Dienstag, 15. August 2017

Stadtrundweg Saarbrücken - Teil 1: von St. Arnual bis zum Waldrand

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Diesem Wegezeichen gilt es nun fast 48 km zu folgen - aber in sehr kleinen Teilstücken - denn es ist kein Rundweg, und ich muss immer dafür sorgen, nochmal irgendwie zum Ausgangspunkt zurückzukommen - und einen ganzen Wandertag dafür opfern will ich nicht, daher gehe ich ihn nur mal hier und da, so wie es sich zeitlich ergibt, aber immerhin in der richtigen Reihenfolge und ohne Lücken und Sprünge:



Stadtteil St. Arnual!

Hier startet der Weg.

So nahe der City und doch in Teilen noch ein ländlich-bäuerliches Aussehen bewahrt! Man kann es kaum glauben, dass sich dort so schöne Häuser und halbe Straßenzüge und vor allem auch der Markt erhalten haben, dreieinhalb Kilometer von der Innenstadt solch ein hübscher Stadtteil! Ich glaube fast, er ist der schönste überhaupt - aber das ist natürlich auch Geschmackssache - ich mag ihn sehr!

Nachdem ich die kleinen Markierungen mit dem Stadtrundwegsymbol entdeckt hatte, trieb ich mich erst mal auf dem Marktplatz vor der Stiftskirche herum, in einem der Häuser (das mit der Ranke) war ich mal zu einem schönen Abendessen, damals wohnte mein ehemaliger Chef hier









 (alle St. Arnualer Aufnahmen sind an 2 verschiedenen Tagen gemacht worden, weil sonst zu viele Leute auf dem Markt waren)





Wenn man sich am Markt sattgesehen hat und auch die sehenswerte Stiftskirche mit den praktisch lebensnahen großen farbigen Grabfiguren der Adligen nicht besichtigen will, findet man am Eingang zum Markt an diesem kleinenTrafokasten rechts die erste schüchterne Markierung dieses langen Weges, und es geht in eine schmale Gasse zwischen diesen beiden Häusern





einige Schritte weiter an bäuerlich-romantischen Häusern vorbei - leider sehr zugeparkt und nicht fotografierbar - gelangt man an diese Ecke und sucht vergebens nach einer weiteren Markierung, hier bin ich erst mal ein paar 100 Meter geradeaus in die falsche Richtung gelaufen!


Nein, man muss schon vor diesem Haus auf dem Foto da obendrüber den Kopf ganz nach rechts drehen und sieht diese unglaublich schmale "Straße"! Und genau dort geht es rein! Leider kein Aufkleber da!


ich hätte zu gerne über den Zaun geknipst von diesen beiden niedlichen Häusern, aber da saß ein Mann im Garten...das möchte man ja selbst auch nicht haben - aber es schien mir beim Vorübergehen die absolute Idylle!


Der Weg führt dann zwischen Gärten hindurch, links große Kleingärten (ein Widerspruch? Große Kleingärten? Ist aber so) und rechts die langgezogenen Gärten der Häuser von der Hauptstraße




Dann gelangt man in die winzige Schmidtbornstraße, noch mit Kopfsteinpflaster, und findet dort - wieder an der Hauptstraße (Saargemünder Straße) wieder einen Weghinweis 



mit dieser Straße im Rücken wendet man sich nach links und läuft ein langweiliges Stück die Hauptstraße hinunter

einen Abstecher wert sind nach einigen hundert Metern gegenüber der Haltestelle "Forsthaus St. Arnual" die

Drachenzähne aus dem 2. Weltkrieg

von dort schräg gegenüber geht es dann eine kleine Straße hoch, links Wald, rechts Häuser aus den 50igern oder 60igern, und dann wird es etwas düster und ich kehrte an dieser Stelle um, denn als Frau alleine wollte ich hier nicht weitergehen und setzte den Weg Tage später mit männlicher Begleitung fort





2 Kommentare:

  1. Das sieht nach einem idyllisch schönen ersten Teil deines Projekts aus :-) Schade, dass der Weg teilweise zu Beginn schon so schlecht beschildert war. Hoffentlich wird das besser :-) Bei uns ist es der Freiburger Stadtteil Herdern, der noch sehr ländlich wirkt (in Teilen). Obwohl nur ca. 300 m von der Hauptverkehrsachse und ca. 1-2 km vom Stadtzentrum entfernt. Ich freu mich schon auf die nächsten Etappen ;-)

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  2. Ich glaube, ich muß da doch mal am Wochenende umherstreifen...:-)) Macht Lust darauf, Dein Beitrag!

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