Sonntag, 3. März 2019

Lustiges Essengehen (leider ohne Fotos, immerhin mit Links)

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Eine meiner liebsten Kolleginnen, die mir auch eine private Freundin ist, hatte lange gebangt, ob ihr befristeter Vertrag in unbefristet umgewandelt wird, und in der Hochphase ihrer Ängste sagte sie, wenn alles in Butter sein wird, will sie mit mir Essengehen in ein ganz spezielles Restaurant.

Die Entfristung kam (natürlich! Ich hatte nicht eine Sekunde gezweifelt!) und gleich darauf die Einladung, und heute war es nun so weit:

sie war in diesem panasiatischen Restaurant schon mal mit einer großen Gruppe gewesen und fand es cool, und so trafen wir beide uns dann heute dort zum Mittag.

Wir bekamen ein Tablet, das Programm war allerdings seit dem letzten Mal umgestellt worden, und auch sie, die sich damit besser auskennt als ich (ich bin ja nach wie vor Steinzeithandy-Besitzerin) hatte zu kämpfen, bis alle Funktionen klar waren.

Der Ablauf ist so:

man hat - als Gruppe (wir also als Zweiergruppe) - 150 Minuten Zeit, immer wieder neue Runden zu bestellen, es ist quasi wie "Büffet-an-den-Tisch-gebracht".

In einer Runde kann jede Person immer 5 Gerichte auswählen, wenn man will, manche auch mehrfach. Wir zusammen also immer 10 Mini-Gerichte. Egal ob Suppe, Sushi, Salat, warme Speisen oder Dessert.

Und man kann dann in den 150 Minuten so viele Runden bestellen, wie man schafft.

Meine erste Runde bestand aus:

- 1 Kugel Mangoeis - die witzigerweise als erstes an den Tisch kam! Aber egal
- 1 kleine Tasse Peking Suppe (sehr lecker)
- Hähnchenspieße mit Erdnusssauce (die Sauce kannte ich anders, war aber okay)
- eine kleine Portion gebratene Nudeln (schmacko!)
- ein Stück gegrillter Lachs(der war wirklich sehr gut)

Da ich eine extrem langsame Esserin bin - schon immer - kämpfte ich noch mit der Suppe, meine Freundin war mit ihren Sachen schon fast durch - ich bot ihr daher an, die Hähnchenspieße schon mal zu essen, die konnte ich ja in der nächsten Runde neu bestellen.
Die Nudeln und den Lachs habe ich dann noch mit Mühe geschafft.

In der zweiten Runde hab ich dann von den leckeren Wantan-Taschen (so schön splitternd, mmmm!) genommen und einen Obstsalat, in der dritten war für warmes Essen bei mir schon fast kein Platz mehr und ich nahm u.a. Grüner-Tee-Eis und dunkelgraues Sesam-Eis und 2 winzige Frühlingsröllchen. Bis auf ein Gericht, dessen Name mir nicht einfällt, war alles sehr lecker! Nur Sushi hab ich mal wieder verschmäht.

Und so weiter und so weiter.

Drei Runden haben wir geschafft, allerdings haben wir auch sehr viel geredet. 😎

Warum hab ich eigentlich nicht gefragt, ob ich Fotos vom Essen machen darf? Keine Ahnung!

Aber ich habe einen fb-Eintrag des Restaurants und seiner Speisekarte für diese Gerichte-Auswahl gefunden, da kann man sich immerhin ein Bild machen (die Rückseite der Speisekarte mit Desserts etc. sieht man auf Pfeilklick)

Link

und hier noch ein zweiter Link

Auf jeden Fall war das eine sehr witzige Art zu essen, mach ich gerne mal wieder!

Montag, 25. Februar 2019

Reaktivierung des Abnehmblogs

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So, ich arbeite daran, es sind 290 Beiträge, ich versuche, wenigstens diejenigen, die Rezepte usw. enthalten, auf den neuesten Richtlinien-Stand zu bringen - selbst wenn er nur als Nachschlagewerk (für mich und vielleicht auch für andere) dient, kann er noch zu was gut sein.

Ich versuche täglich einige weitere Beiträge zu überarbeiten, darum werden derzeit nicht alle Links funktionieren.

Übrigens: die Suchfunktion ist sehr bescheiden direkt unterhalb des orangfarbigen Kopfteils als schmale Zeile zu sehen, so kann man sich immerhin ein klein wenig nach bestimmten Zutaten auf die Suche machen.

Abnehmblog

P.S.: Nicky, schaust du bitte gelegentlich mal kurz, ob ich das mit Impressum und Datenschutzerklärung richtig aus dem anderen Blog abgekäst habe? 💚

Sonntag, 24. Februar 2019

Eigentlich brauch ich einen neuen blog...

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...denn mit Wandern wird das in diesem Leben wohl nix mehr...

Bis jetzt ist weiterhin unklar, woher meine diversen Wehwechen kommen, die mich vom Wandern abhalten, eine Generaluntersuchung ergab nichts, außer dass ich so gut laufe wie ein Motor...Blutwerte alles prima, keine Entzündungsanzeichen, keine Rheumafaktoren, keine arthrischen Anzeichen, rein gar nix.

Das ist ja nun sehr schön und höchst erfreulich, vor allem in meinem Alter.

Wieso kann ich dann - was jeden Tag mehrfach vorkommt - kaum Auftreten vor Schmerzen?

Noch nicht mal dass ich abnehmen sollte wurde gesagt...aber ich hab zwei Überweisungen zum Neurologen und zum Angiologen.

Aber vom Übergewicht können einem ja schließlich nicht die Hände weh tun, zum Beispiel, usw. usw.

Vom Wandern - das ich nur einsam mag - halten mich außerdem auch noch (weiterhin und eher zunehmend) die Angst vor Wolfsbegegnungen sowie mittlerweile auch die Hinweise auf eingewanderte neue eklige Zeckenarten ab...ach menno, so ein unbeschwertes stundenlanges entspanntes Umherschweifen in der Natur, das kann ich offenbar für immer vergessen. So ein Elend. Das hat mir so viel gegeben.

Egal jetzt, ob meine eben geschilderten Ängste nun berechtigt sind oder blöde Einbildung, ich würde nie wieder einen der von mir zuvor so geliebten schmalen, rechts und links bewachsenen Waldpfade gehen können ohne damit zu rechnen, einem dieser Viecher - oder gleich einem Rudel - gegenüberzustehen, und das dann ganz alleine. Ich wäre immer angespannt.

Es bleibt ja trotzdem so, dass ich keinen Kilometer weit laufen kann...

Nun fühl ich mich eigentlich (die Betonung liegt auf "eigentlicht") inspiriert von Nickys Neustart, was das Abnehmen betrifft, allerdings fehlt mir noch so der letzte Kick...

Es ist aber auch eine reine Zeitfrage - diese Woche z.B. hatte ich 42 Arbeitsstunden inkl. des Samstages, ohne die Pausen noch mit eingerechnet, d.h. ich war sehr viel von zuhause weg und großartig kochen, das wird da zum Problem.

Daher führt der blog mit dem Wander-Titel ja nun komplett in die Irre...umbenennen geht zwar, aber die IP (oder wie man das nennt) würde ja doch weiter "wandern" heißen...

Oft denk ich am Tag, ach, das wäre was für den blog, da schreibste mal kurz was dazu - und dann tu ich es doch wieder nicht, weil es nix mit Wandern zu tun hat.

Wenn ich mich zum Abnehmen durchgerungen hätte, könnte ich wenigstens meinen "alten" Abnehmblog, den ich wegen der DSGVO deaktiviert habe, wieder online stellen, ich müsste halt alle 290 (!) alten Beiträge wegen wahrscheinlicher unbeabsichtiger Werbung auf Nichtveröffentlichen stellen...die zu überarbeiten, nee, das schaff ich nicht.

Mal sehen, was ich mache.

Montag, 11. Februar 2019

Wir hatten richtig Schnee!

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Ist zwar schon paar Tage her: Schnee!

Vom 30.1. bis 1.2. hatten wir doch tatsächlich mal richtig gut Schnee, der auch liegenblieb, leider hab ich es nicht geschafft, draußen bisschen rumzulaufen, lediglich paar Fotos gibt es, und keine Bange, die aus dem Auto sind bei stehendem Fahrzeug gemacht, war ja niemand unterwegs außer mir und es ist eine kleine Seitenstraße mit Tempo 30.

Die verwischten Striche auf manchen Bildern sind einfach die Flocken aus dem Schneetreiben







Sogar in der Stadt blieb ein bisschen was liegen, Blick von der Wilhelm-Heinrich-Brücke auf Schloss, Schlosskirche, Saarkran, Alte Brücke


Ob es wohl der letzte war für diesen Winter?

Sonntag, 10. Februar 2019

Von einem Buch zu einer Käse-Kauf-Fahrt nach Frankreich verleitet..

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Bei einem meiner letzten Raubzüge durch die schöne lichte Saarbrücker Bibliothek (was ich mit Lust mindestens einmal monatlich tue, ich bin immer, wirklich immer ein Buch am Lesen) "verirrte" ich mich - mal wieder - auch in die Jugendabteilung.

Jugendbücher, vor allem Dystopien, sind sehr viel einschlafverträglicher als die für Erwachsene (Lesealter ab 14), sodass ich zum Einschlafen mal gerne zu solch einem greife.
Auf die Idee kam ich erst, nachdem mein Jüngster, ehemals auch fleißiger Bücherleser, sich solche mitnahm und ich mangels eigenem Lesestoff mal zu einem von seinen Büchern auswich.

Nun gut, die Vorrede ist erledigt, also letztes Mal nahm ich mir dieses Buch mit, nachdem mich der Klappentext und der Einband ansprachen:




Drei französische Schulmädchen, auf fb wegen angeblicher Hässlichkeit zu den "Würsten des Jahres" gewählt, trotzen ihrem Schicksal und machen sich per Fahrrad von Bourg-en-Bresse aus nach Paris auf, die Reise finanzieren sie durch den Unterwegs-Verkauf von Würstchen. Jede hat in Paris ein eigenes Ding zu erledigen...
Die Quasi-Anführerin verleitet sie während der mehrtägigen Fahrt zu einem Abstecher in einen kleinen Ort, nur weil von dort ihr Lieblingskäse kommt, sie schwärmt davon in höchsten Tönen.

Der Käse heißt Crottin de Chavignol, ein Ziegenkäse, nie davon gehört.

Käse? Ich mag Käse aller Art und lasse mich dabei von nichts abschrecken, weder von Blauschimmel noch von starkem Geruch wie bei einem Munster...sollte das eine kulinarische Entdeckung sein?
Soll ich mal was Unsinniges machen und extra deswegen die 6 km rein nach Frankreich fahren zu einem Riesen-Riesen-Supermarkt, den ich sonst nie aufsuche, einfach zu groß, zu laut und zu teuer...

Komm, mach mal was Idiotisches, vielleicht bereichert der Käse meinen künftigen Speiseplan und ist eine echte Entdeckung.
Gesagt getan, am Samstag auf meiner Tour dorthin gefahren.

Also im Saarland selber haben wir zwar auch große Supermärkte, aber so ein Mörderteil dann doch nicht...alleine 37 Kassen!
Ich mag das nicht, die Lauferei, der Lärmpegel...aber gut, hier kann ich das Original-Käseding sicher finden.

Nach einigem Spähen in die Auslage der Frischetheke der Käseabteilung sehe ich einen wirklich kleinen platten Ball mit dem gesuchten Namen, weiß und mit Gehirnstruktur 😎.
(Die Fotos sind später auf meinem Balkon gemacht, der Teller ist bloß ein kleiner Unterteller)




Und das Winzding kostet sagenhafte 3,15 Euro. Oh muss das lecker sein!

An der Theke ein Riesenandrang, oben leuchtet so ein - ähm jetzt fällt mir das Wort nicht ein - also so ne Anzeigetafel mit Nummern, die 64 ist die nächste.

Ich ziehe mir auch eine Nummer: 47 - hm??? Aber wieso denn? Ich check das nicht...

Vielleicht ist die Tafel kaputt und es geht nach Aufruf? Also stelle ich mich dazu und warte, aber ich verstehe schon akustisch nicht, was die Verkäufer da in französisch in dem Lärm sagen - wenn sie doch wenigstens ausrufen würden...

Während ich da dumm rumstehe, geht ein junges deutsches (viele Deutsche hier mit Saarbrücker Dialekt) Paar hinter mir vorbei, die Frau sagt: "Du kannst ja Käse kaufen, mir wird hier schlecht und ich brech gleich" - ich lach mich innerlich kaputt...sie weiß nicht, was ihr entgeht, wenn sie Käse nur wegen des Geruchs disst.

Ich geb auf, so komm ich nie dran. Die Gehirnkugeln gibt es doch vielleicht auch im Kühlregal?

Yes, als Doppelpack sogar, und sogar preiswerter. Rein ins Körbchen.

Und wenn ich schon mal da bin, nehm ich mir auch etwas anderes Leckeres mit, was es in Deutschland nicht gibt: Maronendessert, also aus Kastanien, namens Marronsui's - unvergleichlich im Geschmack, das gönn ich mir!

Für den Studenten noch was aus der Backwarenabteilung, kleine Kugeln mit Hagelzucker, "Chouquettes", noch nie gesehen, aber die könnten genau sein Geschmack sein (die Vermutung erweist sich als richtig: es dauert nur ca. 15 Minuten, da sind alle weggeputzt, es war Brandteig, sagt er)


Am Abend dann mit großer Erwartung ein Weckchen gebuttert und den Käse (ja stink nur! mir egal!) in dünnen Scheibchen draufgelegt, reingebissen, - bitter!
Hallo wie kann das sein? Bitterer Käse? Nee, weiter essen, sicher täuscht mich mein Geschmackssinn.

Aber es bleibt bitter - zurück auf den Balkon mit dem Stinketeil...was für ein Jammer! Haltbar ist er noch lange, das kann es nicht sein, vielleicht hätte ich doch besser den frischen genommen? Vielleicht mal direkt nach der Öffnung des Marktes nochmal hinfahren, um dem Anstellproblem zu entgehen?

Ooooch schade, so kann ich den nicht essen, auch wenn draufsteht, dass er "Patrimoine Gourmand" ist, also "geschmackliches Kulturerbe" (das ist ein besonderes Emblem für rund 200 französische Lebensmittel-Originale).

Ich habe dann herumgegoogelt und gefunden, dass das Bittere evtl. vom sogenannten "Bockeln" kommt, was ein Fehler in der Zubereitung sein könnte. Mir schmeckt ja sonst kein Käse bitter, sonst hätte ich gesagt, es liegt an mir...

Dafür hab ich aber als Ausgleich das leckere Kastaniendessert, immerhin.

Und vielleicht wage ich doch nochmal einen Crottin-Versuch...mal sehen.

Freitag, 8. Februar 2019

3 x 9 und 2 x 5 - ich bin dabei, mich daran zu gewöhnen

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Die merkwürdige Rechenaufgabe beschreibt meine neuen Arbeitszeiten - und bisher komme ich viel besser damit klar, als ich dachte - ich glaubte eigentlich, die ersten Tage erschöpft sein zu müssen, aber es ist fast das Gegenteil der Fall, zum Beispiel gestern:

Ich muss dazu ein wenig ausholen, denn es ist wirklich etwas ungewöhnlich - meinem einen Arbeitgeber stehe ich in der Zeit von 6.15 bis 16 Uhr zur Verfügung, und zwar in variablen jetzt-5-Stunden-Schichten. Beim zweiten habe ich aber feste Zeiten, Die+Do+Fr jeweils von 16-20 Uhr. Beide sind unter einem Dach, auch von der Führung her.

Gestern nun arbeitete ich von 6.15 bis 11.15 Uhr, fuhr nachhause, legte mich 2 Stunden ins Bett, da ich ja sehr früh aufgestanden war, wurstelte bisschen in der Wohnung herum und erwartete mit Spannung, wie es mir dann im zweiten Arbeitsteil ergehen wird: prima!
Keine Müdigkeitserscheinungen, im Gegenteil, nachdem ich ein spätes warmes Essen hatte, räumte ich und putzte ich noch bis nach 21.30 in der Küche herum. Irgendwie hatte ich richtig Auftrieb. Ich hoffe nur, dass das keine Euphorie ist, sondern Standard wird :-)

Irgendwie hatte ich mir während all der früheren Berufsjahre, wo mich die starre 8-17-Uhr Arbeitszeit oft genervt hatte (nie kann man mal zwischendurch einfach was erledigen!) gewünscht, flexiblere Arbeitszeiten zu haben, nun, ein Jahr und paar Gequetschte vor der Rente (unfassbar! Ich bin schon so alt! *lach*) hab ich das endlich.

Heute nun, Freitag, hab ich von 8-13 und dann wieder die Abendschicht, und da ich nicht weit weg wohne (über Frankreich 9 km) lohnt auch da wieder die Heimfahrt. Zum Glück ist mein Auto ja sehr sparsam.

Wozu ich allerdings nicht komme derzeit, ist Blogschreiben - ich hab da noch Fotos von unserem Schneeeinbruch am 31.1. und auch noch einiges andere, was ich fast schon wieder vergessen habe, aber die Fotos sind ja da und immerhin hab ich Samstag frei, da sollte es doch möglich sein, das nachzuholen.

Schönes Wochenende für alle! Bei uns wird es mild, so ist es angekündigt.

Sonntag, 3. Februar 2019

Mit dem Leih-Enkel bei den Dinos - im Gondwana Prähistorium

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Leih-Enkel? Ja, wenn man keine eigenen Enkel auf unbestimmte Zeit in Aussicht hat, dann kommt man schon mal auf die Idee, sich aus dem Bekanntenkreis einen Enkel "auszuleihen", in meinem Fall der neunjährige J., der zwar vor einigen Jahren schon mal im Gondwana im saarländischen Schiffweiler war, aber kaum noch Erinnerung daran hatte.

Ich selber war mit meinem jüngsten Sohn, der damals auch gerade mal um die 10-11 Jahre war, mal hier gewesen an einem Muttertag, an dem die Mütter dann keinen Eintritt zu zahlen hatten, damals war das Prähistorium aber noch ein wenig kleiner und so war ich selber sehr gespannt, was es an zusätzlichen Attraktionen zu sehen gäbe.

Das Wetter war an diesem Sonntag, dem 27.1.19, geradezu ideal für so einen Ausflug, nämlich ekelhaft: kalt, nass, Sprühregen, brrr!

Schon in der Eingangshalle wird man von einem gigantischen Skelett begrüßt, der Eintritt für uns beide von zusammen 37 Euro kam mir zwar erst etwas viel vor, aber schon in der Mitte unseres Rundganges sagte ich mir: "gerechtfertigt" - bei dem Aufwand!



J. und ich entschieden uns zuerst mal für den 3-D-Film, der (wenn ich mich recht erinnere) ca. 12 Minuten ging und sehr interessant war, davon habe ich natürlich keine Fotos - wie ich überhaupt nicht allzu viel knipsen konnte, man will ja ein anvertrautes Kind auch nicht aus den Augen lassen, und die Anlage ist riesig.

Wir wanderten dann staunend durch die verschiedenen Szenenräume, anfangs war J. ja noch sehr mutig und marschierte tapfer vor, ab irgendwann hieß es dann vor den schwarzen Vorhängen, die die jeweiligen Eingänge verbargen: "Geh du mal vor und schau..." - ich berichtete ihm dann immer, womit zu rechnen sei und so lief das ganz gut.


Wie auf der Internetseite auch erwähnt wird, würde ich mit Kindern unter 6 Jahren echt nicht hier reingehen, selbst ich hatte manchmal eine Art ungutes Gefühl, wenn man so einem echt wirkenden Riesenviech auf Meternähe gegenüber stand, inklusive herausgerissener Gedärme des Beutetiers, und das Monster bewegt sich auch noch und brüllt...😉😉😉


Hier geht es zu meinem "Lieblingsraum" - dieser veranschaulicht, wie schnell eine Schlucht nach einem Gewitterregen zu einem reißenden Wasserfall werden kann, was ja heutzutage auch der Fall ist und z.B. nicht nur im Grand Canyon schon Wanderern das Leben kostete, sondern auch 2018 in einer Schlucht in Italien, wer in diesem Raum nicht geduldig (höchstens 8 Minuten) abwartet, erlebt leider nicht, wie das Wasser ganz plötzlich in einem Riesenschwall mit Donnern herangeschossen kommt, dass man sich beim ersten Mal glatt erschrickt und denkt, man wir erfasst werden


noch ist alles friedlich und J. diskutiert mit mir, ob der Dino da links oben, der sich bewegt und faucht, nicht doch echt sein könnte....



Es donnert und blitzt und trotz gezückter Kamera verpasse ich den Moment, wo die Welle oben um die Ecke geschossen kommt - - - und nochmal 8 Minuten warten will J. leider nicht, weiter weiter..


 auch das Krokodil ist nicht so friedlich, wie es den Anschein hat, aber ich habe vorgewarnt


Ein weiterer Ausstellungsteil zeigt die Geschichte der Menschheit, zu gerne hätte ich ja beim Reinkommen die coole Raumstation fotografiert, aber ich musste mich eilen, hinterher zu kommen



Übrigens war hier zeitgleich eine Luxemburger Truppe unterwegs mit ihren Betreuern, ich schätzte sie mal so auf beginnende Pubertät, und diese nackte Brust erregte viel Aufmerksamkeit und das entlockte mir ein Grinsen...





Hinter diesem Wasserfall warteten wir auf den Beginn der Dinoshow



Der Riesenhai - eine weitere Attraktion - war zu schnell für mich - außerdem sollte man sich festhalten...J. sagte später, obwohl er sich hier mutig in die erste Reihe stellte: "Gell, der war aber nicht echt oder doch?" Seine Frage hatte einen durchaus berechtigten Grund, aber das müsst ihr selbst erleben


Das ist jetzt nur ein Bruchteil von allem, es hat sich wirklich gelohnt, und auf dem Parkplatz sah ich auch eine Menge Autos mit Kennzeichen von weiter her - viele auch aus Luxemburg - ich finde, die Anfahrt lohnt sich auf jeden Fall - und wenn schönes Wetter sein sollte, dann kann man auch zusätzlich noch die direkt daneben liegende Bergehalde erklimmen (hatte ich damals mit meinem Sohn gemacht, da war es noch nicht richtig angelegt und die Schuhe blieben im Matsch kleben...) und auch die ehemalige Hüttenanlage samt Wassergarten, das ist echt tagfüllend und liegt wirklich direkt nebeneinander, hierzu noch ein Link:

Erlebnisort Reden

Für den Sommer habe ich mir im Kalender schon notiert, dort nochmal zur FARK zu gehen, die im August wieder stattfindet, vielleicht gehe ich dann auch nochmal ins Gondwana.