Dienstag, 16. August 2016

Premiumwanderweg "Waldsaumweg" bei Losheim-Hausbach

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Diesen Weg ging ich schon einmal im Juni 2014 und hatte auch einen Bericht dazu geschrieben.

Damals nahm ich mir vor, ihn nochmals zu gehen, und das hat sich auch voll gelohnt. Die Länge ist mit 10 km angegeben und das Deutsche Wanderinstitut hat ihm voll verdiente 71 Erlebnispunkte gegeben.

Man startet unterhalb der Kirche in Losheim-Hausbach, geht dort über eine kleine Wiese (interessant: dort sind mehrere "Bäume des Jahres xy" angepflanzt und mit Infotafeln versehen, sollte man sich auch mal anschauen.

Dann geht es über eine kleine Holzbrücke, der Weg zweigt dann nach links ab und führt nach wenigen Metern zu einer Kneipanlage, die ich auch nach dieser Wanderung wieder wohligseufzend genutzt habe :-)


Die erste Passage ist wie schon zuvor so ein klein bisschen gruselig für eine alleinwandernde Frau: tunnelartige überwachsende Dunkelheit, in den Büschen links und rechts des Pfades rascheln Vögel und anderes Getier, es ist duster und man dreht sich hin und wieder um...


Aber das hat eine Art Geisterbahnreiz :-)

Bald tritt man dann aber ins Freie auf Wiesen und offenere Waldstücke


und kommt nach kurzer Zeit an diesen schönen Weiher, an dem ich mich prompt kurz verlief, da ich nicht korrekt auf den Pfeil achtete, sondern am Weiher entlang tappte, bis es nicht mehr weiterging, "Laichzone"


Die quasi Rosinen im Kuchen dieses Weges sind die schönen engen überwachsenen Pfade, hier eine kleine Auswahl:




vor allem rechts von diesem letzten Weg ein ausgedehnter Farnwald


aber auch schöne Aussichten öffnen sich dem Wanderer auf diesem Weg








Ungefähr in der Hälfte des Weges geht man ein Stück durch das Dörfchen Britten, teils neue moderne Gebäude, aber es gibt auch noch "altes" Britten zu sehen, hier ein paar Pics








Und dieses Mal habe ich in Britten auch gut auf den Abzweig an der Verteilerstation gesucht, die hatte ich vorletztes Jahr nicht gefunden, weil ich nach so einem grauen koffergroßen Kasten suchte, aber in Wirklichkeit ist es ein turmartiges kleines Gebäude!


Weiter geht es mal durch Wald, mal an Feldern vorbei, solche Waldwiesen wie hier auf diesem Foto obendrüber, die mag ich ganz besonders, ich finde sie echt märchenhaft schön!


Wenn man an dieser Stelle aus dem Wald tritt, ist man schon auf der Zielgeraden, man kann auf den beiden Bänken nochmal kurz rasten, nun geht es tatsächlich immer am Waldsaum entlang einer riesigen langgezogenen Wiese bis an den Ortsrand von Hausbach


Sind diese  Pflanzen mit ihren Kronen nicht wunderschön? Ich dachte, es wären verblühte Schafgarben, aber das scheint nicht zu stimmen, wenn jemand sich auskennt, wäre ich dankbar für einen Hinweis!

Oder stimmt es am Ende doch? Sie sind so filigran, und ein kleines Wunder der Natur, wenn man sich die Zeit nimmt, sie näher zu betrachten.
Und genau das ist mit ein Hauptgrund, warum ich am liebsten alleine wandere....ich kann, ohne andere aufzuhalten oder zu langweilen, stehenbleiben und schauen wo und wie lange ich mag!




4 Kommentare:

  1. Hallo Frau K.,

    wunder-wunderschön ist der Weg, den du gewählt hast. Und deine Aufnahmen wie immer zauberhaft.

    Die engen dunkeln Weg sind tatsächlich ein klein wenig gespenstisch, aber auch wieder herrlich ruhig und einsam zugleich. Die herrlichen wolken-weichen Waldwiesen liebe ich auch zu sehr. Da denke ich dann immer an die Märchen aus der Kindheit, in denen auf diesen Wiesen riesige Fliegenpilze wuchsen (im Zauberwald) und die Kinder herum hüpften ... so soooo schön!

    Auch diese Blüte, die du so filigran sie ist, fotografiert hast. Leider kenne ich mich nicht aus und kann dir nicht sagen, was es ist. Aber wissen wöllte ich es natürlich auch zu gerne :-). Vielleicht sollten wir dazu mal im Forum unsere Gärtnerinnen befragen.

    Ich sende dir liebe Grüße und bis bald, deine Iris

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  2. Oh ein schöner Wanderbericht Frau K, den Weg würde ich wohl auch gern mal gehen, so schöne Gegensätze zwischen Dunkel und eng und weitem Himmel und toller Aussicht.

    Die Dolde, die Du da gefunden hast, ist bestimmt von einer wilden Möhre. Wenn du sie wieder siehst, zerreibe ein wenig Blatt zwischen den Fingern, wenn es würzig nach Möhre riecht, hatte ich recht;-)

    Liebe Grüße von Ines

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  3. Wie immer ein ganz toller Wanderbericht, mit noch tolleren Fotos! :-) Falls Ines nicht recht haben sollte mit ihrer Vermutung, hätte ich Engelwurz als Möglichkeit zu bieten...Aber wilde Möhre ist sicher richtig...LG Karin

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  4. ich bin nun im Internet fündig geworden: es ist doch tatsächlich abgeblühte Schafgarbe! Bei meiner Wanderung am letzten Wochenende habe ich dies auch selber feststellen können, da noch blühende neben abgeblühter Schafgarbe stand! Danke für eure Kommentare!

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