Sonntag, 17. Mai 2015

Rheinburgenweg Etappe 10 - von Oberwesel nach St. Goar - Tag 2 Kurzurlaub Mittleres Rheintal

[Dieser Post enthält durch Links zu externen Seiten, durch Fotos und Firmen- und Produktnennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]

Ja, wir wussten, dass es zwei Wegemöglichkeiten gibt, eine gefährliche über den sogenannten Oelsbergsteig, aber auch eine Umgehung dieser Teilstrecke für Normalwanderer

aber: wir erwarteten, dass an der Stelle, wo die Wege sich trennen, doch zumindest ein Achtungshinweis angebracht wäre, aber leider leider, man ließ uns quasi ins Messer laufen, wir folgten natürlich der Wegmarkierung in der Farbe, die von Anfang an den Weg bezeichnete, sollte man nicht eigentlich denken, dass die Normalstrecke für Nichtalpinisten mit dieser gekennzeichnet wäre und nicht umgekehrt? War das blauäugig? Finde ich durchaus nicht!!!

Nun ja, Schwamm drüber, abgesehen von mäßiger Todesangst (sofern es so etwas gibt...) angesichts unbefestigter Steilhänge mit rutschigem Split, Schmalsttreppen ohne Festhaltemöglichkeit, Trittbügeln auf schrägstehenden Felsplatten mit der Chance, bei einem Fehltritt von uns Ungeübten Kletterern zigmeter ins Tal abzustürzen hatten wir immerhin spannende Momente und schöne Ausblicke... und das ganze dann auf dem Rückweg zum Normalweg noch einmal

wir starteten die Etappe von der Schönburg hinunter über die Elfenlay (Aussichtspunkt) durch den Ort Oberwesel mit anschließendem Aufstieg in die Weinberge












hier ein weiteres Turmwächterhaus, im Ort Oberwesel, und von hier aus geht es nun über Treppen, Treppen, Treppen - Gruß an die Knie!



 Wein müsste eigentlich viel teurer sein, schaut man sich einmal an, wie steil diese Hänge sind und wie der Winzer da mit einem Raupenfahrzeug hoch und runter fährt, wie mühsam das alles ist


ich habe noch nie so schön blühende, überaus füllige Disteln gesehen! Einfach wow, auch die pinke Farbe!




ganz hinten (weißer Rahmen + Pfeil) liegt jetzt die Burg, von der wir losgegangen sind


endet hier der Weg an dieser Schieferwand? Nein, es geht eine schmale, unbefestigte Treppe hinauf


Blick zurück auf die Treppe


und hier fand dann nach einigen Versuchen das Ende der Wanderung statt, was zuviel ist, ist zuviel; wenn es nicht so ein schmaler Weg gewesen und es dahinter gleich in den Abgrund gegangen wäre, hätten wir es wohl gewagt, aber so: nein!


der Weg zurück zum Weinberg





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen