Sonntag, 3. Februar 2019

Mit dem Leih-Enkel bei den Dinos - im Gondwana Prähistorium

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Leih-Enkel? Ja, wenn man keine eigenen Enkel auf unbestimmte Zeit in Aussicht hat, dann kommt man schon mal auf die Idee, sich aus dem Bekanntenkreis einen Enkel "auszuleihen", in meinem Fall der neunjährige J., der zwar vor einigen Jahren schon mal im Gondwana im saarländischen Schiffweiler war, aber kaum noch Erinnerung daran hatte.

Ich selber war mit meinem jüngsten Sohn, der damals auch gerade mal um die 10-11 Jahre war, mal hier gewesen an einem Muttertag, an dem die Mütter dann keinen Eintritt zu zahlen hatten, damals war das Prähistorium aber noch ein wenig kleiner und so war ich selber sehr gespannt, was es an zusätzlichen Attraktionen zu sehen gäbe.

Das Wetter war an diesem Sonntag, dem 27.1.19, geradezu ideal für so einen Ausflug, nämlich ekelhaft: kalt, nass, Sprühregen, brrr!

Schon in der Eingangshalle wird man von einem gigantischen Skelett begrüßt, der Eintritt für uns beide von zusammen 37 Euro kam mir zwar erst etwas viel vor, aber schon in der Mitte unseres Rundganges sagte ich mir: "gerechtfertigt" - bei dem Aufwand!



J. und ich entschieden uns zuerst mal für den 3-D-Film, der (wenn ich mich recht erinnere) ca. 12 Minuten ging und sehr interessant war, davon habe ich natürlich keine Fotos - wie ich überhaupt nicht allzu viel knipsen konnte, man will ja ein anvertrautes Kind auch nicht aus den Augen lassen, und die Anlage ist riesig.

Wir wanderten dann staunend durch die verschiedenen Szenenräume, anfangs war J. ja noch sehr mutig und marschierte tapfer vor, ab irgendwann hieß es dann vor den schwarzen Vorhängen, die die jeweiligen Eingänge verbargen: "Geh du mal vor und schau..." - ich berichtete ihm dann immer, womit zu rechnen sei und so lief das ganz gut.


Wie auf der Internetseite auch erwähnt wird, würde ich mit Kindern unter 6 Jahren echt nicht hier reingehen, selbst ich hatte manchmal eine Art ungutes Gefühl, wenn man so einem echt wirkenden Riesenviech auf Meternähe gegenüber stand, inklusive herausgerissener Gedärme des Beutetiers, und das Monster bewegt sich auch noch und brüllt...😉😉😉


Hier geht es zu meinem "Lieblingsraum" - dieser veranschaulicht, wie schnell eine Schlucht nach einem Gewitterregen zu einem reißenden Wasserfall werden kann, was ja heutzutage auch der Fall ist und z.B. nicht nur im Grand Canyon schon Wanderern das Leben kostete, sondern auch 2018 in einer Schlucht in Italien, wer in diesem Raum nicht geduldig (höchstens 8 Minuten) abwartet, erlebt leider nicht, wie das Wasser ganz plötzlich in einem Riesenschwall mit Donnern herangeschossen kommt, dass man sich beim ersten Mal glatt erschrickt und denkt, man wir erfasst werden


noch ist alles friedlich und J. diskutiert mit mir, ob der Dino da links oben, der sich bewegt und faucht, nicht doch echt sein könnte....



Es donnert und blitzt und trotz gezückter Kamera verpasse ich den Moment, wo die Welle oben um die Ecke geschossen kommt - - - und nochmal 8 Minuten warten will J. leider nicht, weiter weiter..


 auch das Krokodil ist nicht so friedlich, wie es den Anschein hat, aber ich habe vorgewarnt


Ein weiterer Ausstellungsteil zeigt die Geschichte der Menschheit, zu gerne hätte ich ja beim Reinkommen die coole Raumstation fotografiert, aber ich musste mich eilen, hinterher zu kommen



Übrigens war hier zeitgleich eine Luxemburger Truppe unterwegs mit ihren Betreuern, ich schätzte sie mal so auf beginnende Pubertät, und diese nackte Brust erregte viel Aufmerksamkeit und das entlockte mir ein Grinsen...





Hinter diesem Wasserfall warteten wir auf den Beginn der Dinoshow



Der Riesenhai - eine weitere Attraktion - war zu schnell für mich - außerdem sollte man sich festhalten...J. sagte später, obwohl er sich hier mutig in die erste Reihe stellte: "Gell, der war aber nicht echt oder doch?" Seine Frage hatte einen durchaus berechtigten Grund, aber das müsst ihr selbst erleben


Das ist jetzt nur ein Bruchteil von allem, es hat sich wirklich gelohnt, und auf dem Parkplatz sah ich auch eine Menge Autos mit Kennzeichen von weiter her - viele auch aus Luxemburg - ich finde, die Anfahrt lohnt sich auf jeden Fall - und wenn schönes Wetter sein sollte, dann kann man auch zusätzlich noch die direkt daneben liegende Bergehalde erklimmen (hatte ich damals mit meinem Sohn gemacht, da war es noch nicht richtig angelegt und die Schuhe blieben im Matsch kleben...) und auch die ehemalige Hüttenanlage samt Wassergarten, das ist echt tagfüllend und liegt wirklich direkt nebeneinander, hierzu noch ein Link:

Erlebnisort Reden

Für den Sommer habe ich mir im Kalender schon notiert, dort nochmal zur FARK zu gehen, die im August wieder stattfindet, vielleicht gehe ich dann auch nochmal ins Gondwana.

Dienstag, 22. Januar 2019

Klemmende Schlösser und Frans Masereel und Sparprojekt und 1. Schnee

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Das war ein Erlebnis der besonderen Art am letzten Freitag - auf das ich auch gerne verzichtet hätte.

Kurz nach Schichtende ging ich "schnell noch" zur Toilette, man weiß ja nie, ob man auf dem Heimweg nicht in einen Stau gerät.

Im Damenwaschraum gibt es 4 Toiletten, kleine Kachelräume ohne Fenster. Ich nehme zum Glück - was ich sonst nie mache - meine Handtasche mit rein. Und als ich wieder raus will, dreht sich zwar der Dingens - also dieser Türöffner - aber es öffnet sich nix.

Aha? Hatte ich wohl gar nicht zugesperrt versehentlich? Also andere Richtung. Aber auch da passiert nix.
Also mal fest gegen die Tür drücken, vielleicht greift es dann? Nix...

Nach einigen Versuchen muss ich einsehen: der Drehknopf dreht sich zwar, hat aber keinerlei Auswirkung auf den Riegel innen in der Türe...

Ich rufe vom Handy aus auf dem Apparat der Chefin an, sie geht nicht ran, dann die Direktwahl meiner zunächst sitzenden Kollegin - sie meldet sich sofort und kann zuerst nicht glauben, was ich da sage: "Ich bin im Klo eingesperrt!"

Gleich kommt dann die Chefin und versucht, mich von außen zu befreien mittels einer Schere. Vergeblich.
Blöderweise sitzen Schrauben am Blatt bloß innen, und es gibt nur ein paar Millimeter Bodenfreiheit, sodass man auch nichts darunter durchschieben kann.

Nun kommt auch der Chef in die Damentoilette und versucht es mit Kraft, leider auch ohne Erfolg.

Der Hausmeister wird gerufen - mittlerweile gibt es eine kleine Versammlung vor "meiner" Türe. Eine weitere Kollegin kommt rein und flüchtet gleich wieder mit den Worten "hier sind mir eindeutig zu viele Männer".

Auch der Hausmeister scheitert. Langsam werde ich nun doch kribbelig - es sind 20 Minuten vergangen. Ich weiß das, weil ich in der Wartezeit meinen Söhnen gesimst hatte...irgendwas muss man ja tun als nur dumm rumstehen und hoffen.
Wenn es doch wenigstens ein Fensterchen gäbe hier, langsam wird es doch etwas klaustrophobisch in dem winzigen Kachel-Kabuff.

Ich sage dann kleinlaut, man möge doch vielleicht THW oder Feuerwehr rufen?

Aber man hat noch ein Ass im Ärmel: der Michel aus der Werkstatt muss kommen mit einem starken Brechreisen - und selbst er braucht unter Fluchen und Wutschreien mehrere Minuten, bis Holzsplitter flogen und die Türe endlich aufkrachte - ich hatte mich vorsorglich in den Spalt neben dem Wasserkasten gequetscht und meine Augen geschützt. Die Türe ist natürlich im Eimer..

Puh! Ich geh dort nie wieder ohne Handy rein, zumal ich dann hörte, dass es vor einem Jahr einer Kollegin aus einer Firma auf dem gleichen Flur ebenfalls passierte.
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Samstags dann bin ich schon früh unterwegs, schon kurz vor 8. Alles ist bereift, und die Sonne geht gerade über dem Horizont auf.

Ich will Fotos! Aber von wo...ich will keine Hausdächer drauf haben und auch parken und in Ruhe knipsen.

Da ich eh schon im Ortsteil Klarenthal bin, fallen mir die "7 Weiher" ein, das wäre doch ideal!

Man fährt einen gewundenen Feldweg entlang, natürlich ist das Anglerheim verwaist und ich gehe über den reifknirschenden Boden an den Weihern entlang, die dünn mit Eis überzogen sind, dabei sind ein paar Aufnahmen entstanden.






Kalt! Zurück ins Auto und wegfahren. Ja. Wenn denn das Lenkradschloss aufgehen würde...warum hab ich das hier in der Einsamkeit überhaupt aktiviert?
Ich kann doch nicht schon wieder Pech mit einem Schloss haben - gerade mal eine Nacht her seit dem Klotürproblem!

Und wie soll ich dem ADAC beschreiben, wo ich bin? Hier gibt es keinen Straßennamen, und vorne auch kein Hinweisschild...
Kleine Verzweiflung - ich rüttele und jammere noch ein wenig am Lenkrad herum - da geht es endlich wieder auf! Puh, jetzt geh ich in Zukunft nicht nur mit Handy aufs Büroklo, sondern mache auch nie wieder das Lenkradschloss zu 😎
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Danach dann zu meinem Samstagvormittagvergnügen: Bücherschätze graben in der Stadtbibliothek - auf dem Weg dorthin sehe ich dieses Transparent, von dem ich schon in der Zeitung gelesen hatte:

Mittels Crowdfunding (8000 Euro) wurde diese Abbildung des Holzschnittes von Frans Masereel an prominenter Stelle aufgehängt - als ich es sah, war es leider etwas faltig, aber trotzdem beeindruckend, ein sich küssendes Paar, das sich über eine Menschenmenge hinweg küsst, hoch hinausgelehnt aus den Fenstern zweier verschiedener Gebäude, es soll zu friedlichem Miteinander aufrufen, also an mir soll es nicht liegen


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Nun zum Sparprojekt, die Idee hab ich schon letztes Jahr bei Nicky gesehen, und dieses Jahr will ich das auch machen.
Aber ich ändere ab und zwar: ich beginne mit den hohen Beträgen, damit ich nicht im Dezember 200 Euro abknapsen muss, und ich halbiere auch die Beträge, weil es mir sonst zu viel wird. Das sieht dann so aus:

KW 1 01.01.2019 26,00 € 26,00 €
KW 2 07.01.2019 25,50 € 51,50 €
KW 3 14.01.2019 25,00 € 76,50 €
KW 4 21.01.2019 24,50 € 101,00 €
KW 5 28.01.2019 24,00 € 125,00 €
KW 6 04.02.2019 23,50 € 148,50 €
KW 7 11.02.2019 23,00 € 171,50 €
KW 8 18.02.2019 22,50 € 194,00 €
KW 9 25.02.2019 22,00 € 216,00 €
KW 10 04.03.2019 21,50 € 237,50 €
KW 11 11.03.2019 21,00 € 258,50 €
KW 12 18.03.2019 20,50 € 279,00 €
KW 13 25.03.2019 20,00 € 299,00 €
KW 14 01.04.2019 19,50 € 318,50 €
KW 15 08.04.2019 19,00 € 337,50 €
KW 16 15.04.2019 18,50 € 356,00 €
KW 17 22.04.2019 18,00 € 374,00 €
KW 18 29.04.2019 17,50 € 391,50 €
KW 19 06.05.2019 17,00 € 408,50 €
KW 20 13.05.2019 16,50 € 425,00 €
KW 21 20.05.2019 16,00 € 441,00 €
KW 22 27.05.2019 15,50 € 456,50 €
KW 23 03.06.2019 15,00 € 471,50 €
KW 24 10.06.2019 14,50 € 486,00 €
KW 25 17.06.2019 14,00 € 500,00 €
KW 26 24.06.2019 13,50 € 513,50 €
KW 27 01.07.2019 13,00 € 526,50 €
KW 28 08.07.2019 12,50 € 539,00 €
KW 29 15.07.2019 12,00 € 551,00 €
KW 30 22.07.2019 11,50 € 562,50 €
KW 31 29.07.2019 11,00 € 573,50 €
KW 32 05.08.2019 10,50 € 584,00 €
KW 33 12.08.2019 10,00 € 594,00 €
KW 34 19.08.2019 9,50 € 603,50 €
KW 35 26.08.2019 9,00 € 612,50 €
KW 36 02.09.2019 8,50 € 621,00 €
KW 37 09.09.2019 8,00 € 629,00 €
KW 38 16.09.2019 7,50 € 636,50 €
KW 39 23.09.2019 7,00 € 643,50 €
KW 40 30.09.2019 6,50 € 650,00 €
KW 41 07.10.2019 6,00 € 656,00 €
KW 42 14.10.2019 5,50 € 661,50 €
KW 43 21.10.2019 5,00 € 666,50 €
KW 44 28.10.2019 4,50 € 671,00 €
KW 45 04.11.2019 4,00 € 675,00 €
KW 46 11.11.2019 3,50 € 678,50 €
KW 47 18.11.2019 3,00 € 681,50 €
KW 48 25.11.2019 2,50 € 684,00 €
KW 49 02.12.2019 2,00 € 686,00 €
KW 50 09.12.2019 1,50 € 687,50 €
KW 51 16.12.2019 1,00 € 688,50 €
KW 52 23.12.2019 0,50 € 689,00 €

Fast 700 Euronen so nebenbei, das könnte mir schon passen :-) Mal sehen, ob ich es durchhalte.

Außerdem hab ich vorgekocht (bzw. gebacken) gleich für mehrere Tage, ein Teil kommt in TK, einen Gemüsekuchen, das mag ich!


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Und heute (23.1.19) der erste Schnee des Jahres! Und ich muss ihn nicht wegräumen, kann mich unbeschwert dran erfreuen, auch wenn es nur ein bisschen ist - er verzaubert doch



Sonntag, 6. Januar 2019

Sonntagvormittag beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst

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Gestern abend schon zwickte mich mein rechtes Bein...dort hab ich aber an der Innenseite des Oberschenkels schon ewig ein Liptom, das blöd gerade an einem Nerv sitzt, aber nicht gefährlich ist, wie mir mehrfach bescheinigt wurde.

Also ignorieren und ins Bett.

In der Nacht immer wieder mal wach, wenn meine Knie in Seitenlage aufeinander zu liegen kamen, irgendwas ist da an der Innenseite vom rechten Knie. Weiterschlafen.

Sonntagmorgen dann: so groß wie ein Schnitzel und auch so dick eine warme Rötung an genau der Stelle, nicht in der Kniekehle, sondern dort, wo beide Knie zusammenstoßen. Druckempfindlich.

Hm. Oder mein ich das bloß? So richtig weh tut es ja nicht. Erstmal ignorieren. Das hilft ja meist (bei mir).

Aber auch beim Gehen ist es, als ob dort ein Gewicht hängt. Ich nehme den Flurspiegel ab (da seh ich mich nur bis Hüfte) und vergleiche linkes und rechtes Bein. Nee. Da ist was. Das kann dann doch nicht ignoriert werden.

Dr. Google sagt: Venenentzündung - kann bis zur Lungenembolie führen. Ähm ja.

Zeitung blättern, wer hat Notdienst.
Aber erst mal nicht da anrufen, erst mal Duschen&Co. Und in jedem Zimmer 10 Minuten aufräumen. Man weiß ja nicht, ob man wieder nachhause darf...

Da fällt mir mein Laberkommentar bei Nicky ein, wo ich von meinen gerade gestern mal wieder gewaschenen (und teils gebügelten...ja irre) Notfall-Schlafanzügen geschrieben hatte - sollte das prophetisch gewesen sein?

In der Klinik angekommen und um paar Ecken den Notfalldienst gefunden, stank es dort nach - ich kann es nicht anders sagen - Scheiße. Auf Nachfrage: irgendwas mit Defekt an Kläranlage. Puh.

Das Personal war sehr freundlich (habe mich später auch bei denen bedankt dafür! Da hat man ja auch schon völlig anderes erlebt und ich finde dann immer, man sollte die Menschen auch in ihrer Freundlichkeit bestärken) und ich kam sehr schnell dran - der Arzt gab Entwarnung: das Gegoogelte (hab ich aber nicht erwähnt, die hassen das, zu Recht) trifft nur bei Venenentzündung zu, und das war es nicht, sondern entweder:

eine Sehnenentzündung
oder
Arthrose im Knie und eine davon ausgehende Entzündung.

Erst mal einen Salbenverband bekommen und Verschreibung von 3 x täglich Ibuprofen (ist die Höchstdosis, wie ich in der Apotheke erfuhr, also ist die Entzündung wohl doch nicht von schlechten Eltern).

Keiner kann sich vorstellen wie froh ich bin, dass ich morgen arbeiten gehen darf!

Nun hoffe ich, dass es wirklich nur die Sehne ist.

Das ist ein Teil meiner ca. 8 Panik-Pyjamas (ich weiß nicht genau, wieviele in dem Stapel links drin sind) 😏 - immer schön mit Zettel drauf, als Hinweis für meine Jungs, falls sie mir jemals eine Tasche packen müssten - meine Zuhauseschlafanzüge sind echt nur familienintern tauglich. Habt ihr auch sowas? Ich kenn das halt von meiner armen Mutter, die jahrzehntelang nierenkrank war, da musste man immer vorbereitet sein.



Samstag, 5. Januar 2019

Eine liebe Geste und "Ja ist denn schon Ostern?"

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4. Januar:

Früher Abend in einem Norma: ich sehe in einem Regal einige halbpreisige Weihnachtsartikel , sehe auf gleicher Regalebene einige noch sehr neu aussehende unzerknautschte Beutel - gucke näher und pralle zurück: das sind ja OSTEREIER!!! Und die Hasen direkt daneben!

Direkt 10 cm neben den Rauswurf-Weihnachtsartikeln...was sagt man dazu? Ich hab mich nicht getraut, sonst hätte ich ein Foto gemacht.

Warum nicht einfach alle Scham über Bord werfen und gleich ganzjährig und durchgängig zusammen Nikoläuse, Osterhasen, Martinsbrezeln und Fastnachtskrapfen verkaufen? Ein Feste-Clash...Mann oh Mann, ich find das echt nicht gut!

Ostersonntag ist übrigens erst am 21. April - nun können wir 107 Tage lang die Ostersachen in den Läden anschauen, bravo.

Jetzt aber mal zu der lieben Geste:

Wenn man in einer großen Abteilung arbeitet, bilden sich immer automatisch "Clübchen", in meinem Fall sind wir 5 "Eingeschworene", die auch privat miteinander Kontakt haben, was zum zusätzlichen Wohlgefühl am Arbeitsplatz führt.

Vor einigen Wochen war ich doch mit einer meiner "Clübchen"-Kolleginnen zum Bowling. Da man dort ja in die Bowlingschuhe wechselt, sah ich ihre hübschen offensichtlich handgestrickten Socken und bewunderte diese. Und bedauerte, dass ich selbst nicht in der Lage bin, mir so was (für mich kompliziert erscheinendes) zu stricken, ich kann zwar ganz gut stricken, aber Socken, nee. Letzter Versuch war als Teenager im Handarbeitsunterricht. Das gab es damals noch.

Gestern nun kam sie an meinen Platz und zog etwas hinter ihrem Rücken hervor: sie hatte mir doch tatsächlich ein paar Socken gestrickt!

Ich musste gleich aufstehen und sie drücken, das war so herzig von ihr!

Meine Größe kannte sie ja vom Bowlingschuheausleihen - aber ich hatte doch etwas Bammel, dass sie mir nicht passen könnten - und was hätte ich dann bloß gemacht?

Aber: wenn je auf etwas das Wort "angegossen" passst, dann auf diese Socken, ich war buchstäblich von den Socken, Ferse, Spitze, Bündchen, alles wie millimetergenau auf meine Füße abgestimmt! Genial!
Und da ich stramme Bündchen überhaupt nicht ertragen kann, war sogar das hier ideal mit der dort lockeren Strickweise!
Ich glaube, sie hat nun die Aufgabe, mir das beizubringen, ich hätte liebend gerne ein ganzes Sortiment:






Aufgrund einer etwas zurückliegenden weiteren lieben Geste von Nicky hatte ich zum "Frühstück" kurz nach 12 (Intervallfasten geht weiter, ist nur am Wochenende schwerer) ein leckeres Brötchen mit ihrer Marmelade, schön fruchtig und zitronig, lecker!
(nix davon sollte ich essen, weder das Weißmehlweckchen noch die Butter oder süße Marmelade, aber ehrlich: ist mir doch jetzt gerade egal!)

Seitdem ich die praktisch täglichen Wanderberichte aus dem Sauerland gelesen habe, ist die Wanderlust in mir noch mächtiger als zuvor - aber mit meinen Wehwehchen würde ich jetzt nicht alleine in den Wald gehen - da kam mir die Erleuchtung:

Die ganze Wanderei hatte ja mal über einen Werbestand im Deutsch-Französischen Garten, wo ich damals mit dem Rad unterwegs war, angefangen. Dieser Stand war vom DVV und gleich am Folgetag machte ich eine 12-km-Wanderung, und war von da an angefixt.
Nur gab ich das "Volkswandern" relativ schnell wieder auf weil ich merkte: ich bin am liebsten im Wald alleine.

Aber für einen (erhofften) Wiedereinstieg wäre das doch gar nicht verkehrt, zumal es da auch 5 und 6-km-Wege gibt und so schaute ich für morgen:

Wandern - Regionales Angebot

leider nein, erst nächstes Wochenende findet wieder was statt, aber ich behalte das im Auge! Da muss ich ja nicht mit einer Gruppe laufen, aber ich wäre nicht so gänzlich alleine auf Strecke und wenn was mit mir ist wäre Hilfe erreichbar.

Dienstag, 1. Januar 2019

Mein persönlicher Rückblick auf 2018

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Ich bekam in diesem Jahr soviel Zuneigung, Liebe, Anerkennung und Wertschätzung, dass ich für mich trotz allem, was es an Beschwernissen gab, eine sehr positive Bilanz ziehen kann - privat wie beruflich, es überwiegt das Gefühl, dass es mir gut ging!

Nach wie vor kann ich mich an kleinen Dingen freuen und erfreuen, nehme wahr, wenn es jemand gut mit mir meint, finde Bestätigung, dass all die Anstrengungen, und ja auch die Opfer und Verluste der Vergangenheit nicht sämtlich umsonst waren, auch wenn es manchmal Jahre, sogar Jahrzehnte dauert, bis Umstände sich von tragisch in glücklich wenden. 

Was war gut für mich persönlich in 2018?

- ein Abitur wurde geschafft, sogar mit der Wunschnote

- eine Führerscheinprüfung wurde bestanden

- der Wunschstudienplatz wurde zugeteilt

- alle Lieben blieben gesund und munter

- viel gab mir mein etwas ungewöhnlicher Sommerurlaub, der anderen vielleicht nur ein "pfff" entlocken würde, in dem ich tourweise rund um das komplette Saarland fuhr, bis heute ist mir das immer wieder in kleinen Momenten in froher Erinnerung, der Genuss hätte bei einer Fernreise für mich nicht größer sein können und für 2019 hege ich bereits ähnliche Pläne - das ganz kleine Glück kann bei gehäuftem Auftreten auch zum großen Glück werden - wenn man das denn zulässt

- meine Rente wurde wegen der Geburtsjahrgänge von zweien meiner Kinder nochmal auf ein zusätzliches Jahr Erziehungszeit aufgestockt, klein aber fein vom Betrag her

- beruflich zeichnet sich auch Positives ab, wenn alles so klappt wie ich mir das vorstelle (falls nicht, werde ich auch damit umgehen können) - ich hätte dann zwar ordentlich mehr Stress, da ich an zwei verschiedenen Arbeitsplätzen in verschiedenen Gebäuden arbeiten würde - dafür würde ich aber auch satte 40% mehr netto in der Tasche haben - mit Glück geht es im Februar los

Was war nicht so gut für mich persönlich in 2018?

- dieses vermaledeite arthritische oder sonstige Problem, das sich offenbar durch meine sonstige Krankheitsstrategie "Abwarten, Aussitzen, Hoffen und Ignorieren" sowie durch das Fasten so nicht lösen lässt - so ein shit, ich komme wohl um eine Ärzte-Odyssee doch nicht herum, in KW 2 will ich mich dem stellen

- damit zusammen hängt es, dass ich es massiv vermisse, mich alleine auf schönen Wanderwegen herumzutreiben und dort zu entspannen, wie ich es sonst nirgends kann, nichts kann mir das ersetzen...aber irgendwie hoffe ich auf Besserung (und wenn ja, hoffe ich zusätzlich, dass ich die vielleicht unbegründete Furcht vor Wolfsbegegnungen los werde...)

- ein großer Negativpunkt in 2018 war (und ist) der Clinch mit diversen Behörden - aber auch da traf ich hin und wieder auf engagierte und hilfsbereite Menschen, immerhin! 

- das erneute Erleben, dass es einfach Väter gibt, die vollkommene Idioten sind und es nicht verdient haben, den Titel Vater zu tragen, absolut und überhaupt nicht, was mir für das betreffende Kind unendlich leid tut...

Den Silvesterabend habe ich bei leckerem Raclette (seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gegessen, schweinelecker war es und voller Sachen, die ich nicht essen sollte - aber "Silvester ist ja nur einmal im Jahr") im Kreis von lieben Menschen verbracht mit viel Lachen und Feixen, Mitternacht war trocken und mild und ich frönte beim Feuerwerk meinem Fotohobby, wir selber vergeudeten keinen Cent für die Knallerei mit Ausnahme von ein paar Wunderkerzen.

Für alle, die es bis hierher geschafft haben: Frohes Neues Jahr 2019! Gesundheit und Frieden!