Donnerstag, 13. Dezember 2018

Tag 3 Ernährungsexperiment - das Intervallfasten schaff ich locker, aber...

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12.12.18

Von Dienstagabend 20 Uhr bis Mittwoch 13.15 Uhr: locker 17 1/4 Stunden Fasten geschafft!

Wie schon am Vortag: gegen 10 Uhr das Gefühl, das geht so nicht, ich muss gleich was essen...das dauerte so etwa 1/2 Stunde, dann war das Hungergefühl komplett weg - also das krieg ich problemlos hin, das mit dem Fasten.

Aber diese verdammte Lebensmitteleinschränkung … ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich essen soll, alle Rezepte, die mir einfallen, enthalten immer irgendwas von dem, was ich meiden soll.

Darum hab ich jetzt entschieden: ich gewöhne mich erst mal vollständig um auf dieses Intervallfasten, und am kommenden Wochenende setz ich mich mit meinen 1000 Rezepten von Gemüsegerichten hin und suche, was ich mir kochen könnte.
Heute hab ich dem letzten Drittel des Räucherfischs den Rest gegeben und die zweite Hälfte dieses Karotten-Bohnen-Gemischs vom Vortag gegessen.

So ist das aber "keine Esserei", wie meine Mutter gesagt hätte - die Einschränkungen sind einfach krass.
Keine Kartoffeln, keine Nudeln (mag keine VK-Nudeln), kein Reis (mag kein VK-Reis), also praktisch keinerlei Sättigungsbeilagen - Hülsenfrüchte zum Sättigen soll ich ja auch nicht über Gebühr essen - ja was bleibt denn da? Spontan fiel mir ein "Pürree!" - ach nee, das ist ja aus Kartoffeln und Milch...

Nun ja, wie gesagt, am Wochenende muss ich mal meine Rezeptsammlungen durchforsten - vielleicht kann ich mir dann einen appetitlichen Plan zusammenstellen.

Morgen mach ich was mit Lauch - aber so wie es aussieht, wird es einfach bloß gebratener Lauch sein mit nix dran und nix drumrum…*ätz*

Und dann kam um 10.30 Uhr noch der liebe neue Chef vorbei und schenkte jedem dies:



Ich hab ihn - also den Niko, nicht den Chef 😄- unangetastet gelassen bis später Nachmittag (äähm nee das kommt ja jetzt auch wieder falsch rüber - also den Chef hab ich ebenfalls unangetastet gelassen - könnte mein Sohn sein), dann hab ich ihn komplett gekillt, den Niko, nicht den Chef - Schokolade ist einfach mein KRYPTONIT: Wer mich vernichten will, bringt es in meine Nähe...da helfen auch Ananas und Karotten nicht als Gegenmittel..

Noch ein schneller Anhang:

gestern schmunzelnd in unserem Regionalsender im Autoradio gehört: ein Saarländer hat den Song "Mit leichtem Gepäck" in ein Mundart-Weihnachtslied umgedichtet, Titel "Mit leichtem Gebäck" 😍😍😍

Für mich als bekennenden saarländischer-Dialekt-Fan meine Weihnachtshymne, und wer es sich anhören möchte, hier noch eine kleine Übersetzungshilfe (und ich schwätze genauso wie der Mann, wenn ich nicht "versuche", Hochdeutsch zu sprechen, wir kriegen es hier ja nicht hin, ein vernünftiges sch zu sprechen - es zischt immer 😎 )

"Mit leischdem Gebäck"

Guddsja = Bonbons
Debbe = Topf
es schnägt sich besser = es nascht sich besser

2 Kommentare:

  1. Das Lied muss ich mir heute Abend daheim anhören, wenn ich Ton habe (den hab ich im Büro nämlich nicht) :-) Von der Übersetzungshilfe hätte ich nur das letzte verstanden (ohne Hilfe). Denn bei Debbe denke ich eher an die Deppen (dumme Menschen). Guddsja hätte ich mir vielleicht ableiten können, denn in Südbaden nennt man die Gudsele oder so ähnlich. Aber da ich ja auch Probleme mit dem Südbadischen habe... :-D Gib mir was "op Platt" und ich versteh fast alles ;-)

    Mit dieser Lebensmitteleinschränkung ist es echt doof. Da würde mir jetzt spontan auch nichts einfallen, was lecker ist, erlaubt und auch satt macht. Aber wenn du dich jetzt erstmal an das Intervallfasten gewöhnen willst, hast du ja noch ein paar Tage "Galgenfrist" :-D Gutes Gelingen weiterhin.

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  2. So, jetzt hab ich das Lied auch gehört. Und FALLS ich es richtig verstanden habe, sind Weihnachtsplätzchen (leichtes Gebäck) total in Ordnung. Nur von der ganzen Schokolade soll man die Finger lassen. Fohe Adventszeit noch :-D

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