu besagter Kompostieranlage, dass da einfach wild am Wegesrand gigantische, prächtige Stockrosen einfach so wuchsen - im Herbst dann holte ich mir dort ein paar Samenkapseln.

Nun wollte ich mal nachsehen, ob diese Stockrosen dort sich nochmal neu entwickeln, denn meine im Topf sollte ich einer Empfehlung nach ganz runterschneiden: und ja, die Stockrosen beginnen mit ein paar Blättern auf Bodennähe dort nochmal wild hoch zu wachsen!

Dann sauste hinter mir ein Radfahrer vorbei und ich entdeckte: der Weg ist an der Kompostieranlage gar nicht zu Ende, wie ich dachte, sondern führt von da nochmal in Wald hinein. Also los dort hin, rechts eine große langgezogene Reitanlage.

Ich wollte nach rechts abbiegen, um zur Pfählerstraße und demnach Richtung nachhause käme - aber dort war Sackgasse!

Also zurück und den Wald runter, 

ich landete nochmal am Riesen-Kahlschlag der Firma Woll.

Rüber über die Krughütter Straße und in das gegenüberliegende Waldstück, dort durch getrottet bis zum Bauhof, von da entdeckte ich einen Zugang zur Sitters und dann über die Straße zurück nachhause.

Das Eichhörnchen in niedlicher Knabberpose hat mich lächeln lassen

Wegen ca. einem Drittel Beton- und Asphaltwegen hat mir das jetzt zwar frische Luft, aber auch ein wenig Bein-Aua eingebracht.

Dienstag, 13. April 2021

Spaziergang Nr. 12 in Saarbrücken: Auf dem Sonnenberg - am Ende Autopanne

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Edit 21.4.21: gestern war in der Saarbrücker Zeitung ein Artikel über die Klinik auf dem Sonnenberg mit diesem schönen Luftbild, ich habe es aus der Zeitung fotografiert, Quelle steht ja dabei:



Es war ein irgendwie seltsamer Tag, eigentlich mein erster Urlaubstag, morgens musste ich aber dem Heizungsableser abwarten - alles zu Coronabedingungen - als der junge Mann dann weg war, hockte ich völlig lustlos und nichtstuend wie leer auf der Couch und dachte sehnsüchtig (ja, echt, das ist krank...) an meinen Arbeitsplatz....

Ich sagte mir dann, so kann es nicht bleiben, du kriegst jetzt den Hintern hoch und unternimmst was.

Zum richtig Planen hatte ich aber auch keine Lust, und so fuhr ich unvorbereitet zum nächsten "Berg" von Saarbrücken, dem Sonnenberg, auf dem sich ebenso wie auf dem Winterberg eine Klinik befindet, und zwar für psychisch Kranke und für Demente.

Ich hatte mir das Wegenetz zwar schon mal flüchtig auf maps angeschaut, aber was soll's, wird sich schon irgendwie finden.

Zum Sonnenberg hoch geht es echt in Serpentinen wie im Schwarzwald, etwas kleiner und weniger zwar, aber immer 6 oder 7 Spitzkehren. Hat was.

Bis zur Klinik ganz hoch geht nicht, aber es gibt vorher an der letzten Kurve einen Parkplatz. Der einzige freie Platz trickst mich aus....diese Rinne ist tiefer als gedacht, und das Auto setzt kurz auf....hoffentlich ist nichts kaputt gegangen - ich schreib dem jüngsten Sohn, er meint, wenn es langsam war, kann es nicht schlimm sein....


Vorsicht, es gibt keinen Bürgersteig, noch nicht mal einen Randstreifen, also quasi auf der Straße die letzten Meter zur Klinik hoch, die an einen steilen Hang gebaut wurde - quasi wie auf mehreren Terrassen, die Straße ist wieder so ein, die ich nicht hochfahren könnte, ohne eine mit "Nachhintenkippen mit dem Auto" zu befürchten, also gut, dass ich nur zu Fuß hier hin darf
ein Schild für Maskenpflicht auf dem Gelände kann ich nicht entdecken und gehe "nackig" - also gesichtsnackig natürlich nur 


Die Klinik ist ringsum von Wald umgeben, meine Suche nach einem Zugang findet neben einem Parkhaus gleich am Anfang ihr Ziel


schätzungweise 150 m geht es dann aufwärts, vor mir eine Raucherin, selbst mit Abstand von bestimmt 70 Metern umgibt mich immer wieder mal eine Geruchswolke, ih bäh, ich bleib am Ende stehen und warte, bis alles weggeweht ist


dabei entdecke ich wieder mal ein Eichhörnchen


nun am oberen Ende des Klinikgeländes angelangt


da vorne ist immer noch die Raucherin ... ich will deswegen und auch weil der Weg langweilig erscheint sofort links einen schmalen Pfad rein, da entdecke ich aber quasi über ihrem Kopf in der Ferne ein Hüttendach - das nehme ich mir dann doch als Ziel


Hier hätte man Aussicht auf die Stadt - hätte - aber Bäume sind ja auch wichtig, übrigens sah ich ungewöhnlich viele mit dem Schild "Wertbaum" auf dem Weg dahin, bestimmt 30 oder mehr




Ich wende mich nach links, ich will ja eine Art Rundweg versuchen, 3 x links müsste zur Klinik zurückführen
auch der Weg breit und langweilig, aber immerhin kein Beton, auch wenn es so aussieht


ich komme an eine weitere Weggabelung, an der dieser Baum thront, er erinnert mich spontan an eine gruselige Bühnenaufführung von "Krabat", die ich vor Jahren mal sah


rechterhand sehe ich sehr grüne große Spitzen zwischen den kahlen Bäumen und gehe der Sache auf den Grund, etwa 50 Meter vom Weg entfernt hat sich hier ein natürliches Biotop gebildet


wie schön wird es hier erst sein, wenn alles grün ist, das muss ich mir in ein paar Wochen nochmal anschauen und hoffe, es ist dann nicht ausgetrocknet


nach einiger Wegstrecke dann die Gelegenheit zu einer weiteren Linksabbiegung, erfreulicherweise ein richtiger Waldweg


nicht fotografierbar der tiefe Taleinschnitt rechterhand sowie Teile der Stadt, die immer wieder mal durch die Bäume aufscheint - ich bin hier ganz alleine, nur Vogelgezwitscher begleitet mich


was das wohl zu bedeuten hat???


dann kommt die nächste Linksabbiegemöglichkeit, ich sehe zu meiner Beruhigung auch schon ein Gebäude


und witzig: ich komme genau an dem weißen Turm heraus, an dem ich zu Wegbeginn eigentlich abbiegen wollte



diesmal gehe ich einfach die Klinikstraße runter, Mann ist die stellenweise steil, es ziept in den Knieen


zurück am Auto rangiere ich x-mal hin und her, um möglichst schräg aus der Lücke zu kommen und nicht nochmal aufzusetzen - was auch klappt, allerdings macht der Motor ein seltsames Geräusch...ob ich mir das wohl nur einbilde??? Ich fahre ein paar wenige Kilometer, dann wird mir doch mulmig, im 4. Gang rüttelt das Auto regelrecht - ich fahre am Landtag lieber ab und rufe erstmal den Ältesten an, meinen Autofachmann, er ist aber in der Eifel unterwegs, schlechter Empfang, und er meint, ich könne mir doch was abgerissen haben - ich krieg etwas Schimpfe ab - schnüff - und rufe dann den ADAC.

Fazit: Diagnose Einspritzleitung undicht - noch ist unklar, ob diese Leitung auch unter dem Auto verläuft und ich es selbst abgerissen habe...der Sohn kann vor Freitag nicht danach schauen. Meine Schwester holt mich ab und bringt mich zu meinem Havaristen nachhause. Da steht er jetzt und ich kann höchstens noch mit dem "Studentenauto" fahren, das ich aber nicht zu viel nutzen will, nicht, dass ich da auch noch was kaputt mache...ich bin etwas geknickt...
Da geht er hin, mein armer Oldtimer mit H-Kennzeichen - übrigens erfreutes Zitat des ADAC-Mannes: "Das ist ja mal noch ein richtiges Auto!"


Wie ich jetzt die kommenden Tage für die Spaziergänge organisiere, weiß ich noch nicht.

Übrigens scheint der Spazierweg nur gerade mal 2,5 km gewesen zu sein....wenn ich ihn auf maps nachstelle


PS: das Auto läuft wieder, es hatte nichts mit dem Aufsetzen zu tun, es gab einen Haarriss in der Einspritzleitung

Sonntag, 11. April 2021

Spaziergang Nr. 11 in Saarbrücken: die "Siwwe Weire" Saarbrücken-Gersweiler (Sieben Weiher)

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6 Tage nicht gegangen - wildes Aprilwetter (inklusive Schneesturm!) und einige Termine machten es unmöglich, ob es daran liegt, dass ich seit gestern abend wieder "Rücken hab" oder weil ich einen 15 Kilo schweren Fernseher auf dem Wertstoffhof aus dem Auto gehievt hab?

Jedenfalls musste ich dringend Bewegung haben, und obwohl es regnete, mutete ich mir tapfer einen 5-km-Weg zu, und es hat tatsächlich auch Besserung gebracht.

Schöne Bilder bei so einem Wetter sind leider unmöglich, es ist morgens 11 Uhr aber trotzdem duster - aber der Vollständigkeit halber will ich den Weg doch beschreiben. Ich werde ihn bei "mehr Grün" und schönem Wetter natürlich nochmal gehen, zumal er bei mir um die Ecke liegt.

Dies ist die Planung, einen Teil, etwa 1/3,  muss man hin- und zurückgehen, gibt keine Alternative über Waldwege.

So, also die 7 Weiher - auch auf maps stehen sie in saarländischer Mundart - sie liegen wie an einer Kette aufgereiht, sehen kann man 6 davon, einer liegt komplett verborgen auf einem Privatgrundstück.

An der Straße, die durch ein kleines Waldstück zwischen Gersweiler und Klarenthal führt, ist eine kleine Parkgelegenheit für 2-3 Autos, direkt oberhalb vom ersten Weiher. Dort stelle ich den Benz ab und steige hinunter zum Aschbachweiher. Er ist der größte der 7 - aber nicht wirklich schön, und er müffelt auch leicht, das will ich nicht verhehlen. In einer Ecke hat sich sogar etwas Plastikmüll angesammelt, schuld sind natürlich doofe Menschen.

Links oberhalb des Ufers vorbei Richtung Wiese/Wald. Die Wiese ist - wie sollte es anders sein - von Wildschweinen komplett umgeackert.

Von einem Seitenweg links kommt eine laut labernde Wandergruppe herunter und folgt mir. Nee, das mag ich net, ich sehe seitlich Richtung Bach verlockend Grünes schimmern und gehe nachschauen, Blatt abreißen und zerreiben: Knoblauchgeruch! Bärlauch! So nahe von daheim! Da weiß ich ja künftig, wo ich den hole!

Die Gruppe rauscht vorbei und ich höre wieder nur Vogelgezwitscher.

Schön, dass der Aschbach so unbegradigt mäandern darf, und auch kaum zu glauben, dass er tatsächlich 7 Weiher füllt, ist aber so.

Am Ende kommt man auf eine Straße, die man überquert, schräg gegenüber geht es weiter, es gibt auch ein Hinweisschild (diese Dreispitzhütte, die da aufgeführt ist, kenn ich nicht, wäre ja auch mal noch eine Zielmöglichkeit, scheint aber nur eine Grillhütte zu sein).

Hier sieht man ein wenig vom Weiher Nr. 2, aber nur über einen Zaun, Weiher Nr. 3 bleibt unsichtbar.

Gegenüber von Weiher Nr. 2 steht dieses Kreuz von 1956, es gedenkt an "den untergegangenen Hof Aschbach und das verschwundene Dorf Aschbach". 

Die vom Dorf übrig gebliebene kleine Kirche wurde danach als Pestlazarett benutzt, ich zitiere von dieser Seite:

Im 30-jährigen Krieg wurde das Land von der Pest heimgesucht und man bestimmt die alte, nun einsam gelegene Aschbachkirche zum Pestlazarett. Hierfür wurde das Gebäude im Jahr 1624 umgebaut, auch mit Materialien der damals noch bestehenden Aschbachziegelei. Besonders heftig wütete die Pest 1626, 1628 und 1634. Während dieser Zeit musste das Lazarett erweitert werden. Noch viele Jahre nach Schließung des Pestlazaretts mied man diesen Bau, der von da an den Namen 'Pestkirche' oder 'Pestburg' trug.

Ich habe auch eine Art persönliche Beziehung zu diesem Ort: Praktisch um die Ecke hatten mein erster Mann und ich gebaut, und bei den Ausgrabungen hier 1990 hat mein Mann als Mitglied im Heimatkundlichen Verein mitgeholfen, und ich als junge Mama ging nachmittags dorthin und ließ meinen Jungen da im Sand spielen. Es wurden übrigens auch Skelette gefunden, natürlich nicht da, wo das Kind spielte ;-)

Man vermag sich nicht vorzustellen, wie es im 17. Jahrhundert ohne Medikamente und ohne Intensivmedizin zu einer solchen Seuchenzeit gewesen sein mag - ich ziehe jetzt aber keine Parallele zu Corona...nicht zu vergessen, dass die Menschen damals zusätzlich auch noch unter dem 30jährigen Krieg litten. Dagegen geht es uns doch Gold.

Aber weiter auf dem Weg, der nun zwischen Wiese und Acker, auf dem sich gerade der Raps entwickelt, weitergeht, hinter dem Wald übrigens ist schon Frankreich.

Ein kalter, nasser Wind pfeift hier, ich mache meinen Schal ab und wickele ihn mir um Kopf und Hals, sonst fallen mir die Ohren ab.

Hier könnte man schön sitzen unter diesem mächtigen Baum mit Blick auf die Weiher Nr. 4 und 5, die als Angelweiher genutzt werden.

Auf dem schmalen, buckligen und lehmigen Weg nach unten habe ich etwas Bedenken, auf dem Po zu landen - nicht gut, wenn der Rücken eh schon Probleme macht - ich komme aber unbeschadet unten an.

Nach links (der Weg ist auf google gar nicht zu sehen) gehe ich am 6. Weiher vorbei, nun hat man alle 3 im Blick, Nr. 4 liegt etwas tiefer, man kann ihn gerade noch erkennen

Und das ist Nr. 7 - ich wundere mich, denn vor ein paar Jahren stand da noch ein Schild "Biotopweiher" und es gab Schilfrohr etc., nun ist auch er ein Angelweiher. Hm.

Coronaauswirkungen auch an der Anglerhütte.

Ich gehe nun weiter, lasse die Weiher hinter mir, es geht zurück hinter den Freizeitgrundstücken vorbei, bis man wieder an die zu überquerende Straße kommt.

Und dann denselben Weg zurück.

Der Regen hat sich noch verstärkt, ich versuchte es mit diesem Regentropfen-Blick auf den letzten Weiher zu verdeutlichen.

Laut maps ein Weg von 1 Stunde 7 Minuten, ich war 87 Minuten unterwegs.

Und das hier passiert mir fast jedes Mal: mein "guter" Fotoapparat nimmt keine SD-Karten mehr an, ich hab nur den internen Speicher mit 21 Fotos zur Verfügung, danach knipse ich mit dem Handy (ungern), und oft finde ich dann zu meiner Überraschung anschließend noch so ein Foto vor 😂



Für Sonntag 11.4.21 sagt der Wetterbericht 100% Regenwahrscheinlichkeit voraus - mal sehen, ob ich es trotzdem schaffe, mich zum Rausgehen zu zwingen - hätte ich einen Hund (was ich gerne hätte), müsste ich es ja auch tun....