Freitag, 20. Oktober 2017

Stadtrundweg Saarbrücken - Teil 9 und Ende: Brutalismus-Baustil, ein Gesicht im Wald, der Turm, schräge Vorgärten und ein Schneemann im Kühlschrank

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Diese letzte Etappe habe ich, warum auch immer, niemand weiß es, am wenigsten ich, ziemlich aufgeschoben, aber der Sonntag 15.10.17 war ein idealer Tag mit herrlichem, warmem und sonnigem Herbstwetter, besser hätte ich es nicht treffen können.

Ich parkte an der Uni, sonntags ja kein Problem, gleich oberhalb der (betonhässlichen) Mensa, von der ich mittlerweile weiß, dass sie im Baustil des Brutalismus erbaut ist, und so sieht sie auch aus, ich hatte vorher noch nie dieses Wort gehört und hätte eher an eine Schlägerei gedacht ... aber der Betonklotz schlägt einem ja schließlich auch brutal genug aufs Auge




vor der Mensa dann runter zur Straße mit den Haltestellen, und an den Gebäudekomplexen C2 bis C8 geht es auf den Wald zu - sonntägliche Stille gegenüber dem sonstigen Betrieb hier, man hört nur das Brummen und Rauschen von Generatoren oder Lüftungen aus den einzelnen Fachbereichsgebäuden.

Ein erster Hinweis auf den Schwarzenbergturm, auf dem ich bei ähnlich schönem Wetter schon einmal war, aber von der anderen Seite her, und berichtet habe *hier*




Es geht bergauf - und dann bemerke ich ein düsteres Gesicht, das mich unter einer Baumwurzel anschaut...leicht gruselig, ich steige hinab um mir das näher anzuschauen




1918 und 1945 - ich denke an meine Söhne und bete, dass ihnen so etwas nicht widerfährt, bemerkenswert, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, dies hier mitten im Wald in einen Stein zu meißeln, wer das wohl war? In einer Dokumentation des Kultusministeriums fand ich den Gedenkstein wieder, aber mit Hinweis "unbekannter Künstler".




Der Weg ist etwas belebter als ich es sonst so kenne, und es sind viele Pilzsammler und Kastaniensucher unterwegs, das ganze Gebiet vom Schwarzenberg bis zum Kaninchenberg, der am Ende der Etappe liegt, ist Edelkastaniengebiet.




Die Frau dieses Pilzsuchers stieß laufend einen Jubelschrei aus: "Ein Steinpilz"! Und er bekam dann immer ein Küsschen. Vielleicht deswegen hatte er die Idee, seinen Hund am Pilz riechen und dann nach weiteren suchen zu lassen - der hustete ihm aber was :-)




Und dann staune ich, begegnet mir nach Jahren des Alleinewanderns doch tatsächlich eine andere einsame Wandersfrau, das allererste Mal, dass das passiert! Ich bin also nicht alleine verrückt... keine Frau aus meinem Bekanntenkreis und auch keine von denen, mit denen ich schon wanderte, würde alleine in den Wald gehen, da höre ich nur eindeutige Ablehnung




Der Fernmeldeturm - später werde ich vom Schwarzenbergturm auf ihn hinunterschauen können




Hinweise auf zwei andere - aber sehr viel längere Rundwanderwege - mh...wäre ja auch mal eine Überlegung wert, aber eine Saarlandumrundung alleine und ohne zweites Auto würde bei dem spärlichen ÖPNV sicher eine gewaltige organisatorische Herausforderung sein - da müsste ich wohl noch am ehesten auf ein Taxi zurückgreifen - das könnte ins Geld gehen




Und da ist er dann auch schon, der erfreulicherweise renovierte Turm, eine Zeitlang war er gesperrt, da 2012 Risse im Beton festgestellt wurden.
Bei der Renovierung geschah ein kleines Wunder: die Kosten blieben unter der veranschlagten Summe, das es sowas noch gibt?!?!?
Und: er wurde früher wieder fertig als erwartet, auch dafür sollte man ihm ein Bändchen um den Bauch binden ;-) Oder vielmehr den Baufirmen. Vielleicht könnte man sie mal für Berlin einsetzen?













Die Sicht ist nicht ganz so super wie ich erwartet hatte, später erfahre ich aus den Nachrichten, dass Saharasand in der Luft liegt, na denn..





da liegt die Universität, von der ich vorhin gestartet bin - und auf allen Bildern kann man anhand des Waldreichtums sehen, warum Saarbrücken auf der Liste der 50 grünsten Großstädte Deutschlands auf einem respektablen Platz 9 liegt! Übrigens direkt hinter Freiburg *wink zu Nicky*














Nachdem ich mich eine ganze Zeitlang auf der Plattform herumgetrieben habe, auf der heute sämtliche Generationen von Besuchern vertreten sind, von Teenagern bis zu einem gesprächigen 83jährigen (der zu Recht stolz sein Alter nennt) trenne ich mich dann doch und wandere links vom Turm durch lichten Laubwald weiter in Richtung Hexentanzplatz.







Der Hexentanzplatz allerdings enttäuscht etwas : er ist bloß eine große Waldwegekreuzung, allerdings mit schönen Bäumen umstanden




und da ist er auch: der allerletzte Gedenkstein dieses Stadtrundweges, steht alles drauf, was es dazu zu sagen gibt, auch hier Römervergangenheit (weiter unten im Tal war eine Siedlung samt Tempel, dafür die Wasserleitung):






Von da geht es nach kurzer Zeit in einen sehr schmalen Weg, der gesäumt ist von Bombentrichtern, wie ich vermute - wenn man bedenkt, dass seither mindestens 72 Jahre vergangen sind, sind diese immer noch erstaunlich tief.






Und Pilze, Pilze über Pilze, kein Baumstumpf, der nicht eine Krone daraus trägt - ich wünschte, ich würde mich auskennen und denke an den Geschmack der Hallimasch mit Petersilie, die meine Mutter immer machte.



Dies ist dann wohl diese Hofberghütte. Aussicht gibts aber keine.


Und nun ist Schluss mit Wald, die Stadt hat mich wieder, es geht entlang an der ziemlich befahrenen Straße "Am Kieselhumes", und hier muss man aufpassen:




Da ja leider, leider, die Wegesymbole nicht mit Pfeilen versehen sind, kann man auch gerne mal - so wie ich hier - an einer Abbiegung vorbeilaufen in der Meinung, da kommt geradeaus noch ein weiterer Aufkleber, um es kurz zu machen: man muss nach links abbiegen in die kleine Straße "Am Heidenkopferdell", diese hier




und "ersteigt" von dort den kleinen Hügel des Kaninchenberges, beim Hinuntergehen schaut man auf die hübsche blaue Ostspangenbrücke, und dahinter liegt St. Arnual, Ausgangspunkt und letztes Ziel der Rundwanderung.




Am Fuß des Kaninchenberges stehen Häuser an einem krassen Steilhang, ihre Vorgärten und Zuwege zum Haus haben starke Steigungen, und einige Schlaumeier haben sich in ihre Vorgärten solche Lastenaufzüge gebaut! Sowas hab ich auch noch nie gesehen.




Ab geht es nach links unter zwei Eisenbahnbrücken hindurch, wieder in städtisches Gebiet, einfach immer geradeaus, auch über die Saarbahngleise, rein in die "Straße des 13. Januar", die es im Saarland mehrfach gibt, und deren Bedeutung darin besteht, dass an diesem Tag im Jahr 1935 (als Folge des Versailler Vertrags nach dem 1. Weltkrieg war das Saarland quasi abgespalten) die Saar-Bevölkerung abstimmen konnte, wozu das Saarland in Zukunft gehören soll, das Ergebnis:

Zu Frankreich: 0,4%
Für weiteren Status quo (Verwaltung durch den Völkerbund): 8,84%
Für Deutschland: 90,76%




Aber das ist Vergangenheit und am Ende der Straße schaue ich mir endlich, nach Jahren, den frostigen Schneemann im Kühlschrank am Heizkraftwerk an, das will ich schon seit ewig machen, aber wer fährt schon extra dazu in diese Ecke...

Er ist das Werk von zwei Künstlern, näheres kann man auf dieser Tafel lesen:






Leider spiegelt die Vitrine stark, ein besseres Foto will mir nicht gelingen




Direkt daneben führt eine Radfahrer- und Fußgängerbrücke über die Saar hinüber nach St. Arnual, man hat einen schönen Blick nach links und rechts in die idyllischen Saaranlagen, bei schönem Wetter quasi der Garten der Saarbrücker, hier ist immer Leben und Treiben - durch die dichten Bäume sieht man es nicht, großes Manko ist auch hier wieder die vermaledeite Autobahn, die direkt daneben entlangbraust - über diesen Irrsinn kann man sich nur jedesmal wieder neu ärgern...
aber immerhin:













Und obwohl ich den 47,6 km-langen Weg ja "nur" in für mich passenden Teilstücken gegangen bin, stimmt es mich doch fast wehmütig, dass er jetzt in schon 1,5 km zu Ende geht




Auf dem rechten Gebäude des Heizkraftwerkes klebt übrigens oben schräg angebracht (warum auch immer so, dass man meint, sie fällt runter) eine Nachbildung eines Römertempels, denn hier war die römische Siedlung, weswegen die Gegend auch "An der Römerbrücke" heißt, nennenswerte Ausgrabungen allerdings Fehlanzeige.




Auf diesem Weg da unten kann man übrigens lückenlos entlang der Saar bis ins ca. 20 km entfernte französische Sarreguemines radfahren! Oder auch laufen, wenn man mag.





Am Ende der Brücke biegt man rechts ab (wie immer kein Richtungspfeil am S-Aufkleber..) und geht unter der Brücke hindurch, man muss NICHT durch diese klaustrophobische weil sehr niedrige und laute Unterführung unter der Autobahn hindurch, über die der Verkehr donnert (ich bin auch hier erst mal fehlgegangen...)






Wer mag, kann hier im Paulanergarten noch einkehren, bevor man den restlichen Kilometer an der Saar entlang bis wieder zum Markt in St. Arnual geht, wo ich am 15. August die erste Etappe gegangen bin, und das war es dann mit dem Stadtrundweg!




Es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, diesen Weg gegangen zu sein, mit seinen Schönheiten und mit seinen städtischen Hässlichkeiten, die halt unvermeidbar sind, bewegt man sich so nahe am Stadtrand entlang - ich habe Ecken gesehen, wo ich vorher noch niemals war und wohl auch nie hingekommen wäre, und über meine Stadt gelernt habe ich auch, vor allem Geschichtliches, nun überlege ich ernsthaft, ob ich mich entweder mal an Teile des Saarland-Rundweges wage, oder so wie Nicky eine selbstgeplante Tour um meine ehemalige kleine Heimatstadt in 20 km Entfernung plane, dieser Wechsel zwischen Wald und Stadtgebieten ist doch auch reizvoll, auch wenn man öfter mal mit Autoverkehr oder Industrieanlagen konfrontiert ist, aber das gehört nun mal zu einem Stadtbild dazu!



Sonntag, 15. Oktober 2017

Ausflugstour: Altstadt von Blieskastel, ein Uralt-Laden, ein noch viel älterer Hinkelstein und der Würzbacher Weiher

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Goldener Oktober! Das traf heute, Samstag den 14. Oktober, wirklich zu und soll morgen am Sonntag sogar noch besser sein, heute 20 Grad und morgen bis zu 25, darum plane ich für morgen das letzte Reststück des Stadtrundwegs Saarbrücken.

Und heute? Zuhausebleiben und Hausarbeit machen oder wegfahren? Da fiel die Entscheidung leicht, aber immerhin machte ich mich erst um 13 Uhr auf den Weg.

Erstes Ziel war das 
Barockstädtchen Blieskastel, 
ca. 20 km von Saarbrücken entfernt, ich sage aber gleich vorweg, dass ich mehrere Hauptsehenswürdigkeiten heute nicht besucht hatte, weil ich noch zwei weitere Stationen sehen wollte - also ging ich nur durch die Altstadt und stieg die Anhöhe zur evangelischen Kirche hoch.

Die prächtigen Barockbauten, die überwiegend im oberen Teil der Stadt liegen, hebe ich mir für ein anderes Mal auf.

Ich muss allerdings sagen, dass die Altstadt mit der von Ottweiler, wo ich vor gut einem Jahr in einen regelrechten Fotografierrausch verfiel, nicht wirklich mithalten kann.
Zum einen ist die Bebauung ziemlich durchsetzt mit neuzeitlichen Häusern, desweiteren gibt es einige alte Gebäude in überaus traurigem Zustand und einige, die restauriert wurden, sind für meine Begriffe zumindest teilverschandelt worden, weil ihnen brutal moderne Elemente aufgezwungen wurden, das gab kein stimmiges Bild ab.

Zuerst aber mal die positiven Beispiele, die Schönheiten


Diese Pumpe funktioniert! Und da ich sah, dass die Straße sowieso schon nassgepumpt war durch ähnlich geartete Besucher wie mich, erlaubte ich mir auch ein wenig Wasserpumperei



eins der schönsten Häuser ist dieses hier, allerdings hätte der Eigentümer mit diesem Namen in Österreich sicher immer die Lacher auf seiner Seite...


Dieses Restaurant Le Patron war mal bei RTL2 bei den Kochprofis, hat aber nix geholfen...





und hier nun, was mir eher schmerzlich auffiel:

 eine pittoreske, sehr schmale Gasse, verunstaltet durch ein Wellblech(!)tor an der rechten Mauer

 
in den beiden linken Häusern sind Läden, die aber optisch elegant angepasst sind, weh dagegen tut das Copy-Shop-Schaufenster im Haus geradeaus samt Alurahmen und Alutür...wo war denn da der Denkmalschutz???

Auch für diesen Hoteleingang hätte man doch vielleicht eine passendere Lösung finden können? Irgendwie schade...


Ebenfalls schade solche Anblicke, oft ist das ja das Resultat von Erbengemeinschaften, die sich nicht einigen können


Ein Kurosium und wie aus der Zeit gefallen (solche Anblicke sind mir aus meiner Kindheit in den 50er und 60er Jahren noch präsent) ist dieser Tabakladen, ich wusste nicht, dass es sowas noch gibt;

wäre ich doch bloß reingegangen, da hab ich ja echt was verpasst! Erst zuhause beim Schreiben des Berichts entdeckte ich, dass es hier ein Museum gibt und ich vor dem ältesten Tabakgeschäft Deutschlands stehe!

Nun ja, ich will ja sowieso die Barockbauten demnächst noch anschauen gehen, dann werde ich hier auch reingehen! Obwohl ich noch nie geraucht hab ;-)


Schon gleich zu Anfang meines Rundgangs fiel mir eine im Grün verschwindende Treppe auf, die offenbar auf den Kirchenhügel mit der evangelischen Kirche hinaufführt, in der Hoffnung auf "Aussicht" stieg ich dort hinauf - Aussicht gab es zwar keine, alles zugewachsen, aber trotzdem ein kleines Paradies gefunden! Das Pfarrhaus mit der fantastisch-üppigen Begrünung ist allein schon ein Traum




Die Rückseite lag schon etwas im Schatten


 Am Ende noch ein Käffchen und die Wochenendzeitung am Hauptplatz, bei schönstem Sonnenschein, der auch viele andere nach draußen gelockt hat




Ebenfalls zu spät bemerkt wie den speziellen Tabakladen und will darauf nächstes Mal mehr acht geben: Blieskastel macht Urban Gardening, das entdeckte ich erst, als ich schon wieder am Parkplatz war, es gibt mehrere Orte in der Stadt mit Nutzbepflanzung, aufgefallen sind mir dann am Ende leider nur eine Reihe Betontröge wohl mit Sellerie und einer Kohlart, wie ich vermute, zu welchem Gemüse gehören bloß diese blauen Blätter?



Nun zurück zum Auto und knappe 2 km auf eine Anhöhe über der Stadt gefahren, zum
Gollenstein 


4-5000 Jahre (!) stand dieser Menhir oder auch Hinkelstein schon seit der Jungsteinzeit unbeschadet hier, als größter Menhir Mitteleuropas, bis zum 2. Weltkrieg. Da befürchtete man, mit seiner Höhe von fast 7 Metern könnte er als Orientierungspunkt für feindliche Flieger oder Zielpunkt der französischen Artillerie dienen und so legte die Wehrmacht ihn quasi um - sozusagen - und dabei zerbrach er in 4 Teile, was heute noch unübersehbar ist.


Man läuft vom Rand einer Wohnsiedlung aus etwa 500 Meter bis zu seinem Standort, schon auf dem Hinweg fiel mir was auf, auf dem Rückweg noch viel stärker, da ich da gegen die Sonne lief: die ganze Hochfläche war bedeckt von einer Art Seidengespinst, einem zarten Schleier, den man beim Näherkommen nicht mehr sehen konnte - ich merkte dann, dass das lauter "Altweibersommerfäden" sind! In diesem Ausmaß hab ich das noch nie gesehen und versucht, ein Foto davon zu machen im Gegenlicht zur tiefstehenden Sonne, ein wenig kann man es erkennen



Und in all den Gärten, an denen ich vorbeikam: Pilze Pilze Pilze! 2017 ist wirklich DAS Pilzjahr.

Nächste Station in knapp 7 km Entfernung und entlang der Barockstraße Saarpfalz zum 
Würzbacher Weiher, 
denn ans Wasser wollte ich heute unbedingt um zu sehen, wie sich der schon herbstliche Wald spiegelt;

außerdem verbinde ich mit diesem Weiher Jugenderinnerungen: als Teenager war ich in einer Clique, wo praktisch alle Jungs Mopeds hatten, es war mir aber streng verboten, da mitzufahren, was ich voll verstehen kann, aber was sollte ich denn machen, wenn plötzlich die Gruppe entschied: wir fahren zum Weiher! Ergo fuhr ich mit, Handys gab es noch nicht, dass ich eine andere Lösung hätte finden können (mein Vater hätte mich sicher mit dem Auto hinterhergekarrt), also rauf auf die Kreidler oder Hercules...immerhin wenigstens mit Helm (aber das schlechte Gewissen fühle ich noch heute nach)



Wiedersehen wollte ich auch den unglaublich schönen Annahof direkt am Weiherufer, richtig würdigen kann man den fast nur aus der Vogelperspektive, darum habe ich dies auf einer Schautafel abfotografiert, er ist nämlich O-förmig

Die Außenansicht kann man nur häppchenweise fotografieren, der Weg ist zu schmal




ich machte mich auf zur Weiherumrundung, wozu diese seltsamen verschiedenfarbigen Büdchen wohl dienen?

Fast an der Weiherspitze (er ist allerdings irgendwie langgezogen und biegt noch leicht um die Ecke) in traumhafter Lage inklusive vollem Seeblick das Gut Junkerwald:



Sie hat sich ja ein schönes Plätzchen komfortabel eingerichtet...(und hier erkennt man auch, dass der Weiher längergestreckt ist als man von vorne denkt)


 Es ist noch nicht 17 Uhr (aber immer noch Sommerzeit, also eigentlich 16 Uhr) und die Sonne scheint schon so herbstlich tief durch die Bäume


Und das ist der Annahof vom anderen Ufer aus mit seiner Café-Terrasse


Das war ein gelungener Ausflug - mal abgesehen von den 4 offenbar von Todessehnsucht besessenen Motorradfahrern, die mich auf enger Landstraße waghalsigst überholten...