Sonntag, 16. Dezember 2018

Tag 7 Intervallfasten - einfach so ein Kilo weg - aber das Aua ist noch da

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Man kann ja schließlich auch keine Wunder erwarten - nach nur einer Woche, in der ich dann noch nicht mal richtig auf die Ernährung geachtet habe ab dem (ich glaube) 4. Tag - und dass dann trotz Nichtbeachtung von Kalorien, Messen und Zählen ein komplettes Kilo weg ist, verblüfft mich doch.

Von der Schmerzfront kann ich allerdings - ist ja auch noch früh - noch nichts Wesentliches berichten, die Zehen hatten ja mal einen Tag Ruhe gegeben, dann ging es doch wieder los. Aber ich hab noch Hoffnung - einen Monat wenigstens geb ich mir.

Heute ist Sonntag - jetzt Sonntagabend - und der Tag geht zur Neige.

Er begann nicht gut:

ich hatte mich an zwei Reisebüchern festgelesen im Bett - erst mal das eine beendet:

"Frühstück mit Giraffen"

eine Familie auf Weltreise

das hatte mir schon sehr gut gefallen - aber das zweite, bei dem ich etwa 100 Seiten geschafft hab, mag ich noch lieber und kann es nur empfehlen:

"Ein deutsches Klassenzimmer"

Ein Lehrer reist in die Herkunftsländer seiner Schulklasse (und er an einer besonderen Schulform unterrichtet, wird daraus auch praktisch eine Weltreise)

Um 0.59 Uhr (sagte mein Sprechwecker) konnte ich dann doch nicht mehr die Augen offenhalten - und ist ja egal, ich kann ja länger schlafen.

Dachte ich.

Da hatte ich aber nicht mit der Nachbarin gerechnet....

Um 6.49 Uhr (sagte wieder mein Sprechwecker) vor meinem Schlafzimmerfenster "krrrchch krrrchch krrrchch krrrchch" - es war Schnee gefallen, und sie fand den Zeitpunkt an einem Sonntagmorgen angemessen...
(wie oft hab ich es schon bereuen müssen, großmütig das Zimmer zur Straße hin für mich auszuwählen...)

Wieder einschlafen, das kann ich vergessen - quälte mich noch bisschen rum - ging mich dann wiegen (siehe oben), trank einen Tee, zog mich an und marschierte mit der Kamera los in die umliegenden Straßen, vor allem ging ich über den "Großen Knopf", von dem aus man eigentlich einen tollen Blick ins Saartal hat - wir wohnen ja auf'm Berch...aber es war neblig.

Ich hab aber viele, viele Fotos von natürlicher Schneedekoration machen können, und dafür mache ich einen eigenen Beitrag, sonst sprengt es diesen hier, das ist er:

Der erste Schnee

Das Frühstück schaffte ich zu verschieben bis um 13.30 Uhr! Es gab Overnight Oats mit Heidelbeeren:



Den Sonntagnachmittag verbrachte ich leider mit elendem Schriftkram sowie einer Nebelfahrt mit dem Zweit-Oldtimer, um den reparierten Erst-Oldtimer abzuholen, immerhin hab ich dann morgen ein Auto für auf die Arbeit.

Am frühen Abend erlaubte ich mir eine Fertigpizza - ich bin aber noch voll dabei, mir eine Rezeptsammlung anzulegen, um zeitgleich zum Intervallfasten auch gesünder zu essen. Dabei fällt mir dauernd auf, wie oft man eigentlich Tomaten oder Tomatensauce verwenden müsste...immerhin hab ich mich entschieden, auf Nudeln nicht zu verzichten, aber sie halt mengenmäßig begrenzt zu halten und auch nicht öfter als 3 mal die Woche.
Heute brauch ich nix mehr - ich bin total satt und trinke nur noch - höchstens eine Kaki oder eine Orange so gegen 20 Uhr - und dann hab ich morgen wieder die mehr als 16 Fastenstunden zusammen.
Das Experiment geht weiter.




3 Kommentare:

  1. Es geht auf Weihnachten und unseren Urlaub zu. Tatsächlich steht auf meinem Plan nur noch zweimal "richtig" kochen, den Rest der Woche gibt es "Dosenfutter". Dann muss ich kurz vor der Fahrt nicht noch einen großen Abwasch bewältigen ;-)

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  2. Ich bin in der gleichen Situation undkann nur noch kurze Strecken gehen, weil mich die Arthrose in Knien und Fußgelenken ausbremst. Die Sendung mit den Ernährungs-Docs habe ich ebenfalls angeschaut.
    Seit eineinhalb Jahren habe ich begonnen, anders zu essen und bisher einige Kilogramm Gewicht reduzieren können. Meinen Knien geht es besser und ich kann kurze Strecken schon wieder ohne Schmerzen laufen.
    Aber einen Rat kann ich Dir geben: Es dauert seeeehr lange, bis sich was bewegt. Nicht Wochen, sondern Monate musst Du einplanen. Das Intervall-Fasten habe ich aufgegeben. Es ist in stressigen Zeiten nicht durchführbar. Aber ich esse mit großen zeitlichen Abständen (mindestens 12 Stunden Pause zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der nächsten am Folgetag). Meistens esse ich nur zweimal am Tag und nur wenn ich richtig Hunger habe darf es schon mal eine dritte Mahlzeit sein. Ich vermeide jegliche Fertigprodukte (Ma..i & Co). Lieber esse ich nur einen Joghurt mit Haferflocken und Obst, ehe ich irgendwas in mich rein schlinge.
    Gerne verfolge ich Deine Diät hier im Blog und freue mich mit Dir über Erfolge.
    Liebe Grüße von der Pfälzerin

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  3. Hallo liebe Pfälzerin! Vielen Dank für deinen Kommentar! Das ist sehr interessant, ich werde mich mal noch in deinem blog umtun - allerdings wohl erst gegen Wochenende, diese Woche ist irgendwie so zugeballert...dass es Monate dauert, ja, das kann ich mir vorstellen (auch wenn es schade ist :-) ) - ich glaub, ich muss mir doch eingestehen, dass ich um einen Termin zum Abchecken bei der Hausärztin (die mich praktisch gar nicht kennt...) zu holen, denn der Orthopäde hat mich ja leider wohl nicht ganz ernst genommen...vielleicht kann man wenigstens feststellen, WAS ich überhaupt habe - liebe Grüße von der Saarländerin!

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